Magenkrämpfe sind gekennzeichnet durch plötzliche anschwellende und abschwellende Bauchschmerzen (meist in der Magengegend), die bis zum Rücken und zur Brust ausstrahlen können.
Außerdem sind genau umschriebene Magenschmerzen nur schwer von allgemeinen Bauchschmerzen zu unterscheiden. Bei schweren und immer wiederkehrenden Bauchschmerzen, muss man auch an Nierensteine, Darmverschluß oder eine Gallenkolik denken.
Anhaltende sehr schwere Bauchschmerzen mit starken Krämpfen bedürfen sofortiger ärztlicher Abklärung. Hier muss man immer an durchgebrochene Eingeweide, Darmgefäßverschlüsse und eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung denken. Sehr sehr selten ist eine Aortenruptur. Alle diese Fälle sind absolute Notfälle. Die Schmerzen sind derart stark, dass Sie überhaupt nicht daran denken, sich mit Hausmitteln zu behandeln und wenn Sie gerade selbst dieses Problem hätten würden Sie nicht vor dem PC sitzen können, um meine Worte hier zu lesen…
Die meisten Magenkrämpfe haben diesen dramatischen Hintergrund nicht. Meistens kennen die Patienten schon dieses Problem und waren deswegen schon einmal beim Arzt, der dann meistens auch nichts „Richtiges“ gefunden hat. In diesen Fällen leistet die Naturheilkunde und die Alternativmedizin gute Dienste.
Sprache der Symptome
Wenn Sie Ärger mit dem Magen haben, ärgern Sie den Magen! Wer oft unter Magenproblemen leidet, sollte auch dringend sein Umfeld prüfen und gegebenenfalls auch hier aufräumen, nicht nur im Magen. Sie sollten sich auch fragen: „Was kann ich denn nicht richtig verdauen, was liegt mir denn so schwer auf dem Magen?“ Sie kennen doch sicher auch das Sprichwort: „Das ist mir auf den Magen geschlagen.“
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Naturheilkunde, Alternativmedizin & Hausmittel
Im Folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei Magenkrämpfen oder Magenschmerzen in Frage kommen.
Im folgenden finden Sie eine Übersicht über verschiedene Methoden. Die meisten sind eher etwas für chronische Probleme. Sind obige Ursachen ausgeschlossen, helfen bei akuten Magenkrämpfen generell erst einmal warme Auflagen auf dem Bauch.
Darüberhinaus helfen Homöopathie & Schüßler Salze sehr rasch, wenn man das richtige Mittel findet. Einen Versuch ist immer die Heiße 7 wert.
Heilpflanzen als Tee zubereitet sind ebenfalls erste Wahl.
Nicht unerwähnt darf die Ernährung bleiben, auf die ich auch gleich nochmal etwas näher eingehe:
Abb.1: Das Sprichwort: „Du bist was Du ißt“, gilt auch für die allermeisten Magenbeschwerden. Viel mehr muss ich eigentlich nicht dazu sagen – oder? Bildquelle: fotolia.com – Ksenia Bravo
Diese Therapieform ist geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt.
Vor allem wenn Magenschmerzen und Magenkrämpfe stressbedingt auftreten ist diese Therapie, weil sie Ihre Energien reguliert und somit ausgleichend wirkt.
Bei nervösen Magenkrämpfen kann man als lindernde Sofort-Maßnahme zwei Tropfen Basilikum oberhalb des Nabels am Solarplexus verreiben.
Als weitere Mischungen kommen Bergamotte, Mandarine, Lorbeer, Neroli oder Benzoe (zum Beispiel in Mandelöl gemischt) in Frage.
Wählen Sie eine reizlose Kost. Verzichten Sie auf Schweinefleisch in jeder Form. Vermeiden Sie zu heiße oder zu kalte Getränke, sowie Kaffee und Rauchen.
Sie sollten sich unbedingt an regelmäßige und feste Essenszeiten gewöhnen. Am besten immer zur gleichen Stunde. Vermeiden Sie unbedingt Essen „nebenbei“ und kleine Snacks „zwischendurch“.
Kauen Sie jeden Bissen eine Woche lang 33 mal. Während des Essens gibt es kein Fernsehen, kein Radio, keine Zeitung. Auch sog. „Geschäftsessen“ sollten Sie meiden. Der Esstisch ist kein Platz um Probleme zu wälzen, denn dies stört eine adequate „Besaftung“ der Verdauungsorgane, die durch das parasympathische Nervensystem gesteuert wird. Bei Problemen und Stress aktivieren Sie jedoch das symphatische Nervensystem und die Eingeweide werden nicht ausreichend angeregt.
Manchmal wird „Magenkranken“ immer noch die sogenannte „Schonkost“ aus Eiern und Milch empfohlen. Aus meiner Sicht genau das Falsche. Milch neutralsiert zwar die Magensäure, gibt aber bereits nach ca. 15-20 Minuten Calcium-Ionen an die Magenwände ab, was wiederum zu einer Steigerung der Säureproduktion führt. Das war aber eher „früher“. Heute werden eigentlich nur noch Tabletten verschrieben…
Der Säure-Basen-Haushalt spielt bei allen chronischen Erkrankungen (mehr oder weniger) eine Rolle. Mehr dazu habe ich im Beitrag zur Übersäuerung geschrieben.
Bei Magenschmerzen: Ferrum phosphoricum Nr. 3 im Wechsel mit Magnesium phosphoricum Nr. 7 in kurzen Abständen 1 Tablette.
Magenkrampf: Calcium phosphoricum Nr. 2, Magnesium phosphoricum Nr. 7.
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Beitragsbild: fotolia.com – Tonpor-Kasa
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