Magenkrämpfe und
Magenschmerzen
| Grundsätzliches bei Magenkrämpfen und
Magenschmerzen |
Magenkrämpfe sind gekennzeichnet durch plötzliche an
und abschwellende Scherzen in der Magengegend, die bis zum Rücken
und zur Brust ausstrahlen können. Es kommt zu einem großen
Beklemmungsgefühl, zu Magendrücken, Schwere im Magen,
Appetitlosigkeit und manchmal
Erbrechen. Erkrankungen an
die man denken muss sind natürlich das Magengeschwür (Helicobacter pylori!) und die Magenschleimhautentzündung.
Außerdem
sind genau umschriebene Magenschmerzen nur schwer von allgemeinen
Bauchschmerzen zu unterscheiden. Bei schweren und immer
wiederkehrenden Bauchschmerzen, muss man auch
an Nierensteine, Darmverschluß
oder eine Gallenkolik
denken.
Anhaltende sehr schwere Bauchschmerzen mit starken
Krämpfen bedürfen sofortiger ärztlicher Abklärung.
Hier muss man immer an durchgebrochene Eingeweide,
Darmgefäßverschlüsse und eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung denken. Sehr sehr
selten ist eine Aortenruptur. Alle diese Fälle sind absolute
Notfälle. Die Schmerzen sind derart stark, dass Sie überhaupt nicht
daran denken, sich mit Hausmitteln zu behandeln und wenn Sie gerade
selbst dieses Problem hätten und vor dem PC sitzen, würden Sie
nicht vor dem PC sitzen können...
Die
meisten Magenkrämpfe haben diesen dramatischen
Hintergrund nicht. Meistens kennen die Patienten schon dieses
Problem und waren deswegen schon einmal beim Arzt, der dann
meistens auch nichts "richtiges" gefunden hat. In diesen Fällen
leistet Naturheilkunde und
die Alternativmedizin gute Dienste.
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| Sprache der Symptome |
Wenn Sie Ärger mit dem Magen haben, ärgern Sie den Magen!
Wer oft unter Magenproblemen leidet, sollte auch dringend sein
Umfeld prüfen und gegebenenfalls auch hier aufräumen, nicht nur im
Magen. Sie sollten sich auch fragen: „Was kann ich denn nicht
richtig verdauen, was liegt mir denn so schwer auf dem
Magen?“
Sie kennen doch sicher auch das Sprichwort: "Das ist mir
auf den Magen geschlagen."
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| Mögliche Ursachen für
Magenschmerzen |
Stellen Sie sich vor, was Sie alles Ihrem Magen zumuten,
welchen Schrott (denaturierte Esswaren) wir täglich schlucken.
Magenkrämpfe sind keine Krankheit an sich, sondern auch ein ernst
zu nehmender Hinweis auf andere Störungen (außer denen die oben
unter Grundsätzliches beschrieben sind): Leberschwäche, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse. Sensible Menschen reagieren
bei seelischen Belastungen oder Stress oft mit Magenbeschwerden:
hier hift Stressabbau.
weiterführende Themen, die hilfreich sein können: Darmkrämpfe - Darmbeschwerden - Lebensmittelvergiftung -
Lebensmittelinfektion
- Magenbrennen - Milchzucker-Unverträglichkeit
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Im folgenden
finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren,
die bei Magenkrämpfen oder Magenschmerzen in Frage
kommen.
Zusätzlich finden Sie bei jedem
Therapieverfahren allgemeine Bemerkungen oder auch Rezepte, sowie
Bezugsquellen.
AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel |
Diese Therapieform
ist bestens geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen.
Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln
durchgeführt. Vor allem wenn Magenschmerzen und Magenkrämpfe
stressbedingt auftreten ist diese Therapie ausgezeichnet, weil
sie Ihre Energien reguliert und somit ausgleichend
wirkt.
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| Aromatherapie |
Orale Einnahmen von
Aroma-Essenzen sollten von erfahrenen Therapeuten begleitet
werden.
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| Blütenessenzen |
Sehr oft liegen
körperlichen Problemen seelische Ursachen zugrunde.
Blütenessenzen lösen keine Probleme, aber sie helfen, anders
damit umzugehen und bringen sie einer Lösung näher. Lassen Sie
sich von einem/r Therapeuten/In eine Mischung zusammen
stellen.
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Ernährung
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Wählen Sie eine reizlose Kost.
Verzichten Sie auf Schweinefleisch in jeder Form. Vermeiden Sie zu
heiße oder zu kalte Getränke, sowie Kaffee und Rauchen.
Sie sollten sich unbedingt an
regelmäßige und feste Essenszeiten gewöhnen! Am besten immer
zur gleichen Stunde. Vermeiden Sie unbedingt Essen "nebenbei" und
kleine Snacks "zwischendurch".
Kauen Sie jeden Bissen eine Woche lang
33 mal. Während des Essens gibt es kein Fernsehen, kein Radio,
keine Zeitung. Auch sog. "Geschäftsessen" sollten Sie meiden. Der
Esstisch ist kein Platz um Probleme zu wälzen, denn dies stört eine
adequate "Besaftung" der Verdauungsorgane, die durch das
parasymphatische Nervensystem gesteuert wird. Bei Problemen und
Stress aktivieren Sie jedoch das symphatische Nervensystem und die
Eingeweide werden nicht ausreichend
angeregt.
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Frischpflanzentropfen
(Urtinkturen) |
Lassen
Sie sich aus folgenden Urtinkturen eine Mischung
herstellen:
40 ml Kamille,
je 20 ml Pestwurz, Melisse
und Fenchel.
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| Gemmo-Therapie |
Bis zur Linderung
stündlich 1-2 Stöße Mammutbaum-Knospenmazerat in den Mund
sprayen.
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| Phytotherapie |
Machen Sie täglich
eine Kamillen-Roll-Kur:
Trinken Sie 2 Tassen Kamillentee,
legen sich anschließend für 3 Minuten auf den Rücken,
je 3 Minuten auf
Ihre linke und rechte Seite und anschließend 3
Minuten auf den Bauch. Auf diese Art kommt die gesamte
Magenschleimhaut mit dem Kamillentee
in Kontakt und kann sich
beruhigen. Eine
Kur mit Teebaumöl wird sehr hilfreich
sein.
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| Säure-Basen-Haushalt |
Ganz
allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie
sich so genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin
unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus übersäuert.
In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf dieser Seite
befolgen.
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| Schüssler-Salze |
Bei Magenschmerzen:
Ferrum phos. Nr. 3 im Wechsel mit Magnesium phosphoricum
Nr. 7 in kurzen Abständen 1 Tablette.
Magenkrampf: Calcium phos. Nr.
2, Magnesium phos. Nr. 7.
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| Zahnstörfeld |
Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus.
Auch Amalgam-Füllungen sind gefährlich. Sie sollten sie durch
einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren
lassen.
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| Sonstiges |
Ausgleichend und
insgesamt sehr entspannend wirkt eine Fußrefelexzonenmassage.
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