Als Praktiker aus dem Bereich der Naturheilkunde möchte ich Ihnen erklären, was es mit Myogelose auf sich hat. Eine Myogelose ist mehr als nur eine Verspannung oder Muskelhärte – es handelt sich um eine pathologische Veränderung des Spannungszustandes der Muskulatur, die mit Bewegungseinschränkungen oder Kraftverlust einhergehen kann. In meinem Artikel werden wir nicht nur über mögliche Ursachen und Folgen sprechen, sondern auch naturheilkundliche Therapieansätze und alternative Behandlungsmethoden betrachten, die Ihnen helfen können, mit dieser Herausforderung umzugehen.
Was ist eine Myogelose?
Eine Myogelose ist eine druckschmerzhafte und lokal definierte pathologische Veränderung des Spannungszustandes (Tonus) der Muskulatur, einhergehend mit Bewegungseinschränkungen oder Kraftverlust, auch unter dem Begriff Muskelhärte oder Hartspann bekannt.
Oftmals macht sie sich bemerkbar in Form eines Spasmus (Verspannung), entzündlicher Reaktionen oder psychovegetativer Störungen.
So sind muskuläre Störungen, ob durch Überanstregung, Fehlbelastung oder psychogen bedingt, in der ärztlichen Primärversorgung Grund für jeden fünften Arztbesuch, wobei die Zahlen wahrscheinlich höher anzusiedeln sind, da ein Großteil der Beschwerden und Erkrankungen nicht den Signalcharakter einer Krankheit aufweisen und somit vernachlässigt erst sekundär auf muskuläre Störungen zurückgeführt werden.
Eine Myogelose ist eine druckschmerzhafte und lokal definierte pathologische Veränderung des Spannungszustandes (Tonus) der Muskulatur, einhergehend mit Bewegungseinschränkungen oder Kraftverlust, auch unter dem Begriff Muskelhärte oder Hartspann bekannt.
Oftmals macht sie sich bemerkbar in Form eines Spasmus (Verspannung), entzündlicher Reaktionen oder psychovegetativer Störungen.
So sind muskuläre Störungen, ob durch Überanstregung, Fehlbelastung oder psychogen bedingt, in der ärztlichen Primärversorgung Grund für jeden fünften Arztbesuch, wobei die Zahlen wahrscheinlich höher anzusiedeln sind, da ein Großteil der Beschwerden und Erkrankungen nicht den Signalcharakter einer Krankheit aufweisen und somit vernachlässigt erst sekundär auf muskuläre Störungen zurückgeführt werden.
Zur Erklärung möglicher Ursachen einer Myogelose werden mehrere Hypothesen diskutiert, von denen ich auf die drei geläufigsten hier eingehen möchte.
1. Die Muskelspasmus-Hypothese, als bisher nicht durchgesetzte Hypothese, erklärt Myogelosen mittels der Aktivität sogenannter Motoneuronen (den Muskel direkt oder indirekt kontrollierende Nervenzellen). Die Rückkopplung (Alpha-Gamma-Kopplung) zwischen unterschiedlichen Motoneuronen, in definierten Bereichen des Muskels, führt zu muskulär bedingten Gefäßkompressionen, somit zu Ödemen und lokaler Ischämie (Minderdurchblutung eines Gewebes).
2. Die Mikrotrauma-Hypothese wiederrum stützt sich auf die mechanisch bewirkte Traumatisierung von u.a. Muskelfasern, Kapillaren und Sehnen, die zur Aktivierung sogenannter Nozizeptoren (auf die Schmerzregistrierung spezialisierte Nervenendigungen) führt. Die Ausschüttung bestimmter chemischer Stoffe führt zu erhöhter Durchlässigkeit (Permeabilität) der Blutgefäße, demzufolge lokalen Ödemen und letztendlich lokaler Ischämie.
3. Letzten Endes stützt sich die Sympathicus-Hypothese auf eine Reihe klinischer und wissenschaftlicher Hinweise, die dem sympathischen Nervensystem eine maßgebliche Rolle bei der Entstehung von Myogelosen zuspricht.
Entgegen schulmedizinisch-medikamentöser Schmerztherapien, zur Aufhebung bzw. Unterdrückung des Schmerzempfindes (Analgesie), ist bei der Behandlung von Myogelosen als primäres Behandlungsziel auf die Desensibilisierung hypersensibler Gewebe und die Wiederherstellung von Beweglichkeit und Funktion aufgrund ihrer ursächlichen Störungen zu achten. Wegen der Vielzahl an Einflüssen auf die Muskulatur gestaltet sich die präzise Bestimmung der Hierarchie der ursächlichen Störungen allerdings schwierig.
Zudem wären u.a. Aufbissstörungen oder Kiefergelenksschmerzen zu nennen. Auch bei Erkrankungen der inneren Organe, wie Lungenerkrankungen oder Magenprobleme, ist die Muskulatur sekundär oftmals involviert.
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Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei Myogelosen in Frage kommen.
Bei starken sog. „Füllegelosen“ bietet es sich auch an, dort Blutegel anzusetzen. Dies ist bei Patienten geeignet die auch unter Durchblutungsstörungen leiden.
Liegt eine Fehlstellung der Wirbelsäule insgesamt (Fehlstatik) oder auch nur einzelner Wirbelkörper vor, so entstehen Spannungsänderungen in der Muskulatur, die auf Dauer wesentlich dazu beitragen Myogelosen auszubilden. Als Mittel der Wahl bietet sich die Chiropraktik an, um die Fehlstellung zu beseitigen.
Die grundlegendste Ursache für eine Myogelose ist eine säurelastige Ernährung. Dieses Thema ist mit dem Thema Übersäuerung eng verbunden. Umfassend kann dieses Problem z.B. mit Fasten oder Heilfasten angegangen werden.
Der Säure-Basen-Haushalt und das Thema „Übersäuerung“ kann bei vielen akuten und
chronischen Beschwerden eine Rolle spielen.
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