Phantomschmerz
| Grundsätzliches |
Durch die unterbrochenen
Meridiane gibt es einerseits einen
Energiestau, auf der Seite des folgenden
Meridians natürlich eine Energie-Leere.
Die wirkungsvollste Therapie besteht
darin, die unterbrochenen Meridiane
wieder miteinander zu
verbinden.
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Im folgenden finden Sie
naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die
bei einem Phantomschmerz in Frage
kommen.
Zusätzlich finden Sie bei
jedem Therapieverfahren allgemeine Bemerkungen oder auch
Rezepte, sowie Bezugsquellen.
AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel |
Diese Therapieform ist bestens
geeignet, Energien wieder zum fließen zu
bringen. Sie basiert auf der
Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln
durchgeführt.
Es gibt meines Wissens keine
bessere Hilfe, als mit dieser Methode die
unterbrochenen Meridiane über den Stumpf hinweg
wieder miteinander zu verbinden.
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| Säure-Basen-Haushalt |
Ganz allgemein: kohlenhydrat- und
säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so
genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr
Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr
Organismus
übersäuert.
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| Schüssler-Salze |
Silicea Nr. 11
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| Sonstiges |
Auf neuroscript.com können
Sie folgendes lesen:
Phantomschmerzen treten bei einem erheblichen
Prozentsatz von Amputierten auf. Pathogenetisch
spielen die Stumpfverhältnisse (Neurom, Narbe,
Splitter) eine gewisse Rolle. man ist heute
zunehmend der Meinung, dass auch regenerative
Prozesse im ZNS an der Entstehung der
Beschwerden beteiligt sind. Phantomschmerzen
werden distal projiziert, sind konstant oder
anfallsartig. Die Beschwerden haben die
Tendenz, mit dem Alter zuzunehmen. Sie sprechen
oft gut auf Opiate an, weswegen bei vielen
Patienten Suchtgefahr besteht.
Therapie
* die Therapieerfolge mit TENS sind bei
Phantomschmerz gut. Initial liegen sie bei 80%,
nach 4
Jahren
noch bei 47%. Man kann die
Implantation einer epiduralen
Stimulationselektrode versuchen, wenn die
TENS keinen befriedigenden Erfolg zeigt.
Auch mit den epiduralen Sonden sind die
Therapieerfolge bei Phantomschmerzen
besser als bei anderen
Schmerzsyndromen.
* Die medikamentöse Therapie ist aufgrund der
langen Dauer der Beschweren schwierig
* Gabapentin 3x 300mg (Anfangsdosis) bis max.
3600mg/d p.o.
* Carbamazepin
* akut: Tramal 20gtt
* Einige Patienten sind an Opiate gewöhnt. Die
Aussichten bei dieser Gruppe sind oft
schlecht.
* In bisher noch unzureichend überprüften
Studien werden lang anhaltende Therapieerfolge
unter Calcitonin 200 IE in NaCl als
Kurzinfusion berichtet. Der Wirkmechanismus ist
unbekannt.
* Oft treten Phantomschmerzen in Kombination
mit Stumpfschmerzen auf oder sind durch die
elektrisierenden oder schmerzhaften
Parästhesien aus einem Stumpfneurom getriggert.
In diesen Fällen kann die Exzision des Neuroms
weiterhelfen. Einige Untersuchungen weisen
allerdings darauf hin, dass die Neigung zu
Neuromen individuell unterschiedlich ist und
sich auch bei den operierten Patienten erneut
Neurome einstellen (vgl. Die
Narbenkeloid-Neigung). Dennoch führt die
Exzision des Nervenend-Neuroms bei
Stumpfschmerzen zumindest zu einer
mittelfristigen Besserung.
Sie können aber auch ganz einfach zu einem
Therapeuten gehen, der die Akupunkt-Massage
nach Penzel beherrscht.
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