Die Leberzirrhose(Leberschrumpfung)

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Zuerst einmal möchte ich definieren, was eine Leberzirrhose ist, und danach auf Ursachen und Therapieoptionen eingehen.

Als Leberzirrhose bezeichnet man einen Zustand der Leber, der nach einer meist langjährigen Erkrankung des Organs eintritt. Der Begriff Zirrhose leitet sich aus dem griechischen Wort szirrhus ab und bedeutet so viel wie 'derb, hart, geschrumpft'.

Man nennt die Leber in diesem Stadium auch Schrumpfleber oder Narbenleber. Bei der Leberzirrhose verändern sich die Zellen, die Leber schrumpft, wird hart und narbig und kann ihre Funktion nicht mehr erfüllen.

Da die Aufgaben der Leber sehr vielfältig sind, ist ein Ausfall dieses Organs lebensbedrohlich. Die Leberzirrhose ist ein Zustand, der nach derzeitiger Auffassung der Schulmedizin nicht mehr rückgängig zu machen ist.

Häufig endet die Leberzirrhose tödlich. In Deutschland hat sich die Zahl der Todesfälle in den letzten Jahren verdoppelt. Die Ursache ist meist jahrelanger Alkoholmissbrauch.

Ursachen

Als Ursache für eine Leberzirrhose giltmeist eine chronische Erkrankung der Leber. Die Zirrhose gilt als das Endstadium.

Dabei ist Leber ein Organ mit höchsten Regenerationsfähigkeiten. Selbst wenn über die Hälfte der Leberzellen zerstört wurden, ist dieses Organ oft noch in der Lage, diese in relativ kurzer Zeit wiederherzustellen.

Deshalb ist klar, dass einer so massiven Schädigung wie bei der Leberzirrhose eine oft jahrelange Leberkrankheit oder -schädigung vorausgeht.

Die meisten Fälle von Leberzirrhose entstehen durch übermäßigen Alkoholkonsum über einen längeren Zeitraum. Der Alkohol wird in der Leber zu Fett umgewandelt. Sind die Zellen dann überfettet, entzünden sie sich. Außerdem entstehen beim Abbau des Alkohols verschiedene Gifte, welche die Leber auf Dauer schädigen.

Aber auch Leberschäden durch Medikamente und Leberschäden durch Gifte sind möglich.

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Eine andere Krankheit, die zur Leberschrumpfung führen kann, ist die Hepatitis (Leberentzündung). Hepatitis wird meist durch Viren ausgelöst, entweder durch eine direkte Infektion oder als Begleiterkrankung bei anderen Krankheiten, wie beispielsweise Gelbfieber.

Wenn die Leber chronisch entzündet ist, sterben die Zellen ab oder sie wandeln sich in Bindegewebe um. Somit verschwindet allmählich die ursprüngliche Struktur des Gewebes. Die veränderten Zellen können die lebenswichtigen Aufgaben der Leberzellen, wie zum Beispiel Entgiftung und Stoffwechsel, nicht mehr übernehmen. Dadurch funktioniert der gesamte Körperhaushalt nicht mehr oder nur noch eingeschränkt.

Symptome

Die Symptome bei einer Leberzirrhose sind sehr vielfältig. Die ersten Anzeichen sind Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Der Betroffene fühlt sich aufgebläht und verspürt Druck im Oberbauch.

Dazu kommen Appetitlosigkeit, Übelkeit und Gewichtsverlust. Da die Leber auch an der Hormonbildung beteiligt ist, verändert sich bei einer Leberzirrhose der Hormonspiegel. Dies führt dazu, dass bei männlichen Patienten Potenzstörungen auftreten, sich die Hoden zurückbilden und die Brustdrüsen vergrößern.

Frauen leiden häufig unter Menstruationsstörungen. Im weiteren Verlauf zeigen sich sogenannte Leberzeichen. Häufig sieht man Hautzeichen, wie beispielsweise die sogenannten Gefäßspinnen (spider naevi). Dies sind rote Flecken, die sich nach außen hin spinnenartig vernetzen und an verschiedenen Stellen des Körpers auftreten können, manchmal auch im Gesicht.

Durch die Funktionseinschränkung der Leber verändern sich die Blutwerte, wodurch es zu der für Lebererkrankungen typischen Gelbsucht (Ikterus) kommt. Dabei verfärben sich die Haut und die Schleimhäute gelblich und der Urin wird dunkelbraun.

Häufig bildet sich vermehrt Wasser im Bauch (Aszites) oder Wasser in den Beinen (Ödeme). Außerdem leidet der Betroffene oft unter starkem Juckreiz am ganzen Körper.

Diagnose

Ein Verdacht auf Leberzirrhose stellt sich zunächst durch eine vorhandene Lebererkrankung oder Alkoholmissbrauch, begleitet von den oben genannten Symptomen.

Weiterhin kann durch eine Blutuntersuchung anhand verschiedener Blutwerte (die sogenannten Leberwerte) und deren Veränderung auf eine Leberzirrhose geschlossen werden. Für die Diagnose der Leberzirrhose haben Ärzte einen eindeutigen labormedizinischen Indikator - zumindest nach bisheriger Meinung. Ein Wissenschaftler aus Wien rüttelt nun an dieser Lehrmeinung: FSP1 - ein Leberzirrhose-Marker, der keiner ist.

Mit einer Ultraschall-Untersuchung lassen sich Strukturveränderungen der Leber und Aszites (Wasser im Bauchraum) erkennen.

Durch eine körperliche Untersuchung mittels Abtasten des Bauchs kann eine Verhärtung der Leber gefühlt werden.

Letztendlich hat man noch die Möglichkeit einer Biopsie, bei der die Leber durch die Bauchdecke hindurch mit einer Nadel punktiert wird und eine Gewebeprobe entnommen wird. Durch die Untersuchung des Lebergewebes erkennt man eventuelle Veränderungen der Zellstrukturen.

Schulmedizinische Therapie

Die Behandlung der Leberzirrhose erfordert zunächst die Therapie der zugrunde liegenden Lebererkrankung.

Patienten wird zudem Ruhe empfohlen, sowie Alkohol und Gifte zu meiden und sich ausgewogen zu ernähren.

Weiterhin werden die jeweils auftretenden Symptome behandelt. So gibt man beispielsweise harntreibende Mittel bei Wasseransammlungen oder unterstützt den Körper mit Vitaminen und Spurenelementen.

Ist die Leberzirrhose zu weit fortgeschritten, d.h. sind schon so viele Zellen vernarbt oder umgewandelt, dass die Funktion der Leber nicht mehr aufrechtzuerhalten ist, wird eine Lebertransplantation empfohlen.

Davon abgesehen, dass aber bei Weitem nicht genügend Spenderlebern zur Verfügung stehen, ist der Erfolg einer Transplantation auch fraglich: Bei über der Hälfte der Patienten funktioniert die „neue“ Leber nicht. Und auch die „Erfolgreichen“ müssen ihr Leben lang Medikamente einnehmen, um eine Abstoßungsreaktion des Körpers zu verhindern. Diese Medikamente können natürlich unangenehme "Nebenwirkungen“ haben.

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Im Folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei einer Leberzirrhose infrage kommen.

Gestatten Sie mir zuvor bitte noch eine Anmerkung: Die herrschende Lehrmeinung ist, dass eine Leberzirrhose nicht heilbar ist. Es ist aber nicht unmöglich.

Forscher haben beobachtet, dass sich selbst eine ausgewachsene Leberzirrhose zurückbilden kann. Unter welchen Umständen das geschieht, ist jedoch noch nicht im Detail geklärt.

Beim ersten Anzeichen einer Lebererkrankung sollten Sie sofort zum Arzt gehen, denn in frühen Stadien können die Veränderungen am Lebergewebe besser "rückgängig gemacht" werden.

In erster Linie müssen die Ursachen der Erkrankung wie Alkohol oder schädigende Medikamente beseitigt werden.

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 15.08.2013 aktualisiert.