Zöliakie

Grundsätzliches

Bei der Zöliakie entwickelt sich an der Darmschleimhaut eine allergische und chronische Entzündung. Allmählich wird die Schleimhautoberfläche zerstört, die Schleimhautzotten des Dünndarms schwinden fortschreitend: Die Schleimhautzotten haben die Aufgabe, die Oberfläche des Dünndarms zu vergrössern. So helfen sie mit, die Aufnahme von lebenswichtigen Stoffen aus der im Dünndarm verdauten Nahrung zu intensivieren. Wer unter Zöliakie leidet, hat Probleme bei der Aufnahme und Verwertung von Fett, Eiweiss, Folsäure, Vitamin C, Vitamin K, Vitamin D und einer ganzen Reihe von Mineralstoffen. Kein Wunder, dass die Vitalität und die Leistungsfähigkeit von Zöllakie-Betroffenen oft beeinträchtigt ist, dass es zu Unterge- wicht kommt und dass auch die Verdauung nicht mehr im Gleichgewicht ist. Zöliakie-Betroffene meiden strengstens glutenhaltige Nahrungsmittel. Das Kleber-Eiweiss Gluten kommt im Weizen, in Gerste, Roggen und Hafer vor.

Die Ernährungsfachleute Dr. med. John van Limburg Stirum und Paul Pfyl stellen jedoch fest, dass die Vermeidungstaktik zwar angezeigt ist, jedoch: «Die Unverträglichkeit von Gluten ist nicht die Ursache, sondern lediglich ein charakteristisches Symptom der Zöliakie.» Verantwortlich seien, so vam Limburg Stirum und Pfyl, «die industriell hergestellten Nahrungsmittel in Verbindung mit dem vermehrten Verzehr artfremder Eiweisse.» Der zu hohe Anteil an E-Stoffen, Pestiziden und Fungiziden in der Nahrung, ebenso Fabrikzucker     und industriell hergestellte Fette gehören in dieses Kapitel. Sicher ist es wichtig, dass Betroffene wissen, welche Stoffe sie meiden sollen. Mindestens ebenso wichtig sind Angaben, wie man sich trotz Zöliakie gesund und sogar lustvoll ernähren kann.

 

Mögliche Ursachen Eine Allergie auf Gluten, ein Protein, das in Weizen, Hafer, Roggen und Gerste vorkommt. Lesen Sie auch unter Allergie.
Mögliche Folgen Zöliakie kann einen Reizdarm auslösen und Unterbauchbeschwerden verursachen.

 

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei Zöliakie in Frage kommen.

Zusätzlich finden Sie bei jedem Therapieverfahren allgemeine Bemerkungen oder auch Rezepte, sowie Bezugsquellen.

Ernährung

Eine glutenfreie Ernährung ist die Grundlage - aber das wissen Sie mit Sicherheit, wenn bei Ihnen diese Diagnose gestellt wurde. Die Getreidesorten Weizen, Gerste, Dinkel, Roggen und Hafer sind damit von Ihrem Speiseplan gestrichen.

Viele stellen sich dann die Frage, was sie überhaupt noch Essen dürfen; erlaubt sind bei der Zöliakie: Reis, Buchweizen, Hirse und Mais.

Säure-Basen-Haushalt Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus übersäuert.  
Schüssler-Salze Kalium chloratum Nr. 4

 

Zahnstörfeld Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind gefährlich. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.

Sonstiges Wie bei allen Allergien und Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten muss die Ursache gesucht werden. Kinesiologie und/oder Psychokinesiologie sind hierfür geeignete Mittel.

 

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Die Autoren von NaturHeilt.com sind DIE ZWEI

Die Zwei sind:

Hermann Kaufmann
- Naturarzt -

und

R. Gräber
Heilpraktiker und
Gesundheitspädogoge
der Sebastian-Kneipp-Akademie

Mitglied im Fachverband Deutscher Heilpraktiker

Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Ernährung