Haarwurzelkrankheiten und Haarwurzelentzündung
von: René Gräber, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge
Eine Haarwurzelentzündung (=Follikulitis) ist eine Entzündung des Haarbalgs. Sie wird meistens
durch das Bakterium Staphylococcus aureus verursacht, das auf der menschlichen Haut angesiedelt ist.
Die Follikulitis zeigt sich als schmerzhaftes, gerötetes oder gelbliches Knötchen mit zentraler
von einem Haar durchbohrter Pustel (=mit Eiter gefülltes Bläschen), die etwa stecknadelkopfgroß ist. Die Pusteln
können einzeln aber auch gruppiert auftreten.
Die Haarwurzelentzündung kann an allen behaarten Körperstellen auftreten. Besonders gehäuft
findet man sie im Gesicht, am Hals (Bartregion), im Nacken, am Oberarm und auf dem Unterschenkel.
Oft kommt es im Sommer vermehrt zu Follikulitiden, da Schwitzen das Bakterienwachstum fördern kann.
Wenn der Follikelausgang durch Hornmaterial verlegt ist oder eine Abwehrschwäche besteht, kann
sich die Follikulitis auf den gesamten Haarbalg ausdehnen und dann zu einem Furunkel führen.
Wenn mehrere Haarbälge an einem Furunkel beteiligt sind, spricht man von einem Karbunkel.
siehe auch: Haarprobleme - Haarausfall -
Schuppen - Hautkrankheiten
weitere Artikel zum Thema: Kein Stress bei
Haarausfall!

Im folgenden finden Sie Hilfe und Hausmittel aus der Naturheilkunde und der
Alternativmedizin, die bei einer Haarwurzelkrankheit grundsätzlich in Frage kommen.
Dieser Beitrag wurde letztmalig am 14.07.2011 aktualisiert.

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