Grauer Star (Katarakt)

Grundsätzliches Als Grauer Star bezeichnet man eine Trübung der Augenlinse. Vor allem in der Nähe sieht man immer schlechter. Ein starkes Blenden durch helles Licht kann ein Signal sein. Meist am Linsenrand findet man deutliche Trübungen. Der Graue Star ist sehr weit verbreitet, jeder zweite über 75-jährige leidet darunter.

Sprache der Symptome

Krankheit macht ehrlich: Überlegen Sie sich, was Sie denn nicht mehr anschauen wollen oder können. Oder wäre es möglich, dass  Sie dringend etwas in sich selbst mal anschauen sollten? Wir verlieren die Fähigkeit, etwas klar zu erkennen, die Dinge wahrzunehmen, wie sie wirklich sind.

Mögliche Ursachen

Frauen, die während der Schwangerschaft an Röteln erkranken laufen Gefahr, ein Kind mit angeborenem Katarakt zu bekommen. Mumpf, wilde Blattern und Gelbsucht während der Schwangerschaft können schon beim Neugeborenen einen Katarakt verursachen. Blitz, Hitze, Röntgenstrahlen, Medikamente (Cortison),  Ekzeme.
Diabetes und Übergewicht (hoher Blutdruck) erhöhen das Risiko. Diabetiker haben ein 10mal höheres Risiko, an Grünem Star zu erkranken. 

Mögliche Folgen Langsame Verminderung der Sehkraft, im Extremfall zur Erblindung.

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei Grauem Star in Frage kommen.

Zusätzlich finden Sie bei jedem Therapieverfahren allgemeine Bemerkungen oder auch Rezepte, sowie Bezugsquellen.

AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel
Diese Therapieform ist bestens geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt.
Meist ist bei Augenproblemen auch die Blase und Gallenblase mitbetroffen. Am Ohr die Niere, Leber und Milz tonisieren.

Ernährung
Grundsätzlich
Jedes Jahr kommt mindestens eine neue Diät auf den Markt. Warum? Weil keine hält, was sie verspricht. Es gibt aber eine Kostform (keine Diät!), die seit 30 Jahren besteht. Warum? Weil sie tatsächlich funktioniert. Es ist die Schaub-Kost, die der Verfasser selbst seit Jahren befolgt.
Eine Zuckerart, die nur im Milchzucker vorkommt, die Galaktose, kann das Risiko für den Grauen Star erhöhen. Milch und Milchprodukte sollten in diesem Falle gemieden, oder jedenfalls stark eingeschränkt werden. 

Frischpflanzentropfen
(Urtinkturen)
Zur besseren Durchblutung der Kapillargefässe am Auge lassen Sie sich aus folgenden Urtinkturen eine Mischung herstellen:
50 ml Ginkgo-Biloba, 30 ml Mäusedorn, 20 ml Mistel.

Augentropfen: In 50 ml Rosenwasser geben Sie 1 Tropfen Cineraria-maritima-Urtinktur (Aschenpflanze). Davon geben Sie über mehrere Wochen morgens und abends je 1 Tropfen in jedes Auge. Ein eventuelles anfängliches Brennen lässt nach 1 Minute nach und ist ungefährlich.

Augenbad: Wird 2-3mal pro Woche gemacht. Ein halber TL Augentrostkraut und Fenchelsamen wird in einer Tasse mit kochend heissem Wasser angebrüht. Nach drei Minuten ziehen lassen gibt man eine Messerspitze Meersalz dazu und filtert durch einen Papierfilter ab. In die lauwarme Flüssigkeit geben Sie einen Tropfen Cineraria-maritima-Urtinktur. Jedes Auge etwa 1 Minute in geöffnetem Zustand baden (Augenschale in Drogerien oder Apotheken).

Gemmo-Therapie Johannisbeer-Knospenmazerat, bei akuten Anfällen stündlich 1 – 2 Stösse, in den Mund sprayen
Medizinische Massagen Eine gute Massage regt den Stoffwechsel an und unterstützt die Blutzirkulation. In diesem Sinne ist sie auch hilfreich.

Orthomolekular-Medizin
Grundsätzlich
Empfohlene Tagesdosis:

Vitamin C: 
2 – 4 Gramm
Vitamin C-Supplemente können einen leichten, frühen grauen Star zurückbilden oder gar beseitigen

Vitamin E  400 – 800 mg

Vitamin B2 (Riboflavin) spielt eine wichtige Rolle: Nach der Einnahme von Supplementen kann sich innerhalb von 2-3 Tagen eine Besserung einstellen: 50 mg tägl. Am besten mit einem Vitamin B-Komplex.  

Zink: 30 mg hilft, die Linse klar zu halten. 

  Oft ist auch ein Chrommangel beteiligt, in diesem Falle 50-200 µg/Tag nehmen.

Phytotherapie
Grundsätzlich
Tee: Augentrost, Eberesche.  Carotin, Phytocular-Komplex.

Säure-Basen-Haushalt
Grundsätzlich
Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus übersäuert.  
In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf dieser Seite befolgen.

Schüssler-Salze
Grundsätzlich

Calcium fluoratum Nr. 1 im Wechsel mit dem Mittel Nr. 11 Silicea je 3 × täglich 1 Tablette.

K alium chloratum Nr. 4, Natrium chloratum Nr. 8, Natrium phosphoricum Nr. 9.

Spagyrik Mistel (Viscum album), Johanniskraut (Hypericum perforatum), Augentrost (Euphrasia rostkoviana) Teucrium

Wirbelsäulensegmente Eine Fehlstellung des zweiten Halswirbels (C2) kann auch zur Entstehung eines Augenproblems beitragen.

Zahnstörfeld Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind gefährlich. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.

Sonstiges Meistens wird der Graue Star operativ behandelt, oft sogar ambulant. Entschließen Sie sich zu diesem Schritt allerdings erst, wenn Sie wirklich störende Beschwerden feststellen. Nicht immer ist nämlich eine Operation in dem Masse erfolgreich, wie Sie sich das wünschen. Es kann auch nach der OP wieder zu Trübungen kommen.

 

 

 

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Die Autoren von NaturHeilt.com sind DIE ZWEI

Die Zwei sind:

Hermann Kaufmann
- Naturarzt -

und

R. Gräber
Heilpraktiker und
Gesundheitspädogoge
der Sebastian-Kneipp-Akademie

Mitglied im Fachverband Deutscher Heilpraktiker

Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Ernährung