Naturheilkunde

Die Schaufensterkrankheit

von: René Gräber, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge

Die Schaufensterkrankheit (Claudicatio intermittens) wird durch eine Verengung (Stenose) oder einen Verschluss (Okklusion) der Arterien in den Beinen oder im Becken verursacht (periphere arterielle Verschlusskrankheit - pAVK).

Die auftretenden Durchblutungsprobleme der Beine zwingen den Betroffenen zu häufigen Gehpausen, es entsteht der Eindruck, er bliebe vor jedem Schaufenster stehen (= fortgeschrittene Erkrankung).

In über 95 Prozent liegt eine Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) als Grunderkrankung vor, daneben können auch Entzündungen der Gefäßwände eine Claudicatio verursachen.

Viele Faktoren begünstigen die Schaufensterkrankheit, die sich mit zunehmendem Alter und vermehrt bei Männern zeigt: dazu zählen hauptsächlich Rauchen, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Hypertonie (Bluthochdruck), Übergewicht und eventuell genetische Ursachen.

Zu Beginn zeigen sich eher selten Symptome. Erst der weitere Verlauf führt zu typischen Beschwerden wie z.B. Schmerzen beim Gehen (Sauerstoffunterversorgung des Gewebes) - besonders bei Treppen oder bergauf - in Stadium II Claudicatio intermittens.

Die Haut ist blass, kalt oder weist Taubheit auf (Symptome einer schlechten Durchblutung), die Schmerzen intensivieren sich in der Nacht (Ruheschmerz), Wunden zeigen eine schlechte Heilungstendenz, es bilden sich Nekrosen (Gewebeuntergang, Zellzerstörung) mit Gefahr des Verlustes der betroffenen Region (Amputation).

Im Gegensatz zur Schaufensterkrankheit tritt der nächtliche Wadenkrampf in der Ruhephase auf.

Sprache der Symptome

Weil Krankheit ehrlich macht, deuten Beinprobleme immer auf eine gewisse Zukunftsangst hin. Sie müssten sich einmal fragen, was es für Unsicherheiten in Ihrer Zukunft gibt.

Wenn man sich Beinprobleme macht, muss man nicht dorthin gehen, aber die Zeit wartet nicht auf uns. Bauen Sie sich eine sichere Zukunft und versuchen Sie, etwas mehr Gottvertrauen zu haben, dann brauchen Sie auch Ihre Beinprobleme nicht mehr.


Mögliche Ursachen

Chemische Medikamente (Entwässerungspillen!!), Venenschwäche, Krampfadern, arteriosklerotische Durchblutungsprobleme. Eisen-, Magnesium- oder Kalkmangel. Wadenkrämpfe mit gleichzeitigem, großem Durstgefühl kann ein Zeichen von Diabetes sein. Auch eine Herzschwäche kann für die Krämpfe verantwortlich sein. 


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Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei der Schaufensterkrankheit

AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel
Vom energetischen Standpunkt aus ist die Schaufensterkrankheit eine Energiefluss-Störung. Die im Oberkörper gestaute Energie findet nicht den Weg in die Beine. Höchstens zur Unterstützung zu empfehlen.
Ernährung Jedes Jahr kommt mindestens eine neue Diät auf den Markt. Warum? Weil keine hält, was sie verspricht. Es gibt aber eine Kostform (keine Diät!), die seit 30 Jahren besteht. Warum? Weil sie tatsächlich funktioniert. Es ist die Schaub-Kost, die der Verfasser selbst seit Jahren befolgt.
Frischpflanzentropfen
(Urtinkturen)
Lassen Sie sich aus folgenden Urtinkturen eine Mischung herstellen:
Je 30 ml Rosskastanie und Ginkgo, 20 ml Pestwurz und je 10 ml Arnika und Schafgarbe.

Gemmo-Therapie Stündlich 1-2 Stösse Mammutbaum-Knospenmazerat in den Mund sprayen.
Medizinische Massagen Massagen fördern den Stoffwechsel und die Blutzirkulation. Bei Krampfadern muss sie jedoch sorgfältig angewendet werden, damit keine Thrombose ausgelöst wird.
Säure-Basen-Haushalt

Der Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen akuten und
chronischen Beschwerden eine Rolle spielen.

Zahnstörfeld Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind gefährlich. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.
Sonstiges Große Sauerstoff-Ozon-Therapie oder auch Sauerstoff-Mehrschritt Therapie nach Ardenne

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 21.07.2011 aktualisiert.

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