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Übelkeit (=Nausea) ist ein häufiges Symptom für ganz unterschiedliche Probleme. Sie ist meist ein
Warnsignal des Körpers und es entwickelt sich in vielen Fällen ein Brechreiz. Nach dem Erbrechen kann die Übelkeit wieder
verschwinden.
Übelkeit kommt häufig bei Magen-Darm-Beschwerden vor. Dazu gehören Magenschleimhautentzündungen, Infektionen (Magen-Darm-Grippe), Magen- und
Zwölffingerdarmgeschwüre, Magendurchbruch und auch die Blinddarmentzündung (=Appendizitis).
Bei Leberbeschwerden, Gallenblasenproblemen und
Bauchspeicheldrüsenentzündungen kann Übelkeit ein Begleitsymptom sein.
Nach übermäßigem Alkoholkonsum oder Aufnahme von verdorbenen Nahrungsmittel (Vergiftungserscheinungen),
kann es durch die Reizung der Magenschleimhaut ebenso zu Übelkeit und Brechreiz kommen.
Häufig zu Übelkeit kommt es durch Hormonveränderungen im ersten Drittel einer Schwangerschaft.
Auch im Rahmen von Migräne (dann mit dem typischen einseitigen Kopfschmerz), tritt diese bei vielen Patienten auf.
Bestimmte Medikamente, vor allem der Chemotherapie (Krebstherapie), lösen eine schwere Übelkeit aus.
Eine häufige Störung, die Übelkeit auslöst ist die Reisekrankheit (=Kinetose), bei der die
Augen-Gleichgewichtsorgan-Koordination gestört ist.
Auch bei Hirnhautentzündung, Schlaganfall, Hirnblutungen und
Hirntumoren sowie Entzündungen des Gehirns und Multiple Sklerose kann es zu Übelkeit
kommen.
Herzprobleme (z.B. Bluthochdruck, Herzinfarkt) oder Stoffwechselstörungen (z.B. entgleister Diabetes mellitus, Nierenschwäche) ist Übelkeit auch ein mögliches Symptom.
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