Der Begriff der Demineralisation umfasst einen bio-chemischen Vorgang, bei welchem Salze aus einem harten Gewebe herausgelöst und das Gewebe damit brüchig wird. Besonders bedroht von einer Demineralisation sind Zähne und Knochen.

Meist mangelt es an den Mineralen Phosphat und Calcium. Die Demineralisation ist ein typisches Symptom von Erkrankungen wie Osteoporose, Osteoponie und Osteomalazie, sowie von Karies.

Mögliche Ursachen

Dieser medizinische Begriff ist ein Unterbegriff der Demineralisierung, einem Vorgang, bei dem Körperorgane zunehmend an Mineralstoffen verlieren. Diese Verluste an Mineralstoffen und Salzen können zu krankhaften Veränderungen an den betroffenen Organen, aber auch im gesamten Körper führen.

Um eine Demineralisierung nachweisen zu können, kann sowohl ein Blutbild, als auch eine Knochendichtmessung aufschlussreich sein. Je früher ein solcher Mangel erkannt wird, desto mehr kann die daraufhin eingeleitete Therapie greifen und das Fortschreiten verlangsamen oder verhindern.

In vielen Apotheken werden regelmäßig Knochendichtemessungen angeboten. Diese sollten besonders von Frauen ab 50 Jahren regelmäßig wahrgenommen werden.

In der Zahnheilkunde werden der Genuss von zuckerhaltigen Nahrungsmitteln verantwortlich für eine Demineralisierung (oder auch Entmineralisierung) gemacht. Um diesen Effekt einzudämmen, sollte die Speichelbildung angeregt werden, denn der menschliche Speichel enthält Mineralstoffen und Salze, die in den Zähnen angelagert werden und so der Demineralisierung entgegenwirken können.

Selbstverständlich ist auch regelmäßiges Zähneputzen ein notwendiger Schutz gegen Zahnschmelzabbau und Karies.

Zum Weiterlesen: Unter Mineralsalze und eine Mineralstofftabelle finden Sie eine Auflistung zahlreicher Mineralien.

Naturheilkunde und Alternativmedizin

Aus dem Bereich der Ernährung kann viel getan werden. Hier spielt vor allem die "Vitalität" der Nahrung eine Rolle. Klar: die Mineralien müssen sein. Lesen Sie bitte auch die entsprechenden Ernährungstipps, die ich zu den einzelnen Beschwerden beschreibe

Hier denkt man natürlich an ein Multi-Mineral-Komplex, wie zum Beispiel Dolomit Burgerstein, Schindeles Mineralien oder die Neukönigsförder Mineraltabletten.
Eine Haarmineralanalyse kann Mangelzustände aufdecken.

Aus dem Bereich der Heilpflanzen kommen einige Pflanzen infrage: Bockshornklee, Alfa-Alfa, Dolomite, Blasentang, Johannisbrot, Meerfenchel, Bambou, Ackerschachtelhalm.

Bei dem Punkt Ernährung hatte ich es bereits erwähnt: Der Säure-Basen-Haushalt spielt eine wichtige Rolle. Lesen Sie hierzu unbedingt auch meinen Beitrag: Basische ErnährungBasenpulver können auch kurzfristig helfen.

Beitragsbild: 123rf.com – subbotina

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