Glutenintoleranz - Fakten, Hype oder Humbug?

Erfahrungen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Während ein großer Anteil der Menschen die meisten Inhaltsstoffe in Nahrungsmitteln gut verarbeiten kann, leiden andere Personen unter diversen gesundheitlichen Problemen, die der Verzehr bestimmter Lebensmittel mit sich bringt.

Diese gesundheitlichen Folgen wie beispielsweise Verdauungsprobleme, regelmäßig auftretende Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche und manchmal auch schwer zu bekämpfendes Übergewicht können einen Hinweis auf eine ganz bestimmte gesundheitliche Fehlfunktionen des Organismus, nämlich eine Glutenintoleranz, darstellen.

Die Glutenintoleranz bzw. Glutenunverträglichkeit wird als Diagnose von den meisten Ärzten oft gar nicht oder erst zu viel zu spät gestellt wird.

Obwohl sich die offizielle Zahl der Erkrankten in den letzten 20 Jahren vervierfacht hat, geht man davon aus, dass etwa 75 Prozent aller Fälle nicht erkannt werden.

Die oft geäußerte These, dass innovative Diagnose-Techniken einen Anstieg der Erkrankung nur vorgaukeln, ist ohnehin falsch. Tests alter Seren auf Gluten-Antikörper aus Tiefkühlbeständen von 1945 bis 1954 zeigen, dass Zöliakie damals viel seltener vorkam als heute.


Abb1: Gluten (wie hier in einem Weizentoast), stellt sich als immer größeres Problem dar.

In Großbritannien schätzt man, dass lediglich bei etwa 24 Prozent aller Menschen mit Glutenintoleranz diese Problematik diagnostiziert wurde und wahrscheinlich etwa 500.000 Menschen im Stillen leiden.

Dies ist für die betroffenen Patienten natürlich fatal, da sie in ihrem Alltag oft Einschränkungen hinnehmen müssen, was die Lebensqualität auf lange Sicht negativ beeinflussen und so nicht selten psychische Erkrankungen als weitere Folge haben kann.

Forscher der Universität Nottingham nehmen an, dass etwa ein Prozent der Bevölkerung von Zöliakie betroffen ist, wobei dieser Prozentsatz innerhalb von Familien, in denen eines oder mehrere Mitglieder bereits unter Glutenintoleranz leiden, bis auf 10 Prozent ansteigen kann (vgl. American Journal of Gastroenterology, 2014: 109 (5): 757).

Eine Studie aus dem Jahr 2009 konnte zeigen, dass eine unerkannte Glutenunverträglichkeit das Sterblichkeitsrisiko um 35 - 75 % erhöht. Natürlich verstarben die Teilnehmer nicht wegen des Glutens, sondern zumeist an Herzerkrankungen oder Krebs.

Wenn diese Zahlen stimmen und wenn wir diese Zahlen kombinieren, dann könnte das bedeuten, dass ein Viertel der Bevölkerung von einem Risikofaktor (Gluten!) betroffen ist, der in dieser Art überhaupt nicht kommuniziert oder untersucht wird. Es passiert einfach nichts.

Die Erkenntnis aller Naturheilkundigen lautet seit Jahrzehnten (und länger): Der Tod sitzt im Darm. Und bei diesen Zahlen scheint das mehr als zu stimmen.

Ich wollte jetzt zwar nicht zynisch werden, aber wenn eine neue Grippe im Anmarsch ist und es darum geht für eine (mehr als zweifelhafte) Grippeimpfung zu werben, dann scheint man sich für nichts zu schade zu sein, um die Patienten mobil zu machen...

Aber lassen wir das. Zurück zum Gluten...

Was ist Gluten eigentlich?

Glutenin und Gliadin in Kombination mit Stärke ergeben das Proteingemisch Gluten. Hinzu kommt ein geringer Anteil an Kohlenhydraten und Lipiden. Enthalten ist Gluten beispielsweise in Weizen, Dinkel, Hafer Roggen und auch Gerste.

Auch die sogenannten „Urgetreidearten“ wie Kamut, Einkorn oder Emmer gehören zu dieser Kategorie. Im Weizen finden wir allerdings mit bis zu 50 Prozent die höchste Konzentration an Gluten. Glutenfrei sind die Getreidearten Hirse, Reis und Mais.

Das Gluten im Getreidekorn ist ein Speicherprotein, welches den Keimling während des Wachstums mit Nährstoffen versorgt.  Viele Hersteller versetzen manche Brotarten noch zusätzlich mit Gluten um das Brot aufzubessern.

Wird das Brot nun gebacken, sorgt das Gluten dafür, dass es zusammenhält – es fungiert also als eine Art „natürlicher Kleber“.

Wählt man aufgrund gesundheitlicher Beschwerden glutenfreie Brotrezepte aus, müssen regelmäßig Bindemittel hinzugefügt werden, welche die Klebeeigenschaften des Glutens ersetzen und die Lebensmittel somit gut verträglich machen.

Gibt man zum Gluten Wasser hinzu, entsteht eine zähe klebrige Masse, der sogenannte „Klebereiweiß“. Besonders für die Herstellung von Backwaren ist dieser essenziell, für unsere Verdauungsorgane ist er jedoch Gift.

Hier setzt sich das enthaltene „Gluten“ an der Wand des Dünndarms fest, was für unangenehme und schmerzhafte Verdauungsbeschwerden und fatale Immunstörungen verantwortlich sein kann.

In Broten, die nach alten Rezepten gebacken werden, ist Gluten weit weniger enthalten. Grund dafür ist die längere, bis zu 24 Stunden dauernde Teigführung.

Die intensive Gärung vermindert den Anteil des Proteins und auch das lange Kauen der Vollkornbrote. Die Traditions-Produkte sind auch frei von lebensmittelchemischen Hilfsstoffen, die die Darmflora unnötig beeinträchtigen.

Einer der Hauptverursacher der Unverträglichkeit soll das im Gluten enthaltene Gliadin sein, das sich an die Rezeptoren im Darm bindet und die eigentlich sehr strapazierfähigen Verbindungen in der Darmwand vernichtet.

Geschieht dies in regelmäßigen Abständen, wird die Darmwand durchlässig - das sogenannte „Leaky-Gut-Syndrom“ hat nun freie Hand, im Körper zu wüten.

Der Mechanismus, über den Gluten dies bewirkt, ist mittlerweile geklärt. Ein Faktor des Stoffgemisches löst im Körper die Sezernierung des Proteins Zonulin aus. Dieser Botenstoff reguliert die Festigkeit der Tight junctions, die Zellen untereinander zusammenhalten.

Neben der mechanischen Stabilität verhindern diese Zellverbindungen auch den Eintritt von Substanzen durch die Zwischenräume der Zellen im Darmepithel. Nur bei Bedarf muss diese Permeabilität erhöht werden, sodass Zonulin ausgeschüttet wird.

Im Übermaß jedoch führt Zonulin zur Aufnahme von zu viel Toxinen, die in der Darmschleimhaut und im ganzen Körper Problemen verursachen. Die Sensibilität gegen den Gluten-Reiz ist freilich individuell sehr verschieden, weswegen einige Menschen mehr, andere weniger empfindlich auf das Klebereiweiß reagieren.

Liegt erst einmal ein Leaky-Gut-Syndrom vor, können noch nicht ganz verdaute Bestandteile der Nahrung in den Blutkreislauf gelangen. Der Organismus fühlt sich dadurch bedroht und antwortet mit einer Immunreaktion, die ihren Ursprung bereits im Darm hat.

Bei dieser Reaktion versucht der Körper mit seinen produzierten Abwehrzellen, den „T-Zellen“, das noch bewegliche und das bereits am Gewebe festgesetzte „Gliadin“ zu beseitigen. „Anti-Gliadin-Antikörper“, kurz „AGA“ genannt, werden in einer zweiten Immunreaktion produziert.

Folgen dieser Immunreaktionen: Es ist nachvollziehbar, dass sich der Darm immer stärker entzündet, da die Immunreaktionen gegen das eingedrungene Gluten ihren Tribut fordern und die Dünndarmzotten so systematisch zerstört werden.

Glutenintoleranz – Eine Belastung für Körper und Seele

Auch wenn eine Glutenintoleranz vorliegt, kann es passieren, dass ein medizinisch korrekt durchgeführter Test negativ ausfällt.

Dies belastet die Patienten noch zusätzlich, da sie keine Diagnose haben, auf die eine adäquate Behandlung aufbauen kann. Außerdem passiert es leider auch viel zu häufig, dass die beschriebenen Beschwerden dieser Nahrungsmittelunverträglichkeit als „eingebildete Krankheit“ abgestempelt werden.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass manche Betroffene nie aus dem Teufelskreis einer Unverträglichkeit ausbrechen können – mit der richtigen Therapie würde es jedoch eine gute Aussicht auf eine wirklich effektive Milderung der Beschwerden geben.

Auch hört man öfter davon, dass eigentlich jeder eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Glutenintoleranz in sich trägt und das Ganze nicht so bedenklich sei.

Aber: eine Studie von Dr. Kenneth Fine, die er als medizinischer Leiter im neuartigen „EnteroLab“ durchgeführt hatte, konnte eindrucksvoll nachweisen, dass einer aus drei Amerikanern an einer Glutenintoleranz leidet. Wir scheinen es also hier mit keinem eingebildeten Kranken zu tun zu haben!

Symptome erkennen und handeln

Wer auf seinen Körper hört, merkt in vielen Fällen auch, wenn gesundheitlich etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist. Da die Sensibilität zum Thema Unverträglichkeiten in Nahrungsmitteln stetig wächst, achten auch immer mehr Menschen auf ihre innere Stimme – und beobachten Symptome, die vielleicht sogar auf eine Glutenintoleranz hindeuten können.

Dabei gibt es eine Reihe typischer Symptome, die Aufschluss über eine solche vorhandene Unverträglichkeit geben.

Die am häufigsten zu beobachtenden Symptome bei einer Glutenunverträglichkeit stellen Verdauungsprobleme wie Durchfall, Blähungen, Verstopfung oder Magenschmerzen dar. Es kann auch sein, dass sich diese Symptome abwechseln oder einfach nicht abklingen wollen.

Leider stellen manche Mediziner bei solchen Befunden fälschlicherweise die Diagnose "Reizdarmsyndrom", wenn die üblichen Diagnosemethoden kein eindeutiges Ergebnis liefern können.

Laut den Untersuchungen von Dr. Rodney Ford besteht auch ein Zusammenhang zwischen einer Glutenintoleranz und neurologischen Störungen wie Kopfschmerzen und Migräne. Dies ist nur eine Studie, die einen Zusammenhang zwischen beiden Erkrankungen klar darstellt und eindrucksvoll belegen kann.

Wenn sich regelmäßig ein Kribbeln oder ein Taubheitsgefühl in den Gliedmaßen einstellt, könnte auch dies einen Hinweis auf eine Glutenunverträglichkeit darstellen. Solche Warnungen des Körpers sollten auf keinen Fall missachtet werden, da hierfür eine Lösung gefunden werden kann.

Was man bei Patienten mit Glutenunverträglichkeit fast immer findet: Müdigkeit und Schlappheit. Das ist für Allergiker nichts Neues, denn der Kampf gegen das Allergen kostet Kraft.

Und ich vermute, dass das sog. Chronische Müdigkeitssyndrom, kurz CFS genannt (dass ja diesen Zustand der ständigen Abgeschlagenheit und Müdigkeit beschreiben soll) auch mit zahlreichen Allergien zu haben kann.

Mehr zu diesem Symptomenkomplex habe ich im Beitrag: Chronisch Müde und Abgeschlagen?, geschrieben.

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Diagnose

Spätestens jetzt müssen wir über den Unterschied zwischen einer Glutenintoleranz und der Erkrankung der Zöliakie bzw. Sprue sprechen. Die relevanten Informationen zur Zöliakie beschreibe ich im Beitrag dazu (siehe Link).

Wie lässt sich das aber nachweisen?

Früher galt eine Zöliakie als bestätigt, wenn eine Dünndarmbiopsie "positiv" war. Aber so einfach ist das heute nicht mehr. Auf der Webseite von Dr. Schär (die auch glutenfreie Produkte herstellen), findet sich ein Flussdiagramm, welches einen Anhalt bieten kann: -> Link zum Diagramm

Es geht aber meines Erachtens noch einfacher und besser, und zwar mit den 5 Punkten nach Dr. Alesio Fasano. Wenn 3 von 5 Punkten erfüllt sind, sollte man auf Gluten völlig verzichten:

  1. Die Symptome wie ich sie oben beschrieben habe liegen bei Ihnen vor: Verdauungsstörungen oder Autoimmunerkrankungen, Allergien, chronische Entzündungen (welcher Art auch immer) oder Diabetes etc.
  2. Es liegen Antikörper gegen Gluten vor, z.B. Transglutaminase-Antikörper (anti tTG) der Klasse IgA
  3. Eine positive Dünndarmbiopsie
  4. Der Gentyp HLA DQ2 / DQ8 liegt bei Ihnen vor
  5. Bei glutenfreier Ernährung geht es Ihnen besser

Glutenintoleranz oder Zöliakie?

Für manche Mediziner scheint eine Glutenintoleranz und Zöliakie das Gleiche zu sein. Ich halte das aber nicht für stimmig. Patienten mit Zöliakie reagieren auf jede Art Gluten mit heftigsten Symptomen. Patienten mit Glutenintoleranz vertragen zwar auch kein Gluten, können dieses aber in geringen Mengen "tolerieren".

Um die Sache noch verwirrender zu machen, möchte ich Ihnen eine weitere Information näherbringen.

Als Ursache der Glutenintoleranz gilt "natürlich" das Klebereiweiß. Aber das wird auch anders gesehen: Die Ernährungsfachleute Dr. med. John van Limburg Stirum und Paul Pfyl stellen fest, dass die Vermeidungstaktik bezüglich Gluten bei der Zöliakie zwar angezeigt ist, jedoch: "Die Unverträglichkeit von Gluten ist nicht die Ursache, sondern lediglich ein charakteristisches Symptom der Zöliakie."

Verantwortlich seien, so van Limburg Stirum und Pfyl, "die industriell hergestellten Nahrungsmittel in Verbindung mit dem vermehrten Verzehr artfremder Eiweiße." Der zu hohe Anteil an E-Stoffen, Pestiziden in der Nahrung, ebenso Fabrikzucker und industriell hergestellte Fette gehören in dieses Kapitel.

Unter den Pestiziden soll nach Meinung einiger Forscher das Herbizid Glyphosat in der Entstehung der Zöliakie eine besondere Rolle spielen. Sie gingen von der Beobachtung aus, dass die Darmstörung in den letzten Jahrzehnten mit der Glyphosat-Nutzung zugenommen hat.

Sogar eine rückläufige Ausbringung des Herbizids von 2009 auf 2010 machte sich in einem Rückgang der Neuerkrankungen bemerkbar. Die Wissenschaftler untersuchten weitere Parallelen zwischen Glyphosat-Belastung und Zöliakie und wurden fündig.

So ist beiden Faktoren eine Schädigung der Darmflora gemeinsam und eine Störung des Cytochoms P450. Das Enzym aus der sogenannten CYP-Gruppe ist an der biochemischen Entgiftung beteiligt. Schädliche Verbindungen werden in gut wasserlösliche Stoffe überführt, die über die Niere ausgeleitet werden können.

Glyphosat führt auch zu einer Unterversorgung mit denselben Nähr- und Vitalstoffen, wie sie bei Zöliakie vorkommen. Dazu zählen die Spurenelemente Kupfer, Kobalt, Molybdän sowie Eisen, aber auch die Aminosäuren Tryptophan, Tyrosin, Methionin und Selenmethionin.

Die Glyphosat-Belastung fördert Studien zufolge das Non-Hodgkin-Lymphom, Fehlgeburten und Fehlbildungen bei Neugeborenen sowie Beeinträchtigungen der Fruchtbarkeit. Diese Störungen sind auch mit Zöliakie assoziiert.

Dr. Stephanie Seneff vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) und Dr. Athony Samsel sehen in diesen Parallelen einen kausalen Zusammenhang. Sie betrachten die Zöliakie als eine der Krankheiten, die durch Glyphosat verursacht werden.   

Glutensensitivität - neue Fakten

Schon länger vermuten Biochemiker, dass während der Verdauung des Glutens auch sogenannte Exorphine entstehen, die einen ähnlichen Effekt wie Opium haben sollen. In Labor-Versuchen wiesen Forscher unlängst nach, dass die Wirkstoffe beim digestiven Abbau (Verdauungsprozess) tatsächlich produziert werden.

Mailänder Wissenschaftler publizierten unter der Federführung von Milda Suknyte die Ergebnisse einer entsprechenden Arbeit im Frühjahr 2015 im Fachmagazin „Food Research International“.

In einem sogenannten "In-Vitro-Ansatz" (den man natürlich kritisieren kann), simulierten die Forscher den Verdauungsprozess von Brot und Nudeln.

Ihrer Hypothese entsprechend fanden sie sogar zwei der Exorphine, die als A5 und C5 bezeichnet werden. Dabei waren die Konzentrationen der Wirkstoffe sogar höher als erwartet. Fraglich ist nun, inwieweit die Exorphine aus den Weizen-Produkten auch über die Dünndarm-Passage ins Blut gelangen.

Ob dies der Fall ist, wollen die Mailänder Wissenschaftler auch noch klären. Denn einmal im Blut, könnten die möglicherweise psychotropen Verbindungen sogar die Blut-Hirnschranke überwinden und so ins Zentral-Nerven-System geraten.

Wenn die Exorphine dort an den Opioid-Rezeptoren der Neurone andocken, ist eine psychische Wirkung höchstwahrscheinlich.

Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist das Auftreten von A5 und C5 in der Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit (Zerebrospinal-Flüssigkeit, abgekürzt: CSF) bei einigen Krankheitsbildern. So ist bekannt, dass Exorphine im CFS von Patienten mit Schizophrenie und Autismus auftreten.

Ob die Opioide für die psychischen Beschwerden verantwortlich sind, diskutieren Mediziner schon seit einiger Zeit. Möglicherweise würde die Klärung der Frage neue Wege in der Therapie eröffnen: Wenn die Exorphine im Nervenwasser aus der Ernährung stammen, könnte eine glutenfreie Diät zur Linderung der Symptome führen.

Dies gäbe einem Ernährungstrend aus den USA recht. Es wäre dann keine bloße „Modeerscheinung aus Hollywood“, sondern eine (in bestimmten Fällen) durchaus sinnvolle Maßnahme für die Gesundheit. Überdies sind Nebenwirkungen einer Ernährungsumstellung (hin zu weizenfreier Kost) nicht zu erwarten.

Daher können Menschen, die eine negative Wirkung des Getreides vermuten, bedenkenlos einen Ernährungswechsel wagen. Vielleicht lohnt sich das Experiment.

Mut zur Behandlung

Betroffene sollten sich auch auf keinen Fall entmutigen lassen, wenn nicht umgehend eine entsprechende "Diagnose" gestellt werden kann.

Bei einer Glutenunverträglichkeit sollte man auf das eigene Bauchgefühl hören und bei Bedarf die fachkundigen Meinungen verschiedener Mediziner oder Heilpraktiker einholen. Schließlich erleichtert eine glutenfreie und bewusste Ernährung das Leben der Betroffenen enorm.

Therapiemaßnahmen die bei einer Glutenunverträglichkeit in Frage kommen beschreibe ich im Beitrag zur Zölikie.

Der kostenlose Gesundheits-Newsletter von Heilpraktiker René Gräber

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 10.7.2019 aktualisiert.

Bild: fotolia © duckman76

 

Rene Gräber 3 Minuten für die Gesundheit - Vorhersage


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