Da liegen Produkte im Regal, so alltäglich wie Brot und Butter – und gleichzeitig belastet mit Pestiziden in Mengen, die beim Trinkwasser als Skandal gelten würden. Vierzigfach überschritten. Vierzigfach. Und das ausgerechnet bei Tampons, einem Produkt, das an einer der empfindlichsten Stellen des Körpers liegt, einem Bereich, der Stoffe schneller aufnimmt als der Darm.
Ich habe vor Jahren schon über die toxische Chemie in Hygieneprodukten geschrieben:
Damals dachte ich, wir wären am Tiefpunkt angekommen. Heute weiß ich: Das war optimistisch! Neue Messungen, neue Studien zeigen überhaupt nichts Gutes. Die Warnungen scheinen nicht zur Besserung geführt zu haben, sondern höchstens zur kosmetischen Verpackung eines Problems, das immer größer wird. Während Behörden beschwichtigen, mischen Hersteller munter weiter: Glyphosat, Schwermetalle, Phthalate, PFAS. Eine Liste, die in meiner Praxis eher zu Entgiftungsprogrammen gehört, nicht in die Körpermitte von Mädchen und Damen.
Und ja: Es gibt Alternativen. Bio-Baumwolle, Menstruationstassen, Verfahren, die den Körper nicht zusätzlich belasten – ganz im Gegenteil. Wer einmal erlebt hat, wie sich Beschwerden durch das Weglassen dieser Chemiecocktails beruhigen, versteht, warum ich das Thema erneut aufgreife.
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Schlimmer als je zuvor: Pestizide um das 40-fache überschritten
Das „Pesticide Action Network UK“ stellte fest, dass toxische Pestizide in Tampons Konzentrationen aufweisen, die 40-mal höher ausfallen als deren Grenzwerte fürs Trinkwasser[1]. [3]
Glyphosat wurde in hohen Konzentrationen in Tampons gefunden – ein Pestizid, das die WHO als wahrscheinlich krebserregend eingestuft hat[1][3]. [4] [5]
Die Autoren halten den Befund für äußerst bedenklich, da Chemikalien über die Vagina direkt in den Blutkreislauf gelangen und die Entgiftungssysteme des Körpers umgehen[1]. Selbst geringe Mengen sind bereits als kritisch zu betrachten.
Konkrete Messwerte schockieren Experten
Getestet wurden 15 Schachteln mit Tampons verschiedener Marken aus Großbritannien. In einer Schachtel wurde Glyphosat in einer Konzentration von 0,004 mg/kg gefunden[1]. Der Grenzwert für Trinkwasser liegt bei 0,0001 mg/kg – also 40-mal geringer als der gefundene Wert.
Amy Heley von der „Pesticide Collaboration“ sagte dazu: „Wenn diese Menge Glyphosat im Wasser als unsicher gilt, warum darf es dann in Menstruationsprodukten enthalten sein? Frauen und Mädchen sind möglicherweise nicht vor schädlichen Chemikalien geschützt. Die meisten Menschen sind sich überhaupt nicht bewusst, dass dies ein Problem ist.“
Schwermetalle in allen Tampons gefunden – auch in Bio-Marken
2024 veröffentlichte die Universität Berkeley eine bahnbrechende Studie: In allen 14 getesteten Tamponmarken wurden giftige Schwermetalle wie Arsen, Cadmium und Blei nachgewiesen – sowohl in konventionellen als auch in Bio-Produkten[2][5]. [7]
Diese Metalle erhöhen das Risiko von Demenz, Unfruchtbarkeit, Diabetes und Krebs. Sie können Leber, Nieren, Gehirn sowie das Herz-Kreislauf-, Nerven- und endokrine System schädigen und beeinträchtigen die Gesundheit von Mutter und Fötus[5].
Woher stammen die Giftstoffe?
Im Baumwollanbau werden weltweit etwa 300 Pestizide eingesetzt, von denen ein Drittel als hochgefährliche Pestizide eingestuft wird[1]. Die Baumwolle ist häufig eine genmanipulierte Version. [6]
Schwermetalle gelangen bereits beim Baumwollanbau über kontaminierte Böden in die Pflanzen oder durch Herstellungsprozesse in die Produkte[2][6].
Weitere toxische Chemikalien entdeckt
Neben Glyphosat und Schwermetallen wurden Phthalate, Dioxine, flüchtige organische Verbindungen (VOCs) und PFAS („forever chemicals“) sowie Weichmacher nachgewiesen[1][4]. Diese Chemikalien werden mit erhöhtem Risiko für Endometriose, Unfruchtbarkeit und Krebs in Verbindung gebracht[1][4].
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Gesundheitsbehörden reagieren nicht
Wie der „Guardian“ mitteilte, waren diese alarmierenden Befunde kein Anstoß für britische Gesundheitsbehörden, die giftige Chemie zu verbannen. Pläne für Maßnahmen gibt es dort nicht. God save the chemische Industrie…
Im Vereinigten Königreich wird Glyphosat zur Vorbereitung von Feldern verwendet, indem die gesamte Vegetation entfernt wird[1]. Landwirte argumentieren, es sei „kosteneffizient“ – offenbar auch zur Beseitigung der Kundengesundheit. [8]
70 bis 80 britische Gemeinden sind zu chemiefreien Lösungen übergegangen oder lassen Pflanzen einfach wachsen[1].
Sichere Alternativen existieren
Bio-Baumwollprodukte enthalten keine Kunstfasern, sind frei von Plastikgranulat, Duftstoffen und Pestiziden und stellen eine gesunde Alternative dar[3]. Menstruationstassen sind sehr gut verträglich, können bis zu zwölf Stunden getragen werden und haben ein viel geringeres Risiko für das toxische Schocksyndrom[3].
Fazit
Am Ende bleibt ein bitterer Gedanke: Offensichtlich schützt niemand die Frauen vor dieser Chemie – außer sie selbst. Behörden diskutieren, Industrievertreter lächeln, Grenzwerte werden jongliert wie Zahlen in einer Buchhaltung. Währenddessen gelangen Pestizide, Schwermetalle und „Forever Chemicals“ in Körperregionen, die dafür nie vorgesehen waren.
Wer darauf wartet, dass „die da oben“ handeln, wartet lange. Wer hinschaut, erkennt: Die gesündeste Entscheidung ist heute oft die einfachste. Produkte aus echter Bio-Baumwolle. Tassen statt Tampons. Dinge, die ohne Glyphosat, ohne Phthalate, ohne Labortricks auskommen.
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