Herpes
| Grundsätzliches |
Fast jeder Mensch ist mit irgendeiner Form von Herpes-Viren infiziert. Die Erstansteckung geschieht meistens
zwischen dem 1. und dem 5. Lebensjahr und erfolgt als sogenannte "Tröpfcheninfektion".
Das Entscheidende bei jeder Form einer Viruserkrankung ist: Ob es zum Ausbruch der Virus-Erkrankung kommt,
hängt vom eigenen Immunsystem ab. Dazu muss man wissen, dass sich die Viren in den Sinalganglien (Nerven) "verstecken" und dort
nicht von unserem Immunsystem "gekillt" werden können. Bei einem geschwächten Immunsystem nutzen die Viren aber Ihre Chance und
"krabbeln" aus den Nerven heraus um sich wieder vermehren zu können, was diese nämlich in den Nerven nicht können.
Die vernünftigste ganzheitliche Therapie ist daher: Abwehrkräfte steigern und Immunsystem
stärken. Zur einmaligen Therapie der Symptome ist grundsätzlich der Einsatz eines Mittels wie
Aciclovir oder
Fenistil Penciclovir nicht zu beanstanden. Wenn Sie
allerdings öfter unter Herpesinfektionen leiden, sollten Sie sich um Ihr Immunsystem Gedanken machen.
Häufig spielen beim Herpes Faktoren wie Stress, Fieber, Kälte
oder Sonnenbrand eine Rolle. Lokalisation ist überall an der Haut und Schleimhaut möglich, bevorzugt jedoch am Mund (Herpes
labialis), an der Nase, in der Genitalgegend (Herpes simplex genitalis) und der Analgegend. Der betroffene Hautbereich ist
geschwollen und juckt sehr stark. Es kommt zu einer Bläschenbildung verbunden mit einem enormen Hitzegefühl im betroffenen
Bereich. Schließlich kommt es zu einer Krustenbildung, die schnell eintrocknet und ohne Narbenbildung abheilt. Manchmal
allerdings kann es auch zu kleinen, offenen Wunden und im Mundbereich zu Einrissen der Haut kommen.
siehe auch: Viruserkrankung - Gürtelrose -
Hautkrankheiten (allgemein)
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| Mögliche Folgen |
Eine endgültige "Heilung" gibt es gem. der Schulmedizin nicht. Die Krankheit kann beim Infizierten immer wieder
auftreten. Auch Versuche einer Immunisierung mit abgetöteten Viren haben bislang noch nicht zu gesicherten Erfolgen
geführt.
Beim akuten Herpes labialis - also dem "Lippenherpes" - bietet die Naturheilkunde ganz vorzügliche und
schnell wirkende Therapien an. Treten Herpesbläschen in der Augenregion auf, müssen Sie einen Heilpraktiker oder Arzt aufsuchen. Es besteht sonst
die Gefahr, dass Sie ernsthafte Augenprobleme bekommen.
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Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei Herpes in Frage
kommen.
Zusätzlich finden Sie bei jedem Therapieverfahren allgemeine Bemerkungen oder auch Rezepte, sowie
Bezugsquellen.
| Aromatherapie |
Orale Einnahmen von Aroma-Essenzen sollten von erfahrenen Therapeuten begleitet werden.
Mischen Sie 10 Teile Teebaumöl, 1 Teil Melissenöl, 8 Teile
Lavendelöl und 1 Teil Geraniumöl. Betupfen Sie mit dieser
Mischung 3mal täglich die betroffene Stelle.
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| Enzymtherapie |
Bewährt hat sich in der Enzymtherapie das
Präparat WOBE-Mugos E zur Behandlung von Viruserkrankungen.
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| Ernährung |
Jedes Jahr kommt mindestens eine neue Diät auf den Markt. Warum? Weil keine hält, was sie verspricht. Es gibt aber
eine Kostform (keine Diät!), die seit 30 Jahren besteht. Warum? Weil sie tatsächlich funktioniert. Es ist die Schaub-Kost, die der Verfasser selbst seit Jahren
befolgt.
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| Orthomolekular-Medizin |
Vitamin E kann unterstützend wirken.
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| Säure-Basen-Haushalt |
Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr
Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus übersäuert. In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf dieser Seite befolgen.
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| Wirbelsäulensegmente |
WS-Blockierung
beim betroffenen Dermatom. Ebenfalls Blockierung des "Meridian-Wirbels", der durch das betroffene Gebiet zieht.
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| Zahnstörfeld |
Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind gefährlich. Sie sollten sie durch
einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.
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| Sonstiges |
Engen Hautkontakt, z.B. Küssen, unbedingt vermeiden, bis die Bläschen
eingetrocknet sind. Handtücher, Waschlappen und alles, was mit den Herpesbläschen in Berührung gekommen ist, nicht mit anderen
teilen! Die Bläschen nicht unnötig berühren, damit sich die Infektion nicht weiter ausbreiten kann. Auf jeden Fall nach dem
Berühren der betroffenen Stellen die Hände waschen!
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