Sehnenscheidenentzündung

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Sehnenscheiden liegen wie eine Schutzhülle um Muskelsehnen und sind mit Gelenkschmiere (=Synovia) gefüllt, um die Reibung der Sehnen zu vermindern. Es gibt sie an den Stellen des Körpers, an denen Sehnen mit hoher Spannung über Gelenke laufen. Das ist vor allem im Hand- und Fußbereich der Fall.

Eine Sehnenscheidenentzündung (=Tendovaginitis) entsteht nach gängiger "Schulmeinung" häufig bei Überlastung, kann aber durch Verletzungen der Sehnenscheide (z.B. durch Stich oder Tierbiss) und dem damit verbundenen Eindringen von Bakterien auftreten.

Häufig betroffen von Sehnenscheidenentzündungen im Handgelenksbereich sind Berufsgruppen, die verstärkt ihre Hände einsetzen (z.B. Schreibkräfte, Physiotherapeuten, Handwerker).

Die häufigsten Erreger der infektiösen Sehnenscheidenentzündung infolge von Verletzung sind eine Streptokokkeninfektion oder Staphylokokkeninfektion, was aber eher sehr selten vorkommt.

Die Entzündung führt zu einer verminderten Gleitfähigkeit der Sehne, was typischerweise Schmerzen und nach längerer Dauer ein tastbares Knirschen oder Reiben verursacht. Manchmal kommt es auch zu Schwellungen, Rötungen und Überwärmung - die klassischen Zeichen für eine Entzündung.

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei einer Sehnenscheidenentzündung in Frage kommen.

Ernährung  Beachten Sie die Ernährungsempfehlungen, die ich generell bei einer Entzündung empfehle.
 
Säure-Basen-Haushalt

Der Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen akuten und
chronischen Beschwerden eine Rolle spielen.

Schüssler Salze

Wenn sie eine Sehnenscheidentzündung haben, kann Ferum phosphoricum hilfreich sein. Dieses Schüssler-Salz hilft ebenfalls bei Bädererkrankungen durch Verletzungen oder Überbelastung.

Sonstiges Aus der Volksmedizin: Fünf Eiweiße zu Schnee schlagen. Pulver von Beinwell, Eukalyptus und Kampfer langsam unter den Schnee ziehen. Die Masse auf ein Geschirrtuch breiten und auf die schmerzende Stelle legen. Mit einer elastischen Binde befestigen. Nach 24 Stunden den fest gewordenen Verband entfernen und die Hautfläche mit Euterbalsam (Mischung aus verschiedenen Ölen: Johanniskraut, Kampfer, Eukalyptus, Rosmarin, Lorbeer, Nelken) einreiben.
(Das Öl bekommen Sie hier: Kräuterhaus Hahnsen, Jahnstr. 24, D - 41334 Nettetal, Tel. 0049-2157/5910).

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 21.07.2011 aktualisiert.