Leukämie - Der "Blutkrebs"

Erfahrungen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Die Leukämie (auch als Blutkrebs bezeichnet) ist eine maligne (=bösartige) Krankheit, die sich im Knochenmark abspielt und das blutbildende System betrifft. Sie wird aber auch zu den Blutkrankheiten gezählt.

Es werden dabei zuviele unreife, funktionsunfähige weiße Blutkörperchen (=Leukozyten) gebildet und in das Blut abgegeben. Durch diese überschießende Bildung können andere wichtige Blutzellen (rote Blutkörperchen, reife weiße Blutkörperchen und Blutplättchen) nur noch vermindert gebildet werden.

Die genauen Ursachen für diese Knochenmarksfehlfunktion konnten noch nicht gefunden werden. Es wird vermutet, dass Strahlung (z.B. Radioaktivität), Chemikalien (z.B. Zytostatika der Krebstherapie, Rauchen), genetische Einflüsse oder Immunsystemdefekte eine Rolle spielen könnten.

Auch ein fortgeschrittenes Lebensalter ist ein Risikofaktor für Leukämie. Daneben können Viren an der Entstehung beteiligt sein.

Die Leukämie tritt in verschiedenen Formen auf, die sich in Verlauf und Prognose unterscheiden.

Akute Leukämien

Bei der Erkrankung an einer akuten Leukämie treten gleich zu Beginn typische Beschwerden auf. Zu den Symptomen gehören Abgeschlagenheit, Leistungsminderung, Nachtschweiß und Fieber.

Im erkrankten Knochenmark entsteht eine große Zahl unausgereifter Leukozyten, wodurch die Bildung funktionsfähiger weißer Blutkörperchen, roter Blutkörperchen und Blutplättchen vermindert ist.

Die Folge ist eine Anämie (=Blutarmut), die sich durch Müdigkeit, Blässe, Atemnot, gesteigerte Herz-Frequenz und Schwindelanfälle zeigt.

Durch den Mangel an funktionsfähigen weißen Blutkörperchen kommt es zu vermehrten Infektionen, die verminderte Anzahl der für die Gerinnung bedeutenden Blutplättchen bringt eine erhöhte Blutungsneigung (z.B. häufiges Nasenbluten, Neigung für Blutergüsse).

Weitere Symptome sind eine Volumenzunahme von Milz und Leber, Lymphknotenschwellungen, Wucherungen am Zahnfleisch und Haut-Irritationen.

Die akute myeloische Leukämie (AML) ist die am häufigsten vorkommende Form der akuten Leukämien. Im Vorfeld der AML entwickelt sich häufig ein myelodysplastisches Syndrom (MDS), das einer chronischen Leukämie ähnlich ist.

Die AML ist überwiegend eine Erkrankung älterer Erwachsener mit schlechter Prognose. Die  5-Jahres-Überlebensrate beträgt etwa 45 %. Die Aussichten sind umso schlechter, je älter die Patienten sind.

Die akute lymphatische Leukämie (ALL) ist die häufigste Leukämie überhaupt, die vor allem bei Kindern und hochbetagten auftritt. 30 % aller Kinder, die an Krebs erkranken, leiden an ALL. Wird die ALL im Kindesalter frühzeitig diagnostiziert, ist die Prognose gut.

Ihre 5-Jahres-Überlebensrate liegt bei 95 %. Etwas ungünstiger sind die Aussichten für ältere Patienten, bei denen die 5-Jahres-Überlebensrate auf 70 % beziffert wird.

Chronische Leukämien

Chronische Leukämien können jahrelang fast beschwerdefrei verlaufen. Erst im fortgeschrittenem Stadium leiden die Patienten unter Symptomen, die sich auch bei den akuten Leukämien zeigen.

Diese Krankheitszeichen im fortgeschrittenem Stadium der chronischen myeloischen Leukämie (CML) sind zunächst eine Abnahme der Kondition und Oberbauchbeschwerden durch Milzvergrößerung.

Schließlich kommen noch andere Symptome wie Atemnot und Blutungen hinzu. An CML erkranken überwiegend Erwachsene zwischen 50 und 60 Jahren. Die 10-Jahres-Überlebensrate beträgt zwischen 40 % und 55 %.

Lymphdrüsenkrebs verläuft mit ähnlichen Symptomen wie die Leukämien. Daher werden diese Erkrankungen in der Praxis dem Blutkrebs zugerechnet. Dazu zählt die chronische lymphatische Leukämie (CLL), die zu den Non-Hodkin-Lymphomen gehört.

An CLL  erkranken am häufigsten Menschen über 70 Jahren. Wird die Erkrankung im Frühstadium entdeckt, ist die Prognose gut. Oft wird die CLL aber erst im Endstadium erkannt, wenn die Heilungs-Chancen schlechter sind.

Eine andere Form des Non-Hodkin-Lymphoms ist die Haarzellen-Leukämie, die wegen ähnlichen Verlaufs ebenfalls zu den Leukämien gerechnet wird, obwohl es sich um einen  Lymphdrüsenkrebs handelt.

An der Haarzellen-Leukämie erkranken vorwiegend ältere Männer. Die Prognose ist sehr günstig, weil die Erkrankung meisten nicht das Leben verkürzt. 

Diagnose und Therapie der Leukämien

Die dem Arzt vorgetragenen Symptome veranlassen den Mediziner, zunächst ein umfassendes Blutbild zu erstellen. Leber- und Nieren-Werte liefern ebenfalls Anhaltspunkte, die durch bildgebende Verfahren und eine Knochenmarks-Punktion erhärtet werden.

Grundlage der schulmedizinischen Behandlung bei den akuten Leukämien ist die Chemotherapie. Im Falle einer ALL wird oft unterstützend eine Strahlenbehandlung durchgeführt.

Schlagen diese Maßnahmen nicht an, ist die Transplantation gesunder Stammzellen in das Knochenmark der Patienten erfolgversprechend.    

Bei chronischen Leukämien wird zusätzlich zu diesen Maßnahmen in manchen Fällen  das Immunsystem mit Interferon aktiviert. So kann die körpereigene Abwehr besser gegen die Krebszellen vorgehen.

Oft führen die Ärzte auch eine Therapie mit monoklonalen Antikörpern durch. Bei CML werden zusätzlich Tyrosinkinase-Hemmer appliziert, die in die Wachstumssteuerung der Krebszellen eingreifen.

Auch die Folgen der Leukämie und auch der Chemotherapie müssen behandelt werden. Infektionen werden mit Antibiotika oder Antimykotika bekämpft.

Daneben ist das Infektions-Risiko durch Hygiene-Maßnahmen zu verringern. Die Magen-Darm-Beschwerden, die durch die Zytostatika entstehen, werden medikamentös behandelt.

Naturheilkunde bei Leukämie

Die Naturheilkunde bietet einige Behandlungs-Methoden, die den Genesungs-Prozess unterstützen können. Um das Immunsystem zu stärken und um die Abwehrschwäche zu beseitigen ist äußerst wichtig, dass Sie auf eine gesunde Darmflora achten. Der größte Teil der Immunabwehr spielt sich im Darm ab.

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Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei einer Leukämie in Frage kommen.

Wichtig ist: Informieren Sie sich und entscheiden Sie selbst.

AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel
Diese Therapieform ist geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt.
Ernährung

Dieses Thema ist durchaus schwierig. Meiden Sie auf jeden Fall Schweinefleisch, Milch und Zucker.

Darüberhinaus empfehle ich Ihnen eine Ernährung wie unter Krebsleiden beschrieben.

Weitere Artikel zum Thema Krebs und Ernährung finden Sie von mir:

Hilfreich können sein:

Homöopathie

In Frage kommende Mittel:
China D4
Chininum arsenicosum D4
Lachesis D12 je 4 Wochen
Kalium nitricum D4

Säure-Basen-Haushalt

Der Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen akuten und
chronischen Beschwerden eine Rolle spielen.

Zahnstörfeld Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind gefährlich. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 6.8.2019 aktualisiert.

 

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