Milzleiden - Milzbeschwerden - Milzprobleme

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Die Milz findet in der Medizin relativ wenig Beachtung. Lange Zeit galt die Milz sogar als unbedeutendes Organ und wurde auch schon mal bei hatnäckigem Seitenstechen entfernt.

In diesem Beitrag gehe ich auf ein paar wichtige Funktionen, Milzleiden und Beschwerden der Milz ein, sowie auf naturheilkundliche und alternative Therapie-Möglichkeiten.

Die Milz ist ein lymphatisches Organ, das eingeschaltet in den Blutkreislauf im linken Oberbauch unter den Rippen liegt.

Im Mutterleib und bei Kindern ist die Milz Teil des blutbildenden Systems, im Erwachsenenalter übernimmt sie vor allem die Blutmauserung (Abbau von alten roten Blutkörperchen) und ist der Ort, an dem sich weiße Blutkörperchen differenzieren und vermehren.

Somit ist die Milz ein wichtiges Organ der Immunabwehr. In ihr werden außerdem Blutplättchen, die für die Blutgerinnung notwendig sind, gespeichert und bei Bedarf (z.B. akute Blutung) freigesetzt.

Zu den häufigsten Milzleiden (bzw. Milzbeschwerden oder Milzprobleme), zählen Milzzysten (eingekapselte Flüssigkeitsansammlung, meist angeboren, aber auch durch Parasiten) und Milzverletzungen.

Diese treten meist bei Bauchverletzungen (z.B. durch einen Verkehrsunfall) auf und führen zu massiven inneren Blutungen mit Kreislaufzusammenbruch und Bauchschmerzen.

Durch unterschiedliche Erkrankungen kann es zu einer kurzfristigen oder aber dauerhaften Vergrößerung der Milz kommen (Splenomegalie), die Beschwerden machen kann.

Hierzu zählen akute oder chronische Infektionen (z.B. Pfeiffersches Drüsenfieber), Leukämie oder rheumatische Erkrankungen.

siehe auch: Abwehrschwäche - Bauchschmerzen - Chronische Erkrankungen - Darmbeschwerden

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Und auch hier mal wieder der Hinweis: Die Ursache muss beseitigt werden, sonst doktorn wir nur an den Symptomen herum...

Hier eine kleine Auswahl:

Chinesische Medizin 

In der chinesischen Medizin sorgt die Milz für Harmonie im Körper In der Harmonie verleiht die Milz dem Geist den "Frieden". Die Milz hat auch eine starke Beziehung zum Blut - es hält es in den Bahnen. Ein Zusammenhang zu den Muskeln ist ebenfalls gegeben: Die Milz leitet Qi an die Muskeln.

Ernährung Eine "Milz-Ernährung" kennen wir in der westlichen Medizin nicht. Die Chinesische Medizin (siehe oben), hat hier mehr zu bieten: leicht süße und bittere Kost sind angeraten. Dazu gründliches Kauen. Die Bitterstoffe sollten aus Gemüse, Obst und Kräutern stammen. Vor allem Fenchel, Zimt, Nelken und Koriander sind zu erwähnen.
Heilpflanzen In unserer Kräutermedizin kennen wir leider nur wenige Heilpflanzen, denen eine explzite Wirkung auf die Milz zugeschrieben wird. Dazu gehören u.a. der Bockshornklee und die Säckelblume. Wie oben bei Ernährung erwähnt kommen auch die Bitterpflanzen in Frage, wie zum Beispiel: Amara pura, Kalmus, Enzian, Ingwer, Löwenzahn oder auch Wermut.
Homöopathie

Bei Milzschwellung kommen symptomatisch in Frage: Ceanothus americanus und / oder z.B. China

Vitalstoffe Die B-Vitamine, Zink, Selen, sowie die Aminosäuren Arginin und Taurin scheinen in der Lage zu sein, die Leistung der Milz zu verbessern.
Säure-Basen-Haushalt

Der Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen akuten und
chronischen Beschwerden eine Rolle spielen.

Schüßler Salze

Bei Milzleiden gilt das Kalium sulfuricum (Kaliumsulfat) Schüssler Salz Nr. 6 als das Hauptmittel.

Bei Seitenstechen (das ja oftmals der Milz zugeschrieben wird) kommt in Frage: Schüssler Salz Nr. 7, das Magnesium phosphoricum.

Bei einer Milzverhärtung eher: Natrium chloratum (Schüssler Nummer 8) und Silicea (Schüssler Nummer 11)

 

Zahnstörfeld Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind bedenklich. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 13.1.2015 aktualisiert.