Ödeme - Wassereinlagerungen in verschiedenen Körperteilen

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Ein Ödem beschreibt eine Wasseransammlung im Gewebe außerhalb von Zellen.

Dabei zeigt sich ein Ungleichgewicht zwischen Austritt und Wiederaufnahme von Gewebeflüssigkeit.

Ein Ödem entwickelt sich als Symptom oder Folge vieler Organerkrankungen und Störungen. Zu den wichtigsten Ursachen zählen Herzkrankheiten (z.B. Insuffizienz), Durchblutungsprobleme (z.B. Thrombose), Nierenprobleme (z.B. Insuffizienz), Leberschwäche und Erkrankungen (z.B. Leberzirrhose), Stoffwechselstörungen (z.B. Hyperthyreose), Krebserkrankungen, Medikamente (z.B. Cortison), neurologische Erkrankungen, Allergien, Insektenstiche, Entzündungen oder Eiweißmangel (z.B. durch diätetische Lebensweise).

Häufig kommt es durch einen Verschluss oder eine Verengung (Stenose) von Gefäßen zu einer Drucksteigerung in diesen, wodurch Flüssigkeit ausgepresst wird.

Zu einer Flüssigkeitsansammlung im Bauchraum (Aszites) kann es z.B. durch Eiweißmangel kommen. Insektenstiche oder Allergien führen, bedingt durch Zirkulationsstörungen, zu lokalen Ödemen, die sich meist nach kurzer Zeit wieder im Gewebe verteilen.

Leitsymptome eines Ödems sind Schmerzen (durch eine Minderdurchblutung) sowie eine typische Verfärbung der betroffenen Region, die sich in drei Stadien zeigt: Die anfängliche Weißfärbung (Verengung von Gefäßen) geht in ein Blau (Zyanose = Sauerstoffmangel) über und endet in einer Rotfärbung, bedingt durch eine plötzlich gesteigerte Durchblutung oder Reizung.

Daneben zeigt sich eine Zunahme des Umfangs, besonders der Extremitäten, vermehrt zum Abend hin. Beine wirken schwer und müde, an Knöcheln und Handgelenken bilden sich weitere Schwellungen. Unbehandelt können Ödeme (je nach Grunderkrankung) zu Gewebezerstörungen (Ulcera) und lebensbedrohliche Situationen (Lungenödem, Hirnödem) führen.

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Mögliche Ursachen

Des weiteren gelten Abflussbehinderungen im Venensystem, Lymphstau, Allergien, Fettsucht und Diabetes als Förderer eines Ödems.

Mögliche Folgen

In schweren Fällen kann es zu Atemnot, Lungenstauungen und Leberschwellungen kommen. Vermehrte nächtliche Harnausscheidung, Blausucht (Cyanose).

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Im Folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei Ödeme in Frage kommen können.

AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel

Diese Therapieform ist bestens geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt.

Die Nieren regeln den Wasserhaushalt, sie sind zu stärken. Ebenso das Herz, das oft überfordert ist.

Aromatherapie Orale Einnahmen von Aroma-Essenzen sollten von erfahrenen Therapeuten begleitet werden. Helfen können Koriander und Zwiebel.
Ernährung Jedes Jahr kommt mindestens eine neue Diät auf den Markt. Warum? Weil keine hält, was sie verspricht. Es gibt aber eine Kostform (keine Diät!), die seit 30 Jahren besteht. Warum? Weil sie tatsächlich funktioniert. Es ist die Schaub-Kost, die der Verfasser selbst seit Jahren befolgt. Kochsalzkonsum um 90% reduzieren.
Frischpflanzentropfen
(Urtinkturen)
Lassen Sie sich aus folgenden Urtinkturen eine Mischung herstellen: 40 ml Goldruten, je 20 ml Zinnkraut, Liebstöckel, Rosmarin.
Gemmo-Therapie

Johannisbeer-Knospenmazerat. Edelkastanie, Rotbuche.

Medizinische Massagen Hier ist vor allem Manuelle Lymphdrainage angezeigt. Bei geschwächtem Herzen jedoch mit größter Vorsicht.
Orthomolekulare Medizin

Pycnogenol: Aus ihrer frischen Rinde lässt sich ein sehr wirksamer Extrakt gewinnen, der vor allem gegen Ödeme wirksam sein kann.

Säure-Basen-Haushalt

Der Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen akuten und
chronischen Beschwerden eine Rolle spielen.

Schüssler-Salze

Grundsätzlich: Kalium chloratum Nr. 4, Natrium chloratum Nr. 8, Natrium sulf. Nr. 10.
Bei Herzleiden: Calcium fluoratum Nr. 1, Silicea Nr. 11.

 

Homöopathie

Die folgenden Mittel stehen im engen Zusammenhang zu der Stelle an dem das Ödem sitzt.

Oberlid: Kalium carbonicum D 6

Unterlid: Apis mellifica D 30

ganze Augenpartie: Phosphorus D 12

Ganzes Gesicht: Arsenicum album D 6

gedunsen, pastös:
Barium carbonicum D 6
Calcium carbonicum Hahnemanni D 6
Graphites D 6
Thuja D 4

Heilpflanzen

Für folgende Pflanzen liegen positive Studiendaten (positive Monographie der Kommission E) vor: Mannstreukraut, Zwergholunderwurzel, Brennessel

 

Spagyrik Schöllkraut, Wacholder
Zahnstörfeld Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind gefährlich. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.

Sonstiges Aus der klassischen Naturheilkunde bzw. Volksmedizin stammt folgende Empfehlung: Machen Sie eine 3-tägige Liegekur mit hochgelagerten Beinen. Am Anfang 1-2 Tage fasten und dursten, bis die Schwellung abzunehmen beginnt. Bei starkem Durst dürfen Sie maximal 500 ml stilles Wasser innerhalb von 24 Stunden trinken.

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 16.08.2011 aktualisiert.