Grauer Star: Naturheilkunde, Ursachen und was Sie tun können [2026]
Aus der Naturheilpraxis von René Gräber / Kategorie: Allgemein
Der graue Star gehört zu den Diagnosen, die erstaunlich schnell akzeptiert werden.
„Altersbedingt.“
„Ganz normal.“
„Kann man später ja operieren.“
So höre ich das seit Ende der 1990er-Jahre in meiner Praxis. Und jedes Mal denke ich: zu einfach gedacht.
Die Linse wird nicht trüb, weil man älter wird. Sie wird trüb, weil sie über Jahre belastet wird. Durch Stoffwechselprobleme. Durch oxidativen Stress. Durch falsche Ernährung, chronisch erhöhte Blutzuckerwerte, bestimmte Medikamente – und durch Licht. Viel Licht. Vor allem das falsche.
Natürlich: Eine Operation kann nötig werden. Daran gibt es nichts zu beschönigen.
Aber die entscheidende Frage stellt kaum jemand: Warum entsteht der graue Star überhaupt – und warum bei manchen deutlich früher als bei anderen?
Genau hier lohnt es sich hinzuschauen. Nicht ideologisch, nicht mit Heilversprechen. Sondern mit einem nüchternen Blick auf Ernährung, Stoffwechsel, Mikronährstoffe, Lichtschutz und naturheilkundliche Begleitmaßnahmen. Dinge, die den Verlauf beeinflussen können – lange bevor der OP-Termin überhaupt im Raum steht.
Darum geht es in diesem Beitrag.
Eine Alterserscheinung?
Der graue Star (medizinisch Katarakt genannt), zeigt sich in den meisten Fällen ab einem Alter von über 60 Jahren als eine Form der Alterserscheinung, zum Beispiel durch die eingeschränkte Durchblutung des gesamten Körpers, die auch das Auge erfasst. Die Stoffwechselvorgänge verlaufen langsamer und die Kritsallin-Proteine des Linsenkörpers verändern sich, sodass sie zunehmend intransparent werden.
In dieser Zeit kommt zum Symptom der Lichtscheu noch eine Altersweitsichtigkeit hinzu, bei der die Linse weiterhin an Elastizität verliert. Der graue Star wird allgemein einfach als „Alterserscheinung“ abgetan. Dabei gibt es vor allem aus naturheilkundlicher Sicht einige Faktoren, die wir zu den Ursachen zählen würden: Ernährung und freie Radikale gehören sicherlich dazu. Aber auch im Bereich der „schulmedizinischen“ Medikamente gibt es Mittel, die das Risiko für den Grauen Star erhöhen, wie zum Beispiel die Medikamentengruppe der Statine (siehe: Cholesterinsenker). Auch die längere Kortison-Einnahme fördert die Erkrankung.
Viele Faktoren spielen mit
Nicht nur das Alter schlechthin, sondern auch chemische und physikalische Einflüsse durch Ernährung und Umwelt können die Entstehung des grauen Stars auslösen. Harte Strahlung wie UV-Licht (Cataracta radiationis) kommt hier infrage und auch Stoffwechselerkrankungen, die die Biochemie des Körpers durcheinander bringen.
So kommt der graue Star bei Patienten mit Diabetes häufiger vor (Catacta diabetica). Auch wenn der Kalzium-Haushalt durch eine Nierenerkrankung oder auf hormonellem Wege gestört ist, provoziert dies eine stetige Linseneintrübung. Der zugrundeliegende Kalzium-Mangel (Hypokalzämie) führt dann zu überreizten Nerven (Tetanie), woraus die Bezeichnung „Cataracta tetanica“ entstand. Die Cataracta complicata ist dann gegeben, wenn die Auslöser andere Augenerkrankungen sind. Die Ursachen sind dann Augenentzündungen wie Uveitis (Entzündung der mittleren Augenhaut), starke Myopie (Kurzsichtigkeit) oder ein Glaukom-Anfall (plötzliche Erhöhung des Augeninnendruckes).
Im Krankheitsgeschehen sind oft auch Autoimmun-Krankheiten wie Neurodermitis oder die Weißfleckenkrankheit (Vitilgo) beteiligt. Daneben können Augenverletzungen durch Unfälle oder Operationen die Linsentrübung herbeiführen (Cataracta traumatica).
Die Unterversorgung der Augenlinse mit Antioxidantien ist ein weiterer Risikofaktor für die Krankheitsentstehung.
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Der graue Star kann auch angeboren sein
Die Cataracta congenita ist die angeborene Form des grauen Stars. Die Erkrankung ist dann oft schon bei der Geburt sofort erkennbar und erfordert eine zügig durchzuführende Operation. Dies kommt häufig vor, wenn das Kind bereits im Mutterleib an Virusinfektionen Röteln oder Herpes erkrankt ist. Dies kann auch bei einer Infektion mit Toxoplasmose der Fall sein.
Es kann aber auch eine vererbte Fehlbildung des Auges sein, die den grauen Star verursacht hat. So ist beim Norrie-Syndrom der Glaskörper und die Netzhaut falsch entwickelt, wodurch auch der graue Star entstehen kann. Bei der Stoffwechselstörung Galaktosämie, die ebenfalls auf einem Gen-Defekt beruht, ist die Ausprägung des grauen Stars wahrscheinlich. Genetische Faktoren sind auch beim okulo-zerebro-renale Syndrom die Ursache, wenn ein grauer Star früh in Erscheinung tritt.
Die Welt wird wie durch einen Schleier verhüllt
Die angeborene oder auch durch Erkrankungen entstehende Linsentrübung im menschlichen Auge schränkt das Sehvermögen ein. Entwickelt sich die Krankheit später, können zu Beginn Farben und Tiefen immer weniger richtig eingeschätzt werden.
Die angesprochene Tiefen- und Farbwahrnehmung wird immer mehr eingeschränkt und die Krankheit meist erst in einem sehr späten Stadium erkannt. Dabei erscheinen dem Erkrankten im Laufe der Zeit Gegenstände nur noch verschwommen und wie durch eine Nebelwand wahrgenommen.
Hinzu kommt eine verstärkte Lichtempfindlichkeit, die sich nicht nur bei extremer und spontaner Sonneneinstrahlung bemerkbar macht, sondern auch künstliche Lichtquellen einschließt. Dazu zählt Scheinwerferlicht genauso wie beispielsweise Laserstrahlen, die im privaten Raum zum Einsatz kommen.
Wie stellt der Arzt den grauen Star fest?
Bei der Anamnese vermutet der Augenarzt sofort zwei Krankheiten: den grauen oder den grünen Star, der mit einer Schädigung des Sehnerven verläuft. Mit dem Spaltlampen-Mikroskop und dem Brückner-Test schaut er in die Augen hinein und kann damit die beiden Erkrankungen voneinander unterscheiden. Zusätzlich wird er mit der Pachymetrie die Beschaffenheit der Hornhaut erkunden. In welchem Maße die Sehkraft vermindert ist, offenbart der Sehtest.
Die Operation ist die wichtigste schulmedizinische Therapie
Um die Sehkraft wieder herstellen zu können (oder zumindest einen Großteil davon), wird oftmals eine Operation angeboten. Die Linse des betroffenen Auges wird dabei entfernt, indem sie mit Ultraschall zerlegt und abgesaugt wird. An ihre Stelle wird eine künstliche Linse eingesetzt.
Bei der extrakapsulären Operation kann die hintere Kapselwand im Auge verbleiben. Daran wird dann eine Hinterkammerlinse befestigt. Wenn immer es möglich ist, ist diese Technik das Mittel der Wahl. Im Zuge der intrakaspulären Operation wird die Linsenkapsel vollständig entfernt und eine Vorderkammerlinse inseriert. Die Endoprothesen bestehen aus Plexiglas.
Beim einfachen Linsenersatz braucht der Patient eine Lesehilfe (meist + 1,5 dpt), ist also weiterhin leicht weitsichtig. Die teuren Zweistufenlinsen ermöglichen Weit- und Nahsicht, können aber nur mit privaten Zuzahlungen erworben werden.
Es ist nicht immer möglich, während der Operation eine Endoprothese einzusetzen. Dann muss der Patient entweder Kontaktlinsen oder eine Starbrille (+ 15 dpt) tragen. Ohne die optischen Hilfen, könnte der Patient zwar auch sehen, hätte aber wegen des unscharfen Bildes keinerlei Detail-Wahrnehmung.
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Naturheilkunde, Alternativmedizin & Hausmittel
Naturheilkundliche und alternativmedizinische Verfahren können beim grauen Star eine unterstützende Rolle spielen. Sie zielen nicht auf die Beseitigung einer bestehenden Linsentrübung, sondern darauf, Stoffwechselbelastungen zu reduzieren, oxidativen Stress zu begrenzen und die Augengesundheit langfristig zu stabilisieren.
Im Folgenden finden Sie bewährte Ansätze aus der Naturheilkunde, der orthomolekularen Medizin und der Erfahrungsmedizin, die begleitend eingesetzt werden können – insbesondere in frühen Stadien oder zur Prävention. Sie ersetzen keine augenärztliche Behandlung, können diese jedoch sinnvoll ergänzen.
Ernährung
Die Ernährung spielt bei der Entstehung und dem Fortschreiten des grauen Stars eine wichtige begleitende Rolle, insbesondere über ihren Einfluss auf den Zuckerstoffwechsel und den oxidativen Stress. Bestimmte Zuckerarten können die Linsenproteine zusätzlich belasten. Dazu zählt auch Galaktose, ein Bestandteil des Milchzuckers. Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll, klassische Milch und stark laktosehaltige Milchprodukte zu meiden. Fermentierte Produkte wie Kefir oder Joghurt werden in der Regel besser vertragen und belasten den Stoffwechsel deutlich weniger.
Für die Versorgung mit schützenden Mikronährstoffen empfiehlt sich eine pflanzenbetonte, vitalstoffreiche Ernährung mit hohem Anteil an frischem Gemüse und maßvollem Obstverzehr. Besonders geeignet sind dunkelgrüne Blattgemüse, Beeren sowie gelb orangefarbene Gemüsesorten. In der Praxis hat sich ein frisch zubereiteter Smoothie aus beispielsweise Blaubeeren, Apfel, Karotten, Spinat, Sellerie, Petersilie und Endivien bewährt. Entscheidend ist die regelmäßige Zufuhr aus frischen Zutaten, zubereitet mit Entsafter oder Pürierstab.
Die in frischen Lebensmitteln enthaltenen Antioxidantien tragen dazu bei, oxidativen Stress zu reduzieren und degenerative Prozesse zu verlangsamen. Besonders relevant sind hierbei Lutein aus grünem Blattgemüse sowie körpereigene Schutzsysteme rund um das Tripeptid Glutathion. Die Augenlinse ist zwar nicht direkt durchblutet, reagiert jedoch langfristig auf das metabolische Milieu des Körpers. Maßnahmen, die die Glutathionverfügbarkeit und die antioxidative Kapazität insgesamt verbessern, können daher unterstützend wirken. In diesem Zusammenhang kann Bierhefe als natürliche Quelle B-Vitamine und Glutathionvorstufen liefern.
Homöopathie
Aus dem Bereich der Homöopathie kommen zahlreiche Mittel infrage. Zur lokalen Anwendung kann ich auf jeden Fall zum Weleda-Mittel: Cineraria maritima D3 Augentropfen raten.
Orthomolekular-Medizin
Die orthomolekulare Medizin setzt beim grauen Star an einem zentralen Mechanismus an: der alters- und stoffwechselbedingten Zunahme von oxidativem Stress in der Augenlinse. Dieser führt zu strukturellen Veränderungen der Linsenproteine, die ihre Transparenz verlieren. Ziel ist es daher nicht eine „Heilung“, sondern die Verlangsamung degenerativer Prozesse und die Unterstützung der antioxidativen Schutzsysteme.
Welche Mikronährstoffe sinnvoll sind, lässt sich nicht schematisch festlegen, sondern sollte sich an Ernährung, Lebensstil und individueller Belastung orientieren. In der Praxis haben sich folgende Substanzen bewährt:
Vitamin A: Vitamin A ist für die Sehfunktion unverzichtbar. Eine Ergänzung mit etwa 5.000 IE Retinol kann sinnvoll sein, alternativ oder ergänzend ß-Carotin in moderater Dosierung. Entscheidend ist eine gute Versorgung, nicht eine Hochdosistherapie.
Weitere Antioxidantien: Alpha-Liponsäure, N-Acetylcystein und Carnosin unterstützen körpereigene Schutzmechanismen gegen oxidativen Stress. Sie wirken systemisch und können Prozesse der Linsenalterung günstig beeinflussen. Ergänzend werden N-Acetylcarnosin-Augentropfen eingesetzt, die lokal antioxidativ wirken. Die Datenlage weist auf einen möglichen stabilisierenden Effekt bei frühen Linsentrübungen hin.
Glutathion & neuere Ansätze: Neuere Ansätze erforschen die Produktion von mehr Glutathion durch die Wirkstoffe Trimetazidin und Ferulinsäure. Die Methode funktioniert im Tierexperiment über die Anregung des sogenannten „Nrf2-Signalweges“. Diese Wirkstoffe aktivieren Enzym-Gene, die die Synthese des Tripeptids bewerkstelligen. Anwendungsreif ist diese Möglichkeit allerdings noch nicht. Die Methode funktioniert im Tierexperiment über den sogenannten „Nrf2-Signalweg“ Researchers boost natural defenses to fight cataracts and delay the need for surgery).
Säure-Basen-Haushalt
Die Augenlinse reagiert empfindlich auf langfristige stoffwechselbedingte Belastungen. Besonders relevant sind dabei chronisch erhöhte Blutzuckerwerte, Insulinresistenz und die damit verbundene Zunahme von oxidativem Stress. Diese Prozesse fördern die Glykation und Oxidation von Linsenproteinen und tragen zur allmählichen Trübung der Linse bei.
In diesem Zusammenhang ist das klassische Säure-Basen-Modell zur Erklärung der Kataraktentstehung nicht geeignet. Eine „Übersäuerung“ im engeren Sinne gilt nicht als Ursache für grauen Star. Entscheidend ist vielmehr die Qualität des Stoffwechselmilieus, insbesondere die Fähigkeit des Körpers, Blutzucker und Insulinspiegel stabil zu regulieren.
Ernährungsmaßnahmen, die häufig unter dem Begriff „Entsäuerung“ zusammengefasst werden, wirken in der Praxis vor allem deshalb günstig, weil sie die Insulinsensitivität verbessern, entzündliche Stoffwechselprozesse dämpfen und die antioxidative Kapazität erhöhen. Eine pflanzenbetonte, nährstoffreiche Kost mit hohem Anteil an Gemüse, moderatem Fruchtverzehr, ausreichender Eiweißzufuhr und reduzierter Zucker- und Weißmehlbelastung trägt wesentlich zu einem stabileren Stoffwechsel bei.
Ziel ist daher nicht eine abstrakte „Entsäuerung“, sondern die metabolische Entlastung des Organismus. Ein gut regulierter Glukose- und Insulinstoffwechsel reduziert oxidativen Stress – und schafft damit günstigere Voraussetzungen für die langfristige Gesundheit der Augenlinse.
Wie man eine biologische Entsäuerung „richtig“ durchführt lesen Sie ausführlich in meinem Buch: Die biologische Entsäuerungstherapie – Rene Gräber Bücher
Schüssler-Salze
Schüßler-Salze werden in der Naturheilkunde traditionell eingesetzt, um den Mineralstoffhaushalt der Zellen zu unterstützen und Regulationsprozesse sanft zu begleiten. Beim grauen Star stehen dabei weniger einzelne Symptome im Vordergrund, sondern die langfristige Unterstützung von Stoffwechselvorgängen, Bindegewebsstruktur und zellulärer Anpassungsfähigkeit der Augenlinse.
Aus dieser Sicht können ausgewählte Schüßler-Salze begleitend eingesetzt werden, um körpereigene Regulationsmechanismen zu fördern. Sie ersetzen keine augenärztliche Behandlung, werden jedoch in der naturheilkundlichen Praxis häufig ergänzend verwendet – insbesondere bei frühen Veränderungen und im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes.
- Calcium fluoratum Nr. 1 und Silicea Nr. 11 können im Wechsel eingenommen werden, jeweils 3-mal täglich eine Tablette, um das Bindegewebe und die Elastizität der Augenlinse zu unterstützen.
- Kalium chloratum Nr. 4, Natrium chloratum Nr. 8 und Natrium phosphoricum Nr. 9 ergänzen diese Kombination optimal, da sie den Säure-Basen-Haushalt regulieren und die Zellgesundheit fördern.
Darmsanierung
Eine gut funktionierende Darmflora ist entscheidend für die Aufnahme von Vitalstoffen, die die Gesundheit der Augen unterstützen können. Eine Darmsanierung ist daher ein sinnvoller Ansatz, um den Körper ganzheitlich zu stärken und die Regeneration zu fördern.
Schritte zur Darmsanierung bei Katarakt:
- Colon-Hydro-Therapie oder sanfte Darmreinigung: Unterstützt die gründliche Reinigung des Darms und schafft die Grundlage für den Aufbau einer gesunden Flora. Mehr dazu in meinen Beiträgen:
Colon Hydro Therapie – Darmspülung zum Wohl der Gesundheit
Darmreinigung: Kann man den Darm damit entgiften und entschlacken? - Probiotika und Präbiotika: Probiotika (z. B. Lactobacillus- und Bifidobakterien) helfen, die natürliche Balance der Darmflora wiederherzustellen. Präbiotika (z. B. Inulin) dienen als Nahrung für die „guten“ Bakterien und fördern deren Vermehrung. Mehr dazu: Probiotika und Präbiotika: Fakten und Wirkung
Weitere entscheidende Einflussfaktoren
Neben Ernährung und Mikronährstoffversorgung gibt es mehrere gut belegte Faktoren, die die Entstehung und das Fortschreiten eines grauen Stars maßgeblich beeinflussen – und in der Praxis häufig unterschätzt werden.
UV-Licht und Lichtbelastung
Langjährige UV-Exposition gilt als einer der wichtigsten äußeren Risikofaktoren für Katarakte. Ultraviolette Strahlung fördert oxidative Schäden an den Linsenproteinen. Ein konsequenter Schutz der Augen durch qualitativ gute Sonnenbrillen mit UV-Filter ist daher keine kosmetische Maßnahme, sondern eine sinnvolle Prävention – insbesondere bei häufiger Sonnenexposition, im Gebirge oder am Wasser.
Rauchen
Rauchen zählt zu den am besten belegten Risikofaktoren für grauen Star. Die dabei entstehenden oxidativen und entzündlichen Belastungen beschleunigen die Alterung der Augenlinse deutlich. Ein Rauchstopp ist eine der wirksamsten nicht medikamentösen Maßnahmen, um das Fortschreiten einer Linsentrübung zu verlangsamen.
Blutzucker und Diabetes
Chronisch erhöhte Blutzuckerwerte fördern Glykationsprozesse und oxidativen Stress in der Linse. Menschen mit Diabetes entwickeln Katarakte häufig früher und schneller fortschreitend. Eine gute Blutzuckereinstellung und die Verbesserung der Insulinsensitivität sind daher zentrale Ansatzpunkte – nicht nur für die allgemeine Gesundheit, sondern auch für die Augen.
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Beitragsbild: 123rf.com – Ian Allenden
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