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Eine Venenentzündung
(=Phlebitis) ist eine entzündliche
Reaktion der Gefäßwand, die meist als
Reaktion oberflächlich gelegener Venen
aufgrund einer Ansammlung von
thrombotischem Material (=Blutgerinnsel)
entsteht. Deshalb wird sie auch oft als
Thrombophlebitis
bezeichnet.
Sie entsteht meist an den
Beinvenen, da dort auch die meisten
Thrombosen vorkommen.
Risikofaktor dafür sind
vorgeschädigte Venen (z.B. Krampfadern/Varizen).
An den Armvenen entstehen
Thrombophlebitiden meist durch
Infusionskanülen, die zu lang in der Vene
belassen werden oder venenschädigende
Medikamente (z.B. Chemotherapeutika), die
über Infusionskanülen direkt in die Vene
gegeben werden.
Typische Symptome der
Venenentzündung sind die
Entzündungszeichen Schmerz, Rötung,
Überwärmung und Schwellung des
betroffenen Gefäßstranges. Oft ist ein
derber Venenstrang zu
tasten.
Eine Komplikation der
oberflächlichen Venenentzündung ist das
Übergreifen auf tiefer liegende
Beinvenen, was die Gefahr einer
Thromboseentstehung
birgt.
Wichtig ist die Abgrenzung zur
Thrombose,
bei der das gesamte betroffene Bein mit
einer Schwellung und Überwärmung
reagiert.
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