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Sehnenscheidenentzündung
| Grundsätzliches |
Sehnenscheiden liegen wie eine Schutzhülle um Muskelsehnen und sind mit Gelenkschmiere (=Synovia) gefüllt, um
die Reibung der Sehnen zu vermindern. Es gibt sie an den Stellen des Körpers, an denen Sehnen mit hoher Spannung über Gelenke
laufen. Das ist vor allem im Hand- und Fußbereich der Fall.
Eine Sehnenscheidenentzündung (=Tendovaginitis) entsteht häufig bei Überlastung, kann aber durch Verletzungen
der Sehnenscheide (z.B. durch Stich oder Tierbiss) und dem damit verbundenen Eindringen von Bakterien auftreten.
Häufig betroffen von Sehnenscheidenentzündungen im Handgelenksbereich sind Berufsgruppen, die verstärkt ihre
Hände einsetzen (z.B. Schreibkräfte, Physiotherapeuten, Handwerker).
Die häufigsten Erreger der infektiösen Sehnenscheidenentzündung infolge von Verletzung sind Streptokokken und
Staphylokokken.
Die Entzündung führt zu einer verminderten Gleitfähigkeit der Sehne, was typischerweise Schmerzen und nach längerer Dauer ein
tastbares Knirschen oder Reiben verursacht. Manchmal kommt es auch zu Schwellungen, Rötungen und Überwärmung.
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| Mögliche Folgen |
Kommt es zum chronischen Verlauf, kann ein schnellender Finger (=Tendovaginitis stenosans) die Folge sein, wobei
es zu einer knotigen Verdickung der Sehne gekommen ist, die eine schnellende Bewegung bei Fingerstreckung
verursacht.
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Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei einer
Sehnenscheiden-Entzündung in Frage kommen.
| Ernährung |
Beachten Sie die Ernährungsempfehlungen, die ich generell bei einer Entzündung
empfehle.
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| Säure-Basen-Haushalt |
Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so genannte PH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr
Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus übersäuert.
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| Schüssler Salze |
Wenn sie eine Sehnenscheidentzündung haben, nehmen sie Ferum phosphoricum ein. Dieses Salz hilft ebenfalls bei
Bädererkrankungen durch Verletzungen oder Überbelastung.
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| Sonstiges |
Aus der Volksmedizin: Fünf Eiweiße zu Schnee schlagen. Pulver von Beinwell, Eukalyptus und Kampfer langsam unter den Schnee ziehen.
Die Masse auf ein Geschirrtuch breiten und auf die schmerzende Stelle legen. Mit einer elastischen Binde befestigen. Nach 24
Stunden den fest gewordenen Verband entfernen und die Hautfläche mit Euterbalsam (Mischung aus verschiedenen Ölen: Johanniskraut, Kampfer, Eukalyptus, Rosmarin, Lorbeer, Nelken)
einreiben.
(Das Öl bekommen Sie hier: Kräuterhaus Hahnsen, Jahnstr. 24, D - 41334 Nettetal, Tel. 0049-2157/5910).
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