Knochenbruch
Heilungsdauer und Unterstüzung der Heilung durch Naturheilkunde und Alternative
Medizin
Ein Knochenbruch (=Fraktur) kann durch
direkte Einwirkung (z.B. Schlag oder Stoß) an der betroffenen Stelle auftreten, indirekt durch die
Hebelwirkung an einer Stelle fern der Einwirkung, durch wiederholtes Einwirken von kleinen Schädigungen
(=Ermüdungsbruch) oder bei z.B. durch Knochenmetastasen (=Fernabsiedlungen eines Krebses) vorgeschädigtes
Knochengewebe ohne passende ursächliche Einwirkung (=pathologische Fraktur).
von: René Gräber, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge
Es gibt geschlossene Frakturen, bei denen die Weichteile und die Haut
unverletzt bleiben. Bei den offenen Frakturen kommt es zu Haut- und Weichteilverletzungen unterschiedlichen
Ausmaßes (Durchspießung der Haut mit Knochenstücken, Zerreißung der Haut mit großer Hautwunde, Zerstörung der
Haut mit Muskel-, Sehnen-, Nerven- oder Blutgefäßschädigung bis zur kompletten oder inkompletten
Amputation).
Um eine Fraktur festzustellen, gibt es sichere Frakturzeichen (Fehlstellung,
erhöhte Beweglichkeit, Knochenreiben = Crepitatio, sichtbare Knochenbruchstücke) und unsichere Frakturzeichen
(Schwellung, Bluterguss, Schmerz, beeinträchtigte Funktion).
Eine wichtige Nachweismethode ist die Röntgenaufnahme, auf der man einen Bruch
meist eindeutig erkennen kann.
Wichtige Begleiterscheinungen von Knochenbrüchen können Nervenverletzungen und allgemeine Symptome wie z.B. ein Schock
sein.
Heilungsdauer eines Knochenbruchs
War der Knochen komplett durchgebrochen, so setzt die Verknöcherung erst in 4. bis 6. Woche ein. Erst in dieser
Zeit werden die bis dahin gebildeten Gewebearten in den "harten" Lamellenknochen umgebaut.
Die Heilung selbst ist allerdings abhängig vom:
- Alter des Patienten und dessen Regenerationsfähigkeit
- und vom Ort des Bruchs. Manche Knochen sind einfach besser durchblutet oder lassen sich besser ruhigstellen
als andere Knochen.
Wenn es ungünstig läuft kann die Heilung durchaus 12 Wochen betragen. Wenn es schnell geht 6 Wochen. Bei Kindern
geht es noch schneller: ca. 4 bis 8 Wochen.
siehe auch: Knochenhautentzündung - Knorpelschaden - Minearlstoffmangel - Muskelaufbau - Quetschungen - Schmerzen
weitere Artikel im Zusammenhang:

Im Folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die
bei einem Knochenbruch in Frage kommen.
Folgende Maßnahmen kommen natürlich nur in Betracht um die Heilungsdauer eines Knochenbruchs zu
beschleunigen.
| Ernährung |
Vermeiden Sie alles was eine Übersäuerung des Organismus begünstigt. Essen Sie eine "gesunde Ernährung".
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| Medizinische Massagen |
Eine Manuelle Lymphdrainage fördert den
Abtransport von Zelltrümmern und Stoffwechselrückständen. Dadurch kann mit dem Blut auch vermehrt
Sauerstoff und Aufbaustoffe herangeführt werden.
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| Orthomolekular-Medizin |
Ca - Kalzium, F - Fluor, V - Vanadium, Mn
- Mangan, Co - Kobalt
Dolomit von Burgerstein enthält Kalzium und Magnesium in einem ausgewogenen
Verhältnis.
Mangan ist für den Knochenaufbau sehr wichtig.
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| Schüssler Salze |
Calcium fluoratum D 12, Calcium phosphoricum D 6, Ferrum Phosphoricum D
12, Silicea D 12, Natrium chloratum D 6
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Homöopathie
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Um Komplikationen entgegenzuwirken und die regelrechte Heilung der verletzen
Gefäße, Sehnen, Sehnenscheiden, Periost und Nerven zu unterstützen: Arnica D 4 und Ruta D 4;
bei Nervenbeteiligung zusätzlich Hypericum D 3; jeweils 3mal täglich 5
Tropfen;
bei Schwierigkeiten mit der Kallusbildung: Symphytum D 2
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| Säure-Basen-Haushalt |
Der Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen
akuten und
chronischen Beschwerden eine Rolle spielen.
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| sonstiges |
Zur beschleunigten "Knochenheilung" hat sich auch
die Magnetfeldtherapie bewährt.
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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 14.07.2011 aktualisiert.

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