Krankheiten/Beschwerden

Viruserkrankung oder Virusinfektion – Wie Ihnen Naturheilkunde helfen kann…

Viren werden oft als superkleine Lebewesen angesehen, die noch kleiner sind und noch raffinierter ihrem „bösen“ Werk nachgehen als die Bakterien. Dabei sind Viren aus der Sicht der Wissenschaft „nur“ infektiöse Partikel und keine Lebewesen.

Sie benötigen alle ausnahmslos eine Wirtszelle für die eigene Vermehrung. Und weil Viren keinen eigenen Stoffwechsel haben, fehlt ihnen ein Merkmal des Lebens. Allerdings müssen die Zell-Parasiten von Lebewesen abstammen, denn sonst hätten sie keine DNA oder RNA, die mit Zell-Genen kompatibel ist.

Außerhalb der Zellen erfolgt die Verbreitung durch Übertragung auf den Wirt (Infektion) mit dem darauf folgenden Eindringen in die Wirtszelle. Viren fehlt in der Regel alles, was eine „normale“ Zelle ausmacht. Sie haben entweder eine DNA oder RNA, die nur wenige Gene enthalten.

Es gibt keine Möglichkeit für eine eigenständige Replikation (Vervielfältigung, Vermehrung) und keinen eigenständigen Stoffwechsel.

Alle diese Faktoren werden von der Wirtszelle „geborgt“. Statt einer Zellmembran sind die meisten Viren von einer Proteinhülle umgeben, dem Kapsid. Einige Viren sind zusätzlich zum Kapsid von einer mit Membranproteinen versehenen Lipiddoppelschicht umgeben, der Virushülle.

Influenza-Viren dagegen haben weder diese Hülle, noch ein Kapsid. An deren Stelle befindet sich ein Ribonucleoprotein, was dem Virus seine Gestalt verleiht.

Viruspartikel außerhalb der Wirtszelle werden als Virionen bezeichnet. Die Größe dieser „Gebilde“ liegt zwischen 15 Nanometer und 440 Nanometer, dem Megavirus chilensis. Letzteres kommt ebenfalls im Meer vor und ist noch nicht eindeutig klassifiziert worden.

Da man Exemplare mit einer Größe von bis zu 700 Nanometer gefunden hat – das ist die Größe eines kleinen Bakteriums – und das Genom sogar größer ist als das des Cafeteria-roenbergensis-Virus, sind die Virologen sich noch nicht sicher, ob es sich hier um ein echtes Virus handelt.

Vermehrung und Verbreitung

Wie bereits erwähnt sind die Viren für die eigene Vervielfältigung auf einen Wirt angewiesen. Dieser Zyklus beginnt in der Regel mit der Anheftung von Virionen an eine Wirtszelle (Adsorption).

Ist diese Anheftung gelungen, die über bestimmte Oberflächenrezeptoren der Wirtszelle vermittelt wird, dann injiziert das Virion seine Erbsubstanz, DNA oder RNA je nach Virusart, in die Wirtszelle.

Falls das Virion komplett in die Zelle eindringt, dann muss vor der eigentlichen Replikation seine Hülle entfernt werden, damit sein Erbmaterial freigesetzt werden kann. Danach erfolgt die Vervielfältigung der viralen Erbsubstanz im Zellkern der Wirtszelle.

Das Resultat ist die Produktion von Virusbestandteilen, die zu neuen, intakten Viren zusammengebaut werden. Diese werden in der Folge als Virionen freigesetzt entweder durch Ausschleusung der neuen Abkömmlinge oder aber die Zellmembran der Wirtszelle wird aufgelöst, wodurch die Zelle zerstört wird.

Einmal freigesetzt, befallen die Virionen dann freie Wirtszellen, in denen sich die beschriebenen Prozesse wiederholen.

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Resistenz und Anpassungsfähigkeit in der Evolution der Viren

Viren sind Weltmeister in Sachen Anpassung an genetische Erfordernisse. Obwohl sie über keine Mechanismen verfügen, die die pflanzlichen und tierischen (und menschlichen) Zellen auszeichnen, haben es die Viren verstanden, sich über die ganze Welt auszubreiten.

Grund für diesen Erfolg liegt in einer Reihe von Faktoren, die nur die Viren beherrschen. So benötigen viele Virenarten eine relativ geringe Partikelzahl, um infektiös zu wirken. Beim Norovirus sind es mit 10 bis 100 Partikeln extrem wenig Partikel, die eine Infektion auslösen können.

Andere Viren benötigen einige Tausend Partikel, was aber für biologische Verhältnisse keine unlösbare Aufgabe seitens der Viren darstellt.

Eine Reihe von Viren widerstehen hohen Temperaturen bzw. tolerieren Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Auf Gegenständen und Oberflächen bleiben viele von ihnen noch Tage oder Wochen intakt, sodass sie bei Kontakt mit einem Wirt diesen befallen können.

Da sie mit dem bloßen Auge oder sogar mit einem Mikroskop nicht auszumachen sind, ist ihre geringe Größe die bestmögliche Tarnung.

Ein weiterer Vorteil ist, dass, wenn sie einmal in der Zelle sind, sie nicht mehr vom Immunsystem angegriffen werden können. Erkennt das Immunsystem eine befallene Zelle, dann bleibt nichts anderes übrig, als die komplette Zelle zu eliminieren, um die Viren darin zu vernichten.

Doch jede Körperzelle hat quasi ein eigenes Immun-System in ihrem Inneren. Den hier wirksamen Prozess nennen die Mikrobiologen „Unfolded Protein Response“ (UPR).

Dafür ist eine ausreichende Glukose-Versorgung notwendig, weswegen man dem Appetit-Mangel bei Virus-Infektionen nicht gehorchen sollte (umgekehrt sieht es bei Bakterien-Infektionen aus). Obwohl die UPR erst in Ansätzen bekannt ist, nehmen Forscher an, dass auch diesem Mechanismus die Fähigkeit zur Erkennung spezifischer Viren-Eigenschaften zugrunde liegen muss.

Vermutlich können Viren in diese intrazellulären Prozesse ebenfalls eingreifen und sie für ihre Zwecke nutzen. Das Viren-Genom „dreht auch hier den Spieß um“. Aber auch außerhalb der Zelle haben sich die Viren etwas „einfallen lassen“.

Viele der Virenarten sind mit sogenannten Immunoevasinen ausgerüstet, die die Immunreaktion des Wirts unterdrücken. Hierbei handelt es sich um Proteine, die verschiedene immunschwächende Reaktionen ausüben können, wie z. B. den Abbau der Haupthistokompatibilitätskomplexe.

Diese Komplexe sind genetisch gesteuerte Oberflächenstrukturen (Proteine) auf den Wirtszellen, die darüber Auskunft geben, ob die Wirtszelle zum Organismus zugehörig ist oder nicht. Beim Befall mit Viren verändert sich dieser Komplex und markiert quasi die befallene Zelle als defekt. Eine solche Zelle ist sozusagen für das Immunsystem zum „Abschuss“ freigegeben.

Die Immunoevasine der Viren jedoch bauen diese Komplexproteine ab oder verdecken sie, sodass das Immunsystem keine Informationen hat, ob es sich hier um eine körpereigene oder -fremde Zelle handelt.

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Da aber solche Zellen mit fehlenden oder verdeckten Haupthistokompatibilitätskomplexen auch vom Immunsystem eliminiert werden können, gibt es seitens der Viren Immunoevasine, die die Oberflächenproteine stabilisieren, sodass sie auch bei Befall mit Viren sich nicht verändern.

Andere Mechanismen sind die Verhinderung der Erkennung des Viren-Antigens und die Verhinderung des Aufbaus von neuen Kompatibilitätskomplexen auf der Oberfläche der Wirtszelle. Ein weiterer wichtiger Faktor für den Erfolg der Viren im Kampf ums Überleben ist ihre Antigendrift und Antigenshift.

Beim Antigenshift handelt es sich um den Austausch von genetischen Informationen zwischen verschiedenen Virusarten bzw. deren Subtypen.

Da es regelmäßig zu diesem Austausch kommt, vermuten die Virologen heute, dass dies kein Zufallsprodukt sein kann, sondern mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein weiterer zielgerichteter Überlebensmechanismus ist. Der Austausch selbst ist relativ einfach, da die Zahl der Gene in der Regel gering ist und viele Viren nur eine einsträngige RNA aufweisen.

Da die DNA als Doppelstrang vorliegt, ist hier ein Tausch etwas komplizierter. Denn dazu müsste der Doppelstrang erst einmal aufgelöst werden. Die Antigendrift besteht dagegen in eher zufälligen Ereignissen, die bei dem Erbgut eines Virus eine Punktmutation auslöst.

Punktmutationen sind Veränderungen in der Gensequenz, die sich nur auf ein oder nur einige wenige Gene beziehen. Da aber diese Form der Mutation sehr häufig Resultate zeitigt, die mit dem Existieren und Funktionieren eines Virus nicht vereinbar sind, kann eine Mutation erst dann überleben, wenn die genetische Veränderung zum Nutzen des so entstandenen Virus ist.

Hier, aber auch beim Antigenshift, ist das Milieu des Wirts entscheidend, ob die neue Virusform überlebt oder nicht.

Der Wirt also bewirkt die Selektion von neuen Formen. Bei der Antigendrift dauert es daher deutlich länger, bis dass das „Try-and-Error“-Spiel eine neue erfolgreiche Form von Viren hervorbringt. Aber Antigendrift und -shift bewirken z. B. beim Norovirus, dass sich in regelmäßigen Abständen von 2 Jahren neue Subtypen entwickeln.

Dieser Zeitraum ist aus Sicht der Evolution gesehen, wo sich Veränderungen bei höheren Lebewesen über Zeiträume von Hunderttausenden von Jahren abspielen, eine extrem kurze Zeitspanne für eine Anpassung an neue Umweltbedingungen.

Viren können die Welt verändern

Viren bedrohen nicht nur unsere Gesundheit. Das zeigt die Corona-Pandemie, die im Januar 2020 ihren Ausgang nahm und die Menschen schnell zu drastischen Verhaltensänderungen zwang.

Sofort wurde klar, dass die Folgen über medizinische und gesundheitspolitische Aspekte hinausgehen. Neben der rasant steigenden Zahl der Corona-Toten nahm eine Kaskade sozioökonomischer Konsequenzen ihren Lauf.

Möglicherweise lösen die winzigen Viren, die nur mit dem Elektronen-Mikroskop sichtbar sind, eine Weltwirtschaftskrise aus. Historische Erfahrungen lehren uns, dass damit viel mehr auf dem Spiel steht als Vollbeschäftigung und Wirtschaftswachstum.

Viren, die krank machen

Nicht alle Viren machen krank. Denn: nicht alle Viren suchen sich den Menschen als Wirt.

Es gibt 4 Gruppen von Viren:

  1. Viren, die Bakterien befallen (diese nennt man Bakteriophagen)
  2. Viren, die Algen, Pilze und Protozoen befallen
  3. Viren, die Pflanzen befallen
  4. Viren, die wirbellose Tiere als auch Wirbeltiere bzw. nur eine der beiden Gruppen befallen. In diese Gruppe fällt der Mensch.

Die Viren, die für uns als Krankheitserreger in Frage kommen, lassen sich in einer überaus komplizierten Kategorisierung darstellen. Da gibt es die behüllten und unbehüllten Viren. Die teilen sich auf in DNA- bzw. RNA-Viren. Dann gibt es innerhalb dieser Kategorien Familien, Unterfamilien, Gattungen usw.

Beispiele für verschiedene Erkrankungen, die von unterschiedlichen Viren ausgelöst werden, aufgeteilt in die Hauptkategorien.

Wenn Sie an einer genauen Taxonomie der verschiedenen Viren interessiert sind, dann kann ich die Virus-Taxonomie in Wikipedia empfehlen.

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Behüllte, doppelsträngige DNA-Viren

Pocken, Herpes simplex 1 und 2WindpockenGürtelrose, Zytomegalie, Pfeiffersches Drüsenfieber, Kaposi-Sarkom, Hepatitis B usw.

Behüllte, Einzelstrang-RNA-Viren

Chikungunya-Fieber, Everglades-Fieber (und andere seltenere Fieberformen), RötelnHepatitis C, West-Nil-Fieber, Dengue-Fieber, Gelbfieber, verschiedene Formen der Enzephalitis, atypische LungenentzündungErkältungen, Gastroenteritis, AIDS, hämorrhagisches Fieber, Ebola-Fieber, Marburg-Fieber, Influenza, Coronaviridae (MERS-Cov, SARS-Cov-2), Vogelgrippe, MasernMumpsAtemwegsinfektionen

Unbehüllte, doppelsträngige DNA-Viren

SchnupfenDurchfall, die “normale” ErkältungWarzen, Feigwarzen, Zervixkarzinom bzw. Präläsionen

Unbehüllte, einzelsträngige DNA-Viren

Ringelröteln

Unbehüllte doppelsträngige RNA-Viren

Rotavirus mit Durchfall

Unbehüllte einzelsträngige RNA-Viren

Noroviren mit Durchfall, Gastroenteritis, Hepatitis EKinderlähmung, Erkältungen, MeningitisKonjunktivitisHepatitis A und Erkältungen durch das Rhinovirus usw.

Eine Reihe dieser Viren, wie z. B. das humane Papillomvirus, das Epstein-Barr-Virus, die Hepatitis-B und -C-Viren usw. gelten als sogenannte „Onkoviren“, da sie im Verdacht stehen, beim Menschen Krebserkrankungen auszulösen.

Die Dauer einer Virusinfektion ist natürlich von der Art der Viruserkrankung abhängig, ebenso die Behandlung und Therapie.

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Der “Virus-Wahn”

Viren hat es gegeben, lange bevor der Mensch auf diesem Planeten erschienen ist. Viren wird es geben, lange, nachdem der Mensch von diesem Planeten verschwunden ist.

Viren können wir nicht besiegen, das ist ein Trugschluss, der uns gerne immer wieder suggeriert wird. Aber nach dem Motto: „Der Erreger ist nichts, das Milieu ist alles“ können wir uns dagegen zur Wehr setzen.

Es ist ein Irrglaube unserer heutigen Zeit, dass man sich “ansteckt” und dann auch krank wird. Häufig stecken wir uns an und bekommen keine Symptome – einfach, weil unser Immunsystem die Viren “erledigt” bevor diese sich verbreiten können.

Natürlich gibt es “aggressivere” Viren, bei denen man schon ein perfektes Immunsystem benötigt, um keine Symptome zu bekommen, aber im Prinzip ist es genauso.

Beispiel die gefürchtete Kinderlähmung: bei ca. 95 % aller Infizierten läuft diese Infektion völlig unbemerkt ab. Der schwere Verlauf der Kinderlähmung betrifft “nur” ca. 1% und nur 0,1 % der Inifzierten bekommt die bleibenden Lähmungserscheinungen. Für die Betroffenen ist das natürlich überhaupt kein Trost.

Ich halte es aber für völlig übertrieben alle Viren immer nur als “böse” zu betrachten. Und in der Tat: neueren Erkenntnissen nach bieten Viren sogar möglicherweise einen Schutz vor schweren Krankheiten. Oder: Viren sind nach der Ansicht von Forschern (Quelle: PloS Pathogens, 2014; 10: e1004228) möglicherweise die Antwort, um die wachsende Unwirksamkeit von Antibiotika, die durch das Auftreten von resistenten Bakterien („Superbugs“) hervorgerufen wird, zu bekämpfen.

Ein weiterer Fakt: Unser Immunsystem muss mit Mikroben leben lernen.

Unser Organismus hat es sogar extra so eingerichtet, dass er neu eindringende Viren erst einmal in speziellen Makrophagen der Milz fleißig vermehrt, um sie anschließend gezielt und effektiv zu bekämpfen. Gleichzeitig ist die Milz, als perfekt angepasstes Organ des lymphatischen Systems, ähnlich einer Zwiebel aufgebaut.

Gelangen also einige dieser hier vervielfältigten Viren aus den Zellen heraus, so können sie von den Immunzellen der äußeren Milzschichten schnell unschädlich gemacht werden (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22101728).

Dennoch schürt man die Angst vor den Viren in der Presse und in den Praxen ganz schön. Ich meine: Sie sollten sich nicht allzu große Sorgen um die Viren machen. Sie sollten sich eher Sorgen um ihr Immunsystem machen. Denn vor einem gut funktionierenden Immunsystem muss nur einer Angst haben: Viren, Pilze, Parasiten und Bakterien. Und vielleicht auch mancher Arzt und die Pharmaindustrie.

Ich würde mir mehr Sorgen machen um die ganzen netten Medikamente, die mir so mancher Mediziner gerne verordnen will. Im Zusammenhang mit bestimmten Viren ist das nämlich gar nicht “lustig”. Im Beitrag: Wie Medikamente bestimmte Viren im Körper wecken können gehe ich genauer darauf ein.

Erinnern Sie sich noch an die Schweinegrippe im Jahr 2009? Zu diesem Thema habe ich auch ausführlich in meinem Beitrag: Die Grippe-Lüge Stellung genommen. Und was bei Corona 2020 passiert, ist ja eine ganz neue Dimension.

Ach ja: Und falls Sie dachten, es gäbe “gute” Mittel gegen Viren wie zum Beispiel das Tamiflu – dann sollten Sie auch meinen Bericht zur Tamiflu-Lüge lesen.

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“Schutzimpfungen” gegen Viren?

Als Vorsorge werden für viele virale Erkrankungen sog. “Schutzimpfungen” angeboten. Das Thema Impfung wird ebenfalls sehr kontrovers diskutiert. In meinem Naturheilkunde Blog finden Sie einige Themen dazu, die ich zu verschiedenen Impfungen bereits behandelt habe.

Und was auch noch viel zu wenig bekannt ist, dass die Natur uns eine ganze Reihe von natürlichen Virostatika zur Verfügung stellt. Es gibt eine „Unmenge“ an Pflanzen und Heilpilzen mit biochemischen Substanzen, die in der Lage sind, prophylaktisch die Viren am Andocken und Eindringen in die Zelle zu hindern bzw. ein Milieu herzustellen, in dem die Viren sich zumindest nicht mehr vermehren oder fortbewegen können.

So wie die Viren einen ganzen „Sack voll Tricks“ haben, um sich das Überleben zu sichern, gibt es in der Natur einen „Sack voll Gegenmaßnahmen“, um das Überleben von Mensch und Tier zu gewährleisten.

Wie dieser „Sack voll Gegenmaßnahmen“ im Einzelnen nun aussieht, habe ich im Buch „Natürliche Antibiotika“ ausgiebig erörtert. Das Buch bezieht sich auf den Einsatz von natürlichen Substanzen bei sowohl bakteriellen als auch viralen Infektionen und wird voraussichtlich im Laufe des Jahres 2016 erscheinen. Wenn wie Sie darüber informiert werden möchten, sollten Sie unbedingt den kostenlosen Gesundheits-Newsletter anfordern.

Weitere Informationen finden Sie auch unter den Stichworten: Erkältung – Grippe – Entzündung – Infektionen

Im Folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei Viruserkrankungen in Frage kommen.

Eines vorweg: Das beste Medikament gegen Viren besitzen Sie bereits. Es ist Ihr eigenes Immunsystem. Stärken Sie ihre Abwehrkräfte und vermeiden Sie eine Schwächung Ihres Immunsystems. Hierbei hat die Naturheilkunde und auch die Alternativmedizin Einiges anzubieten.

So können Sie schon etwas unternehmen, bevor Sie von Viren befallen werden. Nutzen Sie dabei den synergistischen Effekt vieler Heilpflanzen, deren Wirkstoffe sich gegenseitig verstärken. Dabei sind sehr unterschiedliche sekundäre Pflanzenstoffe aktiv. Dazu zählen Antioxdantien, entzündungshemmende Wirkstoffe und direkt antiviral wirkende Verbindungen.

Wenn Sie dieses Thema interessiert, dann sollten Sie sich auf jeden Fall auch für meinen kostenlosen Gesundheits-Newsletter anmelden.

Die Ernährung sollte viel Paprika, Kohl (besonders Brokkoli), Gerste und Hafer beinhalten. Auch Hühnersuppe ist ratsam sowie Shiitake- und Maitake-Pilze.
Was Sie auf jeden Fall meiden sollten: Schweinefleisch und Milch.

Auch wenn es manche Mediziner nicht glauben (und schon gar nicht Wissen): Es gibt eine Reihe von Heilpflanzen, die auch bei schweren und resistenten Virusinfektionen helfen können und gute Dienste leisten.

Hierzu gehören u.a. das Baikal-Helmkraut, dessen Wirkstoffe das Andocken der Viren an die Zellen blockieren. Daneben lindert die Droge Lungenentzündungen, senkt  Fieber und löst festsitzenden Husten. Am einfachsten anzuwenden ist die Heilpflanze als Tinktur.

Yerba Santa (Eriodictyon californicum) ist eine Heilpflanze der indianischen Volks-Medizin, die bei Atemwegserkrankungen angewendet wird. Die Droge wirkt abschwellend und schleimlösend (auch in homöopathischen Potenzen).

Holunderbeeren enthalten Anthocyane, Flavonoide sowie viel Vitamin C und sollte deshalb gleich am Anfang eines grippalen Infektes als Saft getrunken werden. So kann das Eindringen der Viren in die Zellen unterbunden werden.

Ingwer wirkt antiviral, verdünnt Schleim und senkt Fieber. Anzuwenden ist die Heilpflanze optimal als Saft aus den frischen Rhizomen (getrocknete sind meiner Erfahrung nach wirkungslos).

Schwarze Johannisbeeren stärken das Immunsystem und hemmen Entzündungen im Mund und Hals.

Antivirale Aktivität wird auch Isatis, Süßholz, Lomatium, dem Wasserdost und Säckelblumen zugeschrieben.

Darüberhinaus gibt es sehr interessante Heilpflanzen, die eine gute Stärkung des eigenen Immunsystems bewirken:

Knoblauch fördert die Aktivität des Immunsystems und ist daher ein hervorragendes Mittel zu Vorbeugung von Virusinfekionen. Anzuwenden ist das Zwiebelgewächs gut als Brei mit Zitronensaft.

Ratsam ist auch die Aufnahme von Senföl-Glykosiden, die in Kapuzinerkresse und Meerrettich enthalten sind.

Olivenblätter und Olivenöl enthalten entzündungshemmende Omega-3-Fettsäuren und 30 verschiedene Polyphenole. Der Trocken-Extrakt und der Tee aus den Blättern ist ein empfehlenswertes antivirales Mittel. Die Wirkstoffe schützen auch das Flimmer-Epithel der Bronchien.

Die Seidenpflanze (Asclepias tuberosa) wird bei Entzündungen des Brust- und Rippenfelles angewendet. Daneben senken die Wirkstoffe der Droge Fieber, stärken das Flimmerepithel und erweitern die Bronchien durch Entkrampfung der Bronchial-Muskulatur (auch in homöopathischen Potenzen).

Salbei hilft bei Entzündungen der Atemwege (daneben auch Hautentzündungen). Anzuwenden ist die Heilpflanze am besten als alkoholischer Auszug.

Grüner Tee triggert die Interferon-Ausschüttung und aktiviert dadurch die Abwehrkräfte.

Der Nutzen von ätherischen Ölen ist mehrfach. Sie lindern nicht nur die Symptome nei Atemwegserkrankungen, sondern einige wirken auch direkt antiviral (und manche auch antibakteriell und fungizid). Am häufigsten werden die Destillate mit Inhalationen angewendet, doch auch die orale Applikation ist sinnvoll. Infrage kommen bei Virus-Infektionen diese antiviralen ätherischen Öle von:

  • Eukalyptus für innerliche und äußere Anwendung.

  • Manuka wirkt schon in niedrigen Dosierungen antiviral.

  • Oregano enthält als Hauptwirkstoff Carvacrol, das bei Atemwegs- und Lymphentzündungen angewendet wird.

  • Ravintsara ist ebenfalls bei Atemwegsentzündungen empfehlenswert.

  • Cajeput löst Krämpfe und lindert Schmerzen bei Atemwegs-Infektionen.

  • Gewürznelken enthalten als Hauptwirkstoff Eugenol, der nicht nur antiviral, sondern auch schmerzlindernd wirkt.

Bei jeglicher Viruserkrankung hat sich aus der Sanum Therapie: Quentakehl D5 Tropfen sehr bewährt. Dieses Präparat ist bei fast jeder Viruserkrankung angezeigt.

Bei Bronchitis und asthmatischen Beschwerden ist Yerba Santa D4 angezeigt. Asclepias tuberosa D6 ist bei Atemwegsentzündungen ebenfalls sinnvoll.

Eupatorium perfoliatum ist bei Reizungen der Bronchien, Fieber und schmerzenden Knochen angezeigt. Das Mittel ist ein Muss bei grassierender Grippe.

Stibium arsenicosum und Antimonium arsenicosum sind empfehlenswert bei Husten, Lungenentzündungen und Luftnot.

Der Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen akuten und chronischen Beschwerden eine Rolle spielen.

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