Naturheilkunde

Konzentrationsschwäche und Konzentrationsstörungen

von: René Gräber, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge

Die Fähigkeit, sich auf etwas konzentrieren zu können, ist nicht von Geburt an vorhanden sondern wird im Laufe der Entwicklung erlernt und gefestigt. Kinder sind weniger gut in der Lage, sich über einen längeren Zeitraum zu konzentrieren, während dies bei einem gesunden Erwachsenen kein Problem darstellt.

Konzentrationsschwächen und Konzentrationsstörungen äußern sich durch Phasen der Aufmerksamkeit, abgelöst von völliger Unkonzentriertheit, schneller Ablenkbarkeit, Vergesslichkeit, motorischen Störungen, Unruhe, plötzlicher Motivations- und Gemütsänderung, Sprachstörungen (abgebrochene Sätze, schnelles Sprechen) und dem Zurückziehen aus dem Alltag.

Ob eine Konzentrationsstörung oder -schwäche vorliegt, ist nicht immer eindeutig zu klären, da sich auch der persönliche Wille beeinflussend auswirkt.

Eine Störung liegt dann vor, wenn der Betroffene sich vorrübergehend nicht auf etwas konzentrieren kann. Dies wird häufig beobachtet bei Stress, dem Burnout-Syndrom, bei Unter- oder Überforderung im Alltag, Schlafmangel, falscher Ernährung, Konsum von toxischen Wirkstoffen (Alkohol, Kaffe, Nikotin, Drogen), Allergien und als Nebenwirkung von bestimmten Medikamenten.

Organische, psychische und neurologische Erkrankungen (z.B. Depression, Magersucht, Arteriosklerose, Alzheimer) gehen häufig ebenfalls mit einer Konzentrationsstörung einher. Und auch ständiges Fernsehn oder Spielen am Computer können zu Störungen der Konzentration sowie mangelhafter Ausbildung des Wortschatzes führen.

Von einer Konzentrationsschwäche spricht man, wenn Reize von außen zu einer dauerhaften, nicht umkehrbaren Ablenkung führen. Häufig sind genetische oder in der Kindheit erworbene Ursachen die Auslöser, wie z.B. bei ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) oder der Legasthenie zu beobachten.

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Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei Konzentrationsschwäche und Konzentrationsstörungen in Frage kommen.

AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel
Diese Therapieform ist geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt.
Ernährung 

Eine gesunde Ernährung ist das A und O in der Naturheilkunde. Wer sich vitalstoffarm ernährt, Fertiggerichte, Limonade, Cola, Alkohol, Kaffee, schwarzen Tee und Süßigkeiten seine Freunde nennt, muss sich nicht wundern unter Konzentrationsstörungen zu leiden. Besonders fatal erscheint der Zucker, sowie die Zusatzstoffe in der Nahrung.

1. Zucker.
Süßigkeiten, Eis und andere Naschis sind definitiv Dinge, mit man sich schadet. Wenn Sie EINEN venünftigen Grund kennen, warum man Süßigkeiten braucht schreiben Sie mir bitte - ich möchte diesen Grund veröffentlichen. Lesen Sie bitte auch einmal meinen Beitrag zur Zuckersucht.

2. Zusatzstoffe in der Nahrung. Konservierungsstoffe, Farbstoffe und viele andere Dinge, die ihr Körper mit Sicherheit nicht braucht und die ihm schaden.

 
Orthomolekular-Medizin Die Aminosäure L-Tyrosin kann Hilfe leisten.
Säure-Basen-Haushalt

Der Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen akuten und
chronischen Beschwerden eine Rolle spielen.

 

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 14.07.2011 aktualisiert.

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