Grauer Star (Katarakt)
von: René Gräber, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge
Beim grauen Star, medizin-wissenschaftlich auch Katarakt genannt, spricht man von einer der meisten Ursachen für
die Erblindung.
Die angeborene oder auch durch Erkrankung entstehende Linsentrübung im menschlichen Auge schränkt das
Sehvermögen insofern ein, als dass zu Beginn verstärkt weder Farben noch Tiefen richtig eingeschätzt werden
können.
Der Katarakt, der durch äußere Einflüsse erworben wurde, zeichnet sich durch einen langjährigen
Krankheitsverlauf aus. In dieser Zeit kommt der Patient nicht nur erst spät auf die Idee, am grauen Star erkrankt
zu sein. Seine Sehverschlechterung nimmt auch kontinuierlich zu. Die angesprochene Tiefen- und Farbwahrnehmung wird
immer mehr eingeschränkt und die Krankheit meist erst in einem sehr späten Stadium erkannt. Dabei erscheinen dem
Erkrankten im Laufe der Zeit Gegenstände nur noch verschwommen bis milchig. Hinzu kommt eine verstärkte
Lichtempfindlichkeit, die sich nicht nur bei extremer und spontaner Sonneneinstrahlung bemerkbar macht, sondern
auch künstliche Lichtquellen einschließt. Darunter zählt Scheinwerferlicht genauso wie beispielsweise
Laserstrahlen, die im privaten Raum zum Einsatz kommen.
Der graue Star zeigt sich in den meisten Fällen ab einem Alter von über 60 Jahren als eine Form der
Alterserscheinung, zum Beispiel durch die eingeschränkte Durchblutung des gesamten
Körpers. In dieser Zeit kommt zum Symptom der Lichtscheu noch eine Altersweitsichtigkeit hinzu, bei der die Linse weiterhin an Elastizität verliert. Um die
Sehkraft wieder herstellen zu können - oder zumindest einen Großteil davon -, muss die Linse des betroffenen
Auges in einer Operation entfernt werden. An ihre Stelle kommt eine künstliche.
Ein Katarakt kann jedoch auch angeboren sein, was eine Virusinfektion der
Mutter oder gar genetische Bedingungen als Ursache haben kann. Dabei werden zwar keine weiteren Symptome
beobachtet, die Entfernung der Linse ist aber dennoch der einzige Weg der Therapie, wenn es nicht zu einer
vollständigen Erblindung kommen soll.

Im folgenden finden Sie Hilfe und Hausmittel aus
der Naturheilkunde und der Alternativmedizin, die bei einem Grauen Star in Frage
kommen.
AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel |
Diese Therapieform ist geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie
basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt. Meist ist bei Augenproblemen auch die Blase und Gallenblase mitbetroffen. Am Ohr
die Niere, Leber und Milz tonisieren.
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| Ernährung |
Eine Zuckerart, die nur im
Milchzucker vorkommt, die Galaktose, kann das Risiko für den Grauen Star erhöhen. Milch und Milchprodukte sollten in diesem Falle gemieden, oder jedenfalls
stark eingeschränkt werden. Mehr zum Thema unter Ernährung bei grauem Star.
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Frischpflanzentropfen
(Urtinkturen) |
Zur besseren Durchblutung der Kapillargefässe am Auge
kann folgende Mischung hilfreich sein: 50 ml Ginkgo-Biloba, 30 ml Mäusedorn, 20 ml Mistel.
Augentropfen: In 50 ml Rosenwasser geben Sie 1 Tropfen Cineraria-maritima-Urtinktur (Aschenpflanze).
Davon geben Sie über mehrere Wochen morgens und abends je 1 Tropfen in jedes Auge. Ein eventuelles
anfängliches Brennen lässt nach 1 Minute nach und ist ungefährlich.
Augenbad: Wird 2-3mal pro Woche gemacht. Ein halber TL Augentrostkraut und Fenchelsamen wird in einer
Tasse mit kochend heissem Wasser angebrüht. Nach drei Minuten ziehen lassen gibt man eine Messerspitze
Meersalz dazu und filtert durch einen Papierfilter ab. In die lauwarme Flüssigkeit geben Sie einen
Tropfen Cineraria-maritima-Urtinktur. Jedes Auge etwa 1 Minute in geöffnetem Zustand baden (Augenschale
in Drogerien oder Apotheken).
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| Orthomolekular-Medizin |
Empfohlene Tagesdosis:
Vitamin C:
2 - 4 Gramm |
Vitamin C-Supplemente
können einen leichten, frühen grauen Star zurückbilden oder gar beseitigen
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| Vitamin
E |
400 - 800 mg
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| Vitamin B2
(Riboflavin) |
spielt eine wichtige
Rolle: Nach der Einnahme von Supplementen kann sich innerhalb von 2-3 Tagen eine
Besserung einstellen: 50 mg tägl. Am besten mit einem Vitamin
B-Komplex.
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| Zink: 30 mg |
hilft, die Linse klar zu halten.
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Oft ist auch ein Chrommangel beteiligt, in diesem Falle 50-200
µg/Tag nehmen.
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| Säure-Basen-Haushalt |
Der Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen akuten
und
chronischen Beschwerden eine Rolle spielen.
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| Schüssler-Salze |
Calcium fluoratum Nr. 1 im Wechsel mit dem Mittel Nr. 11 Silicea je 3 ×
täglich 1 Tablette. Kalium chloratum Nr. 4, Natrium chloratum Nr. 8, Natrium phosphoricum Nr. 9.
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| Spagyrik |
Mistel (Viscum album), Johanniskraut (Hypericum
perforatum), Augentrost (Euphrasia rostkoviana) Teucrium
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| Wirbelsäulensegmente |
Eine Fehlstellung des ersten
(C1) und / oder zweiten Halswirbels (C2) kann auch zur Entstehung eines Augenproblems
beitragen.
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| Zahnstörfeld |
Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind
gefährlich. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren
lassen.
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| Sonstiges |
Meistens wird der Graue Star operativ
behandelt, oft sogar ambulant. Entschließen Sie sich zu diesem Schritt allerdings erst, wenn Sie
wirklich störende Beschwerden feststellen. Nicht immer ist nämlich eine Operation so
erfolgreich, wie Sie sich das wünschen. |
Dieser Beitrag wurde letztmalig am 14.07.2011 aktualisiert.

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