Eine der häufigsten Störungen des Organismus äußert sich in
Form von Kopfschmerzen (Cephalgien), an denen nahezu 70 Prozent
der Bevölkerung zumindest zeitweise leiden.
Der kopfschmerz kann unterschiedlich ausgeprägt sein, die am
häufigsten beschriebenen Empfindungen sind: stichartig,
drückend, klopfend, bohrend, pulsierend, ausstrahlend und
diffus.
Nach der internationalen
Kopfschmerzliga lassen sich Cephalgien in zwei Grundformen
einteilen:
Primäre Kopfschmerzen entstehen durch
innere (körperliche) Ursachen und werden als eigenständige
Krankheit behandelt. Man unterscheidet hauptsächlich den
Spannungskopfschmerz, die Migräne und den
Clusterkopfschmerz.
Der Spannungskopfschmerz tritt episodisch
auf, kann sich aber auch chronisch ausbilden. Beide Hirnhälften
sind betroffen, wobei der Schmerz vom Hinterkopf Richtung Stirn
zieht und zusätzlich zu Übelkeit und Erbrechen führen kann.
Frauen leiden wesentlich häufiger an Spannungskopfschmerzen als
Männer.
Eine Migräne äußert sich durch
pulsierende, anfallartig auftretende Schmerzen, die nur eine
Hirnhälfte betreffen. Meist geht dem Schmerz eine als Aura
bezeichnete Sehstörung (z.B. Lichblitze) voraus, die im Verlauf
zu einem stichartigen Schmerz im Bereich von Auge, Schläfe und
Stirn führt. Die Symptomatik verstärkt sich zum Schädeldach hin
und führt häufig zusätzlich zu Schwindel, Übelkeit und Erbrechen.
Der Migräne sehr ähnlich ist der Clusterkopfschmerz
(Bing-Horton-Kopfschmerz). Die Schmerzen treten stichartig im
Bereich einer Hirnhälfte auf (meist im oberen Schädelbereich),
klingen nach einiger Zeit ab, um dann wiederzukehren, wobei ein
Hirnhälften-Wechsel möglich ist. Neben den klassischen
Symptomen zeigen sich hier auch ein gerötetes Gesicht, eine
laufende Nase sowie ein Tränen des betroffenen Auges.
Sekundäre Kopfschmerzen entstehen durch Reize von außen,
sind Begleiterscheinungen oder Folgen anderer Erkrankungen.
Wesentliche Auslöser sind u.a. Hirnverletzungen (z.B. Blutung,
Schädel-Hirn-Trauma), Gefäßerkrankungen (z.B. Aneurysma),
Infektionen, Stoffwechselprobleme, Nervenläsionen des
Gesichts, Bluthochdruck,
Zahnschmerzen oder Ohrenschmerzen, Entzündungen im
Augen-, Nasen- und Mundbereich, Tumoren des Kopfes,
Wirbelsäulenbeschwerden sowie übermäßiger Alkohol- und
Tabakgenuss (neben anderen berauschenden Substanzen).
Bei häufigen Kopfschmerzen ist es sicher nötig,
eventuelle organische Ursachen abzuklären und wenn
möglich auszuschließen.
Wenn Sie Kopfschmerzen lediglich mit Schmerzmitteln begegnen,
ist es dasselbe, als wenn Sie einer Alarmsirene die Stromzufuhr
unterbrechen. Dann heult es nicht mehr und alles ist wieder
scheinbar in Ordnung...
Die
klassische Therapie mit Schmerzmitteln (zum Beispiel
Dolormin)
und anderen Medikamenten bringen zwar eine
Erleichterung, sind aber keine sinvolle Therapie wenn Sie
unter chronischen Kopfschmerzen
leiden.
Diese Therapieform ist bestens
geeignet, Energien wieder zum fließen zu
bringen. Als Methode bei chronischen
Kopfschmerzen empfehlenswert. Sie müssen
mehrere Therapiesitzungen (drei bis
fünf)absolvieren, um den Erfolg beurteilen zu
können.
Sehr oft liegen körperlichen
Problemen seelische Ursachen zugrunde.
Blütenessenzen lösen keine Probleme, aber sie
helfen, anders damit umzugehen und bringen
sie einer Lösung näher. Lassen Sie sich von
einem/r Therapeuten/In eine Mischung zusammen
stellen.
Massagen sind bei einem
Stauungs-Kopfschmerz wenig sinnvoll.
Manuelle
Lymphdrainage am Kopf kann
Erleichterung bringen.
Um allgemeine Verspannungen zu
Lösen und kleinere Triggerpunkte zu
löschen ist die Massage aber sehr
geeignet. Es gibt auch eine bestimmte
Form der Kopfmassage, die empfehlenswert
ist (nicht im akuten Stadium), da sich
viele Triggerpunkte in der Kopfmuskulatur
befinden, nicht nur am
Nacken.
Ganz allgemein: kohlenhydrat- und
säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so
genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr
Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr
Organismus übersäuert.
In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf
dieser
Seite befolgen.
Akutmittel
bei allen Kopfschmerztypen: Magnesium
phosphoricum als "Heiße Sieben"
bei blassen, reizbaren Menschen: Kalium
phosphoricum
mit Verstopfug und schleimbelegter Zunge:
Natrium chloratum
Augenhöhlen, Druck: Natrium sulfuoricum D 6
durch geistige Überanstrengung: Kalium
phosphoricum D 6 + Natrium chloratum D
6
bei Kindern: Ferrum phosphoricum D 12 + Kalium
phosphoricum D 12
Stirnkopfschmerz: Narium phosphoricum D 6
bei oder nach Überanstrengung: Calcium
phosphoricum D 6 + Ferrum phosphoricum D
12
Der erste
Halswirbel (C1) ist zuständig für die
Blutversorgung im Kopf, Kopfhaut,
Gesichtsknochen, Gehirn, Innen- und
Mittelohr, sympathisches Nervensystem. Eine
Fehlstellung des Atlas, wie der oberste
Halswirbel auch bezeichnet wird, kann
Kopfschmerzen auslösen (quasi als
Alarmsirene).
Tote Zähne stören grundsätzlich den
ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen
sind gefährlich. Sie sollten sie durch einen
in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren
lassen.