Heiserkeit und Stimmlosigkeit: Diagnose, Ursache, Therapie mit Hilfe von Hausmitteln, Naturheilkunde und Alternativmedizin.

Heiserkeit ist eine Störung der Stimme, die sich als rau, belegt und klanglos zeigt. Das kann bis zur Stimmlosigkeit gehen. Heiserkeit zeigt eine Beeinträchtigung der Stimmbänder im Kehlkopf an.

Die häufigste Ursache ist eine Viruserkrankung oder bakterielle Entzündung des Kehlkopfes (Erkältung/grippaler Infekt). Eine Überanstrengung durch langes Schreien oder Singen kommt ebenso in Frage.

Oft sind langjährige Raucher betroffen, weil bei ihnen häufig eine chronische Kehlkopfentzündung oder eine Schwellung der Stimmbänder (Reinke-Ödem) vorliegen. Allergien oder Erkrankungen der Speiseröhre spielen auch eine Rolle.

Lähmungen von Nerven, die die Stimmbänder versorgen, verursachen eine schlechtere Beweglichkeit der Stimmbänder und damit Heiserkeit.

Der wichtigste Nerv (Nervus laryngeus recurrens) kann bei einer Schilddrüsenoperation beschädigt werden.

Auch gut- und bösartige Tumoren der Stimmbänder können zu Heiserkeit führen. Stimmbandpolypen (durch chronische Entzündung oder Überbeanspruchung; Schrei- oder Sängerknötchen) können im Extremfall bis zur Atemnot führen.

Papillome sind Knötchen, die verdächtigt werden, sich in Karzinome (bösartiger Tumor) zu entwickeln.

Bei länger andauernder Heiserkeit muss immer Stimmbandkrebs oder ein Kehlkopfkarzinom ausgeschlossen werden.

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Im Folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei einer Heiserkeit in Frage kommen können.

Die Therapie richtet sich nach der Ursache: siehe oben.

Bewährte Punkte wären: Dickdarm 4, Herz 5, Lunge 7, Niere 3. Zusätzlich: Dickdarm 18, Perikard 5 und Ren 23

funktionelle Stimmstörungen in Verbindung mit Heiserkeit sind der Atemtherapie (zum Beispiel nach Middendorf) gut zugänglich.

Gute Erfolge könnten mit "Star of Bethlem" erreicht werden.

Leichte, vegetarische Kost: Obst, Gemüse, Salate. Meiden Sie Nikotin und reduzieren Sie den Salzkonsum. Zuviel Salz trocknet die Schleimhäute aus.

Bei Heiserkeit im Zusammenhang mit Entzündungen der oberen Atemwege oder der Rachenschleimhaut kommen vor allem KamillenblütenSalbeiblätter und das Thymiankraut in Frage.
Häufig möchten die Patienten auch was zum Lutschen. Hier bieten sich Pastillen aus Isländisch Moos an, z.B.: Isla-Moos Pastillen oder Isla-Mint Pastillen.

Mit klassischer Homöopathie habe ich sehr gute Ergebnisse gesehen. In Frage kommen u.a. folgende Mittel:

besser durch kaltes Trinken: Causticum Hahnemanni D4

während der Regel: Magnesium carbonicum D6

häufiges Räuspern: Argentum nitricum D12

Sängermittel: Arum triphyllum D6

Kratzen im Hals mit Atemnot: Spongia D3

Grundsätzlich: Calcium phosphoricum Nr. 2Magnesium phosphoricum Nr. 7, Kalium jodatum Nr. 15.
belegte Stimme (räuspern löst): Natrium phosphoricum Nr. 9.

Sonstiges

Es ist wichtig, dass Sie viel trinken, um die Schleimhäute feucht zu halten. Achten Sie auf genug Luftfeuchtigkeit und warme Füße.

Sie können es auch mit einem Mittel aus der Volksmedizin versuchen: Schlagen Sie ein Eiweiß schaumig, mischen etwas Honig und Zitronensaft darunter und trinken es in kleinen Schlucken. Halten Sie die Masse möglichst lange im Halsbereich.

Einige Male am Tag trockene Haferflocken gründlich kauen. Keine gewöhnlichen Bonbons lutschen, die die Stimmbänder austrocknen. Und noch ein "Volksrezept": Durchgepresster Knoblauch mit Honig mischen. Einen viertel TL 2-3 mal täglich.

Beitragsbild: 123rf.com – subbotina

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 13.9.2013 aktualisiert.

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