Hypoglokämie (Unterzuckerung)
| Grundsätzliches |
Insulin transportiert den aus der
Nahrung aufgenommenen Zucker vom Blut in die
Zellen. Es kontrolliert daher den Blutzucker
(Glukose) und verhindert einen zu starken
Anstieg nach dem Essen. Zuviel Insulin führt
ebenso zu Problemen wie ein Zuwenig. Zu wenig
Insulin führt zu Diabetes, zuviel Insulin,
als Resultat einer Mahlzeit, führt zu
Hypoglykämie.
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| Symptome |
Angstgefühle, Reizbarkeit,
Erschöpfung, Müdigkeit, geistige Verwirrung,
Herzklopfen, kalter Schweiß, Kopfschmerzen,
Migräne, Ohnmachtgefühl, Schwindel,
Persönlichkeitsveränderungen, Hyperaktivität,
Schlaflosigkeit (nächtliches Erwachen),
Schwäche, starker Hunger, Lust nach
Süßigkeiten, Stimmungsschwankungen, Übelkeit,
Verhaltensstörungen.
Bei dafür anfälligen Personen kann eine
Hypoglykämie epileptische Anfälle auslösen.
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| Mögliche
Ursachen |
Eine Unterzuckerung wird in der
Regel durch eine Überproduktion des Hormons
Insulin verursacht.
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| Mögliche
Folgen |
Bei Hypoglykämie lösen
Mahlzeiten, welche viel einfachen Zucker
und/oder raffinierte Kohlenhydrate
enthalten, eine zu starke
Insulinproduktion aus, die dann den
Blutzucker auf sehr tiefe Werte sinken
lässt.
Während das Körpergewebe bei
Glukosemangel andere Quellen zur
Energielieferung heranzieht, ist das
Gehirn auf Glukosezufuhr angewiesen.
Deshalb sind die meisten oben
beschriebenen Symptome auf Hirnfunktionen
bezogen. Die Symptome treten meist 2-5
Stunden nach den Mahlzeiten auf.
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Im folgenden finden Sie
naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die
bei Unterzuckerung in Frage kommen.
Zusätzlich finden Sie bei
jedem Therapieverfahren allgemeine Bemerkungen oder auch
Rezepte, sowie Bezugsquellen.
| Ernährung |
Die Ernährung spielt bei der
Unterzuckerung oft eine
Rolle.
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| Orthomolekular-Medizin |
Empfohlene Tagesdosis:
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Vitamin C:
1-2 g |
Kann die
Blutzuckerregulation
verbessern.
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Vitamin-B-Komplex |
Muss mind.
50 mg Thiamin (B1),
Niacin und Vitamin B6
enthalten. Vitamine
des B-Komplexes sind
unabdingbar für den
Glukoseabbau.
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Chrom: 200
µg oder 20 g
Bierhefe |
Bierhefe
enthält einen
natürlichen
Glukosetoleranzfaktor,
Chrom ist ein
wichtiger Bestandteil
davon.
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Magnesium:
400-600
mg |
Verbessert
die
Blutzuckerkontrolle. |
Multimineral-
Supplement |
Reich an
Zink, Mangan,
Magnesium und
Kalium.
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| Säure-Basen-Haushalt |
Ganz allgemein: kohlenhydrat- und
säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so
genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr
Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr
Organismus übersäuert.
In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf
dieser
Seite befolgen.
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| Wirbelsäulensegmente |
Beim siebenten Brustwirbel (Th 7)
verlassen die Nerven, die die
Bauchspeicheldrüse versorgen, den
Wirbelkanal. Es wäre sinnvoll, die Stellung
dieses Wirbels zu kontrollieren.
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| Zahnstörfeld |
Tote Zähne stören grundsätzlich den
ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen
sind gefährlich. Sie sollten sie durch einen
in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren
lassen.
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