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Hyperaktivität - ADS - ADHS

Hyperaktivität bei Kindern: Die Hyperaktivitätsstörung ADHS und Aufmerksamkeitsdefizitstörung ADS

  • Was ist der Unterschied zwischen ADS und ADHS?
  • Was sind die wirklichen Ursachen von ADHS und ADS?
  • Würden Sie Ihrem Kind ein Medikament geben, dessen langfristige Wirkungen nicht bekannt sind, dessen Nutzen nicht bewiesen ist und das garvierende Nebenwirkungen hat und das unter das Betäubungsmittelgesetz fällt?

Als Aufmerksamkeitsdefizitstörung bzw. Hyperaktivitätsstörung (kurz: ADHS) wird eine im Kindesalter beginnende psychische Störung bezeichnet, die sich durch eine geringe Konzentrationsfähigkeit, leichte Ablenkbarkeit, Impulsivität und häufig auch Hyperaktivität (Unruhe, großer Bewegungsdrang) auszeichnet.

Bei der ADS (Aufmerksamkeitsdefizitstörung) steht ein unaufmerksames, impulsives Verhalten ohne die motorische Überaktivität im Vordergrund.

Ungefähr 3-10% der Kinder in Deutschland weisen Symptome dieser Störungen auf. Jungen scheinen insgesamt häufiger betroffen zu sein als Mädchen.

Einige Symptome können in unterschiedlicher Ausprägung auch bis ins Erwachsenendasein bestehen (siehe auch ADHS bei Erwachsenen). Dann können auch andere psychische Störungen, wie Depressionen, Angstzustände oder Essstörungen, hinzukommen.

Ritalin das "Wundermittel" gegen ADHS bzw. ADS und Hyperaktivität bei Kindern kann erhebliche Nebenwirkungen haben: Hemmung des Wachstums, Krampfanfälle, visuelle Störungen, Nervosität, Schlafprobleme, Magersucht und Psychosen.

Ritalin gehört zur einer Gruppe von Medikamenten, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, wie zum Beispiel auch: Morphium und Amphetamine - also alles Medikamente mit einem hohen Mißbrauchs- und Abhänigkeitspotential.

Dabei ist Ritalin eigentlich ein Aufputschmittel, dessen Wirkung auf ADS /ADHS Kinder genau umgekehrt wirkt. Dabei gibt es keine stichhaltigen Studien, dass Ritalin wirkt und erst recht keine Studien über die Sicherheit von Ritalin - auch nicht nach 15 Jahren der Anwendungsbeobachtung im "Feldversuch" mit wirklichen Kindern.

Untersuchungen bei über 400 Kinderärzten in den USA zeigte, dass bei über der Hälfte der Kinder (bei denen ADS diagnostiziert wurde), KEINERLEI pädagogische oder psychologische Tests gemacht wurden. Die UNO stellte fest, dass Eltern, Lehrer und Ärzte viel zu schnell bereit seien, vielen Verhaltensauffälligkeiten der Kinder die "Diagnose" ADS oder ADHS zu geben (British Medical Journal, 1996, 312: 657).

Ich halte es für ein Unding heranwachsenden stark wirkende Medikamente zu geben, von denen
a) deren Nutzen nicht wirklich bewiesen ist, die aber offensichtlich wirken wie ich aus der Praxis bestätigen kann.
b) deren langfristige Wirkungen nicht bekannt sind und
c) deren Nebenwirkungen und das Suchtpotential hoch sind.

Lesen Sie auch meinen "Skandal Artikel": Neuroleptika für Kinder?

Ursachen für die Hyperaktivität

Es werden verschiedene Ursachen für die Entstehung des ADHS und des ADS vermutet.

Zum einen wurde eine genetisch bedingte veränderte Signalverarbeitung im Gehirn von Betroffenen erkannt.

Es wird auch eine Reizüberflutung durch die Gesellschaft diskutiert (z.B. durch Fernsehen, Videospiele). Mehr dazu weiter unten.

Psychosoziale Faktoren, besonders der Erziehungsstil und die Wahrnehmung durch die Eltern, beeinflussen sehr stark die Entwicklung und weitere Ausprägung der Störung.

Eine weitere mögliche Ursache sind die Impfungen, die angeblich schützen sollen. Das Immunsystem ist durcheinander gebracht, dass die Kinder (unbewusst) nicht mehr ruhig sein können.

Ebenso scheint als gesichert zu gelten, dass die Ernährung eine Rolle spielt. Vor allem die Zusatzstoffe in der Nahrung spielen dabei eine Rolle.

Aus naturheilkundlicher Sicht gibt es für mich aber nicht DIE Ursache. Bei den meisten ADS / ADHS Kindern die ich sehe, spielen mehrere Faktoren eine Rolle: Familie - Erziehung - Ernährung und Medienkonsum greifen ineinander. Deswegen gibt es für eine naturheilkundliche Therapie auch verschiedene Ansatzpunkte.

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei Kindern, die unter Hyperaktivität bzw. ADHS oder ADS leiden, in Frage kommen.

AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel
Diese Therapieform ist geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt.
Bachblüten Bachblüten lösen keine Probleme, aber sie helfen, anders damit umzugehen und bringen die Kinder so einer Lösung näher. Lassen Sie sich von einem/r Therapeuten/In eine Mischung zusammen stellen.
Ernährung

Bei der Ernährung der Kinder die unter Hyperaktivität leiden, spielen aus meiner Sicht im wesentlichen folgende zwei Faktoren eine Rolle:

1. Zucker.
Süßigkeiten, Eis und andere Naschis sind definitiv Dinge, mit denen Sie ihrem Kind schaden. Wenn Sie EINEN venünftigen Grund kennen, warum Ihr Kind Süßigkeiten braucht schreiben Sie mir bitte - ich möchte diesen Grund veröffentlichen. Lesen Sie bitte auch einmal meinen Beitrag zur Zuckersucht.

2. Zusatzstoffe in der Nahrung. Konservierungsstoffe, Farbstoffe und viele andere Dinge, die der Körper Ihres Kindes mit Sicherheit nicht braucht und die ihm schaden.

Heilpflanzen  Kamille, Hopfen, Baldrian, Ginkgo und Ginseng 
Orthomolekular-Medizin

Einer Hyperaktivität liegt oft ein Manganmangel zugrunde. 

Nachtkerzenöl wäre ebenfalls eine Überlegung wert, ebenso auf jeden Fall: Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren.

Schüssler Salze

bei körperlicher und seelischer Unruhe: Kalium phosphoricum D6

sonstiges aus der Naturheilkunde

1. Ihr Kind braucht Liebe und Nähe. In einigen Familien konnte ich beobachten, dass dies offensichtlich nicht der Fall ist. Kinder brauchen sehr viel "Kuschelzeit", vor allem wenn diese unter 10 Jahre alt sind.

2. Fernsehen: Ein eigener Fernseher hat im Zimmer eines heranwachsenden NICHTS verloren. Meine Empfehlung: unter 16 Jahre gibt es keinen eigenen Fernseher. Fernsehsendungen sind kindgerecht zu gestalten. Manga, Actionfilme und ähnliches "Grobzeug" lassen Ihr Kind zudem "verblöden". Kinder die mehr als 30 Minuten täglich fernsehen, zeigen Studien zufolge bereits eine geringere Intelligenz. Meine Frage: wollen Sie ein "dummes" Kind? Ein weiterer Beitrag dazu von mir: Kinder und Jungendliche leiden unter hohem Fernsehkonsum.

3. Videospiele: neueren Studien zufolge erzeugen Videospiele ein Suchtverhalten, wie dies auch bei anderen Suchterkrankungen der Fall ist. Videospiele für unter 6-jährige halte ich persönlich bereits für Körperverletzung. Ein PC sollte bis zum Alter von wenigstens 12 Jahren unter der Kontrolle der Eltern sein. Im Falle eines Internetanschlusses sollten Sie sich einen Fachmann holen, der entsprechende Filter und Programme instaliert, sodass Ihr Kind nur auf bestimmte Inhalte zugreifen kann. Mein Rat an Eltern: Sie bringen Ihren Kindern das Fahrradfahren bei. Aber bringen Sie Ihnen auch das surfen im Internet bei?