Leberzirrhose (Leberschrumpfung)
| Grundsätzliches |
Die Leber ist für vielerlei Aufgaben unseres Stoffwechsels zuständig: sie
steuert die Energieproduktion, sie ist ein Energiespeicher (etwa 500 Kcal., was darüber ist, wird in Form von Fettpolstern
gespeichert), sie steuert den Eiweiß-Stoffwechsel, sie entgiftet den Körper, sie produziert die Gallenflüssigkeit, die
besonders für die Fettverdauung wichtig ist.
Als
Folge von Entzündungen oder Vergiftungen gehen Leberzellen zugrunde, und es bilden sich Narben. Bei der Leberzirrhose vernarbt
die Leber zunehmend und wird dadurch kleiner. Dadurch ist sie nur noch eingeschränkt funktionsfähig.
Außerdem
ist die Strombahn der Pfortader verengt, die das nährstoffreiche Blut aus dem Magen-Darm-Trakt zur Leber transportiert. In
der Pfortader entsteht durch die Verengung ein Bluthochdruck, der zu druckempfindlichen Flüssigkeitsansammlungen in der
Bauchhöhle führt, vor allem aber zu Krampfadern in der Speiseröhre.
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| Sprache der Symptome |
So wie die Leber unterscheidet, was für den Körper gut (Energie) ist und was nicht (Toxine), so sollte sich der
Leberkranke fragen, wo er das Mass von richtig und falsch, wo das Mass zwischen Wertung und Bewertung verloren hat.
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| Mögliche Ursachen |
Alkohol; Nikotin; denaturierte und chemisch verunreinigte Esswaren (Ware zum essen statt Lebensmittel = Mittel zum
leben); üppiges, fettiges Essen, Überernährung, chemische Medikamente.
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| Mögliche Folgen |
Wenn die Leber ihrer Entgiftungsaufgabe nicht mehr nachkommen kann, sind Schäden im Gehirn möglich (hepatische
Enzephalopathie), begleitet von schweren Bewußtseinseinschränkungen und Angstzuständen.
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| Symptome |
Spinnenartige Blutgefäße direkt unter der Haut (Spinnennävi oder Spidernävi), Hautrötungen an Händen und Füßen,
eventuell Gelbsucht und Juckreiz, Verlust der männlichen Behaarung, Hodenrückbildung, Potenzstörungen, Störungen der
Monatsblutung.
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Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei Leberzirrhose in Frage
kommen.
Zusätzlich finden Sie bei jedem Therapieverfahren allgemeine Bemerkungen oder auch Rezepte, sowie
Bezugsquellen.
| Ernährung |
Vermeiden Sie auf jeden Fall Alkohol, auch wenn die Erkrankung nicht explizit darauf zurück zu führen ist. Meiden Sie
fette Speisen, Zucker, Mehlspeisen, Süßigkeiten und vor allem Schweinefleisch.
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| Orthomolekular-Medizin |
Empfohlene Tagesdosis zur Verminderung von Alkoholgelüsten, Alkoholkonsum und
Entzugserscheinungen.
Thiamin (Vit. B1):
100 mg |
Vermindert Alkoholgelüste und Alkoholkonsum. |
Niacin/Niacinamid:
500 mg |
Vermindert Alkoholgelüste und Entzugserscheinungen. |
| Glutamin: 2-3 g |
Vermindert Alkoholgelüste, Alkoholkonsum und Entzugserscheinungen. |
| Taurin: 2-4 g |
Vermindert Alkoholgelüste und Entzugserscheinungen. |
| Gamma-Linolensäure |
In Form von 4-6 Kapseln Nachtkerzenöl. (EPO)
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| Phytotherapie |
Pflanzenkapseln: Schöllkraut, Desmodium,
Mariendistel, Uncaria tomentosa, Leberkomplex.
Säfte: Löwenzahn,
Artischocken, Weißkohl, Rettich,
schwarze Johannisbeere, Karotten.
Tee: Mariendistel, Bärlapp, Schöllkraut.
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| Säure-Basen-Haushalt |
Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr
Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus übersäuert.
In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf dieser Seite
befolgen.
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| Schüssler-Salze |
beginnend: Kalium sulfuricum Nr. 6, Natrium sulf. Nr. 10.
chronisch: Kalium chloratum Nr. 4, Kalium sulf. Nr. 6, Natrium chlor. Nr. 8, Natrium sulf.
Nr. 10.
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| Zahnstörfeld |
Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind gefährlich. Sie sollten sie durch
einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.
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| Sonstiges |
Beim
ersten Anzeichen einer Lebererkrankung sollten Sie sofort zum Arzt, denn nur in frühen Stadien können die Veränderungen am
Lebergewebe rückgängig gemacht werden.
Die Leberenzyme im Blut geben Aufschluss über die akute Schädigung des Organs. Außerdem werden Größe und Aussehen der Leber mit
Ultraschall und einem Endoskop untersucht, wobei gleichzeitig eine Gewebeprobe entnommen werden kann.
In erster Linie müssen die Ursachen der Erkrankung wie Alkohol oder schädigende Medikamente beseitigt werden.
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