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Gedächtnisschwäche

Weltweit leiden ca. 180 Millionen Menschen an Störungen des ZNS (Zentrales Nervensystem) unterschiedlicher Genese, die zu einem Verlust von Gedächtnisleistungen führen.

Eine Minderung der Gehirnfunktionen mit zunehmendem Alter kann als physiologisch (normal) betrachtet werden - zumindest ist das die gängige Auffassung der Schulmedizin. Viele Menschen geben sich damit aber nicht zufrieden und wollen dieser "Erscheinung" aktiv durch Gedächtnistraining entgegentreten.

Was macht das Gehirn eigentlich?

Das Gehirn besteht aus über einer Billion Nervenzellen, die über Schaltstellen (Synapsen) miteinander verbunden sind. Sie dienen der Weiterleitung wahrgenommener Reize, führen zu Reaktionen und letztlich zur Speicherung der daraus gewonnenen Informationen an verschiedenen Orten des Gehirns. Für eine rege Gehirnaktivität sind vor allem eine gute Durchblutung, Sauerstoff sowie ein geregeltes Maß an Eiweißen und Zuckermolekülen notwendig.

Gründe für eine Gedächtnisschwäche

Neben einer altersbedingt reduzierten Fähigkeit der Reizübermittlung können viele verschiedene Gründe für eine Gedächtnisschwäche genannt werden.

Hierzu zählen unter anderem die kurz- oder langfristige Schwäche durch:

Auch Erkrankungen und Störungen, die nicht unmittelbar mit dem Gehirn in Verbindung gebracht werden, können die Gedächtnisleistung trüben.

Hierzu zählen z.B.:

Schlafstörungen sowie Stress beeinflussen die Gehirnaktivität ebenso wie mangelhafte Ernährung (unter anderem nimmt die Gedächtnisleistung bei Diäten ab) und Flüssigkeitsaufnahme. Häufigste Ursache ist jedoch nach wie vor eine schlechte Durchblutung, z.B. durch arteriosklerotische Veränderungen oder den akuten Gefäßverschluss.

Symptome und Anzeichen

Vor allem in den Anfangsstadien ist die geminderte Hirnleistung den Betroffenen bewusst. Sie erkennen die Lücken im Gedächtnis und empfinden dies als Alarmsignal.

Hierbei können zwei Hauptformen unterschieden werden:

Bei einer Störung des Kurzzeitgedächtnisses wird gerade Erlebtes oder Wahrgenommenes nicht gespeichert.

Bei einer Schwäche des Langzeitgedächtnisses kann sich der Betroffene nur noch an Ereignisse erinnern, die kurz zuvor passiert sind, alte Informationen sind nicht mehr abrufbar.

Daneben sind auch Mischformen möglich.

Eine zunehmende Gedächtnisschwäche (z.B. bei Morbus Alzheimer) macht sich meist zuerst durch den langsamen Verlust des Kurzzeitgedächtnisses bemerkbar.

Alltägliche Tätigkeiten können nur mithilfe von Notizzetteln oder Denkanstößen bewältigt werden (z.B. Einkaufen mit Liste, um nichts zu vergessen). Auch ist eine zunehmende Unordnung zu beobachten.

Gegenstände werden nach Gebrauch verlegt, das Umfeld wird vernachlässigt (kein Gießen der Blumen, Füttern von Tieren, etc.). Die Betroffenen sind nicht mehr in der Lage, sich an gerade getätigte Dinge zu erinnern.

Ihr Misstrauen gegenüber der Umwelt wächst, da sie nicht erkennen, dass sie selbst für verlegte Gegenstände oder mangelnde Ordnung verantwortlich sind. Im Verlauf werden zusätzliche Areale des Gehirns in ihrer Funktionalität gestört.

Hierdurch gehen weitere Eigenschaften verloren, die zum Teil zu einer Hilflosigkeit führen (unter anderem durch einen eingeschränkten Sprachschatz).

Vor allem in der Kindheit erlernte Fähigkeiten sind zum Schluss nicht mehr abrufbar (z.B. Zähne putzen, Essen), die Persönlichkeit verändert sich, die Betroffenen ziehen sich zurück.

Der langsame Verlust der Gedächtnisfähigkeit wird vom Umfeld eher wahrgenommen als vom Betroffenen selbst. Zusätzlich erschweren lichte Momente den Befund. Durch eine kurzfristig verbesserte Durchblutung oder Herzfunktion kann sich das Gedächtnis regenerieren, so dass verloren gegangene Informationen wieder präsent sind.

Diagnose

Die Diagnose einer Gedächtnisschwäche gestaltet sich als schwierig. In über 60 Prozent aller Fälle der über 60-Jährigen liegt eine beginnende Alzheimer-Erkrankung vor.

In 20 bis 25 Prozent kann eine vaskuläre Störung (z.B. Gefäßverkalkung) nachgewiesen werden.

Durch Befragung und verschiedene Tests, die das Erinnerungsvermögen untersuchen, lassen sich erste Anhaltspunkte schaffen. Veränderungen der Hirnareale können durch bildgebende Verfahren (CT, MRT, PET = Positronen-Emissions-Tomographie) dargestellt werden.

In vielen einfacheren Fällen von Gedächtnisschwäche steigern Medikamente oder auch eine ausreichende Ernährung und Flüssigkeitszufuhr die Leistung wieder.

Auch Gedächtnistraining in Form von Rätseln, Tests und anderen Übungen ist hier förderlich. Durchblutungsstörungen werden zum Teil medikamentös beseitigt, zum Teil erfolgt die operative Wiederherstellung des ungestörten Blutflusses durch Stent oder Gefäßersatz.

Bei vielen Erkrankungen, die das Gedächtnis mit betreffen, können die Symptome nur gelindert werden, ein Aufhalten ist jedoch meist nicht möglich (z.B. bei Morbus Alzheimer) - zumindest nach Ansicht der meisten Schulmediziner.

Ein andauerndes, aktives Training von jungen Jahren an kann die abnehmende Leistung (bei Ausschluss einer schwer therapierbaren Erkrankung) bis ins hohe Alter verlangsamen.

verwandte Themen: Anti Aging - Konzentrationsschwäche

Im folgenden finden Sie Hilfe und Hausmittel aus der Naturheilkunde und der Alternativmedizin, die bei einer Gedächtnisschwäche in Frage kommen.

AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel
Diese Therapieform ist geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt.

Ernährung Jedes Jahr kommt mindestens eine neue Diät auf den Markt. Warum? Weil keine hält, was sie verspricht. Es gibt aber eine Kostform (keine Diät!), die seit 30 Jahren besteht. Warum? Weil sie tatsächlich funktioniert. Es ist die Schaub-Kost, die der Verfasser selbst seit Jahren befolgt.
Zu den Malzeiten trinken Sie ein Glas Sellerie-Saft.
Frischpflanzentropfen
(Urtinkturen)
Lassen Sie sich aus folgenden Urtinkturen eine Mischung herstellen:
60 ml Ginkgo biloba, 20 ml Immergrün, 20 ml Taiga.


Orthomolekular-Medizin

Vitamin A1 und Vitamin E unterstützen die Therapie.

Phytotherapie

Tee: Beifuss- und Rosmarinblätter zu gleichen Teilen.
sonstiges: Gelée Royale, Taiga

Säure-Basen-Haushalt Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus übersäuert.  
In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf dieser Seite befolgen.
Schüssler-Salze

Ermüdung : Kalium phosphoricum Nr. 5, Natrium chloratum Nr. 8
Schwäche
: Calcium phos. Nr. 2, Kalium phos. Nr. 5, Natrium chlor. Nr.8,
Silicea Nr. 11
Vergeßlichkeit:Nr. 2 Calcium phosphoricum und Nr. 5 Kalium phosphoricum
wöchentlich im Wechsel 6 × täglich 1 Tablette

Zahnstörfeld Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind gefährlich. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.

Gedächtnistraining

Beobachten Sie 15 Gegenstände 1 Minute lang, decken Sie diese ab. Wenn Sie sich nicht an mindestens 7 davon erinnern können, sollten Sie etwas für Ihr Gedächtnis tun.