Gelomyrtol forte
Gelomyrtol forte bei Nasennebenhöhlenentzündung und Bronchitis
In regelmäßigen Abständen werden Studien am Patienten durchgeführt, die die antibakterielle und schleimlösende Wirkung von
GeloMyrtol forte untersuchen. Auch die Stiftung Warentest hat das Medikament im Jahr 2004 auf seine Wirksamkeit getestet.
Wirkstoff
GeloMyrtol forte besteht aus einer Gelantinekapsel, in der in einer Lösung aus Sorbitol und Glycerol der rein pflanzliche und
standardisierte Wirkstoff Myrtol gelöst ist. Der Wirkstoff verflüssigt Schleim in den Lungen und den Nasennebenhöhlen, erleichtert den
Sekretabtransport sowie das Abhusten und hat eine entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung.
Anwendungsgebiet
Er ist bei akuter und chronischer Bronchitis und bei Sinusitis, also einer Entzündung der Nasennebenhöhlen einzunehmen.
Packungsgröße
Die magenresistenten Weichkapseln liegen in einer Packungsgröße von 20, 50 oder 100 Einheiten vor.
Einnahme
Bei einer chronischen Bronchitis wird zweimal täglich eine Kapsel eingenommen , bei einer akuten entzündlichen Nasennebenhöhlenentzündung drei
bis viermal täglich eine Kapsel. Auch bei einer Dauerbehandlung ist eine Dosierung von zwei Kapseln täglich angemessen. Kinder nehmen nur die
halbe Dosis ein.
Um eine bestmögliche Aufnahme des Wirkstoffs sicher zu stellen, werden die Kapseln eine halbe Stunde vor dem Essen mit reichlich kaltem Wasser
eingenommen. Um das morgendliche Abhusten zu erleichtern, kann die letzte Dosis abends vor dem Schlafengehen eingenommen werden.
Nebenwirkungen
In Einzelfällen können Beschwerden im Magen-Darm-Trakt auftreten und die Mobilität von bereits vorhandenen Nieren- oder Gallensteinen erhöht
werden.
Wechselwirkungen
Es sind keine Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten bekannt.
Auch während der Schwangerschaft kann GeloMyrtol forte nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden. Ein Übertritt in die Muttermilch
während der Stillzeit ist wahrscheinlich. Die Verkehrstüchtigkeit und die Bedienung von Maschinen wird nicht beeinflusst.
Warnhinweise
GeloMyrtol forte darf nicht eingenommen werden bei schweren Lebererkrankungen, Erkrankungen im Bereich der Gallenwege oder im Magen- und
Darmbereich. Auch bei Überempfindlichkeit gegen Eucalyptusöl oder einen der anderen Bestandteile des Medikaments darf GeloMyrtol forte nicht
eingenommen werden. Kinder unter sechs Jahre dürfen das Medikament ebenfalls nicht einnehmen.
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