Ohrakupunktur nach Nogier - Nicht nur zum Abnehmen und Raucherentwöhnung

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Was ist Ohrakupunktur?

Der französische Arzt Dr. Paul Nogier entdeckte und entwickelte vor etwa 40 Jahren die Ohrakupunktur. Genau wie bei der Fussreflexzonenmassage bildet die Ohroberfläche eine Reflexzone, auf der alle Organe des Körpers abgebildet sind.

Insofern ist die Ohrakupunktur ein eigenständiges Therapieverfahren und hat mit der Akupunktur, die auf der Grunglage der Traditionellen Chinesischen Medizin beruht, nichts gemeinsam.

Die Untersuchung der Ohrreflexzonen erlaubt eine genaue Aussage darüber, wo Schmerzen bestehen oder welche Organe des Körpers bei unklaren Beschwerden betroffen sind.

Außerdem kann man weitere Störungen im Körper ausfindig machen, die einen Heilungsprozess verzögern oder sogar ganz verhindern können. Dies sind die sogenannten Störherde, die auf den ersten Blick mit dem eigentlichen Krankheitsgeschehen nichts zu tun haben und von denen der Patient oftmals nichts merkt.

Diese Herde können jedoch so negativ auf den Körper wirken, dass er eher bereit ist zu erkranken. Auch eine schon bestehende Krankheit wird daran "gehindert", auf die üblichen Therapien zu reagieren. Dem Körper gelingt es nicht, die Krankheit zu überwinden.

Solche Herde können zum Beispiel sein:

  • tote oder eitrige Zähne,
  • Zysten und Granulome an Zähnen
  • chronisch entzündete Kieferhöhlen und Nasennebenhöhlen,
  • chronisch entzündete Mandeln und alle sonstigen Entzündungen.

Außerdem kann jede Narbe zum Störherd werden - dabei kann jede Narbe stören, sie muss aber nicht stören.

Durch die Untersuchung der Ohrreflexzonen ist es dem Akupunkteur möglich, genau festzustellen, ob und welche Narbe zum Störherd geworden ist.

Er kann auch erkennen, ob vielleicht irgendwo im Körper eine Entzündung oder eine Giftbelastung vorliegt (z.B. Quecksilberbelastung durch Amalgamfüllungen). Ohne die Mitbehandlung eines vorhandenen Störherdes ist auf Dauer eine erfolgreiche Heilung schwierig.

Die Untersuchung erfolgt durch Messung von Spannungsdifferenzen an der Ohroberfläche. Dabei werden die einzelnen Punkte der Organe auf elektrische Veränderungen geprüft.

Die Ohrmuschel ist sozusagen ein körpereigenes Diagnosezentrum, weil die Korrespondenzpunkte von Körperteilen und Organen am Ohr nur dann nachweisbar werden, wenn an der fraglichen Stelle eine Störung vorliegt.

Das Ohr kann aber auch ohne technische Hilfsmittel Auskunft geben. Bei einem so genannten Ohr-Tastbefund (APM nach Penzel) reagiert das Ohr an der Stelle mit Schmerzen, dessen Meridian gestaut ist. Ist also auf der Ohrmuschel z.B. der Leberpunkt elektrisch verändert oder schmerzhaft, dann bedeutet dies eine Störung im Bereich der Leber.

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Die Behandlung geschieht durch Stechen von Nadeln in die notwendigen Punkte am Ohr, gegebenenfalls zusätzlich am Körper. Kleine Kinder werden üblicherweise nicht gestochen, sondern mit dem Lasergerät an den betroffenen Ohrpunkten bestrahlt. Alle Reize oder Signale, die durch Ohr-Akupunktur ausgelöst werden, gelangen über das Zwischenhirn zu den zugehörigen Körperteilen, die diese Kommandos, eben weil sie vom Gehirn kommen, strikt befolgen.

Die Ohr-Akupunktur bedient sich also stets der Steuerzentrale des Menschen, des Gehirns. Aufgrund der kurzen Reflexwege zwischen der Ohrmuschel und den Schmerzzentren des Gehirns ist die Ohrakupunktur nach Ansicht chinesischer, russischer und deutscher Forscher besonders wirksam bei Schmerzzuständen.

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 09.08.2012 aktualisiert