Die meisten Menschen haben von SAKI Wasser noch nie gehört. Das Rezept dazu stammt aus einem Buch von Josef Schmid, einem Bader und Naturheilkundigen des frühen 20. Jahrhunderts. In seinem Buch Die Selbstheilung durch altbewährtes Hausrezept (1921) beschreibt Schmid die Herstellung und Anwendung dieses Mittels, das auf einer Kombination aus Kirschwasser und Salz basiert. Ja, richtig gelesen: Kirschwasser – der Schnaps.
Doch wer war Josef Schmid, und was genau ist ein Bader?
Ein Bader war in früheren Jahrhunderten eine zentrale (ich sage mal) „Figur“ im Gesundheitswesen. Neben dem Betrieb öffentlicher Badehäuser bot er einfache medizinische Behandlungen an – von der Wundversorgung über Aderlässe bis hin zur Zubereitung von Heilmitteln. Schmid war ein solcher Bader, der in der Volksmedizin tief verwurzelt war und auf pragmatische Weise Wissen über Heilmethoden weitergab. Erst später durften nur noch Ärzte die Heilkunde ausüben und „zugelassene“ Heilpraktiker. Aber das ist ein anderes Thema. Jetzt zum SAKI Wasser…
Die Herstellung von SAKI-Wasser
Die Zubereitung von SAKI-Wasser ist denkbar einfach und erfordert nur wenige Zutaten:
0,7 Liter Kirschwasser (mit ca. 40–45 % Alkoholgehalt)
1 gestrichener Esslöffel Salz, vorzugsweise naturbelassenes Meersalz oder Himalayasalz. Wichtig ist, dass das Salz keine Zusätze wie Jod, Fluor oder Rieselhilfen enthält.
Und so entsteht auch der Name: SAlz-KIrschwasser.
Die Zubereitung erfolgt in wenigen Schritten:
Das Salz wird in die Flasche mit Kirschwasser gegeben.
Die Mischung wird kräftig geschüttelt, bis sich das Salz vollständig aufgelöst hat.
Fertig! Sollte sich etwas Salz am Flaschenboden absetzen, beeinträchtigt dies die Wirksamkeit nicht.
Als Alternative zum Kirschwasser können auch andere hochprozentige Obstbrände wie Zwetschgenwasser verwendet werden.
Anwendungsmöglichkeiten von SAKI-Wasser
Josef Schmid empfahl SAKI-Wasser für eine Vielzahl von Beschwerden. Es kann sowohl äußerlich als auch innerlich angewendet werden:
Äußerliche Anwendung:
Bei Halsentzündungen wird der Hals mehrmals täglich eingerieben.
Kopfschmerzen sollen durch das Einreiben der schmerzenden Stellen gelindert werden.
Verstauchungen oder Verrenkungen können mit einem in SAKI-Wasser getränkten Tuch behandelt werden.
Zahnschmerzen sollen durch das Einfüllen von SAKI-Wasser ins Ohr auf der betroffenen Seite gelindert werden (ca. 10 Minuten).
Innerliche Anwendung:
Gegen Anämie oder Altersschwäche empfiehlt Schmid, 1–2 Esslöffel SAKI-Wasser in 3–4 Esslöffeln heißem Wasser zu verdünnen und abends vor dem Schlafengehen zu trinken.
Zur Zahnpflege kann die Zahnbürste einmal pro Woche mit SAKI-Wasser benetzt werden.
Der historische Kontext und die Wirksamkeit
Josef Schmid dokumentierte die Verwendung von SAKI-Wasser ausführlich und berichtete von zahlreichen positiven Erfahrungen seiner Patienten. Seine Methode erfreute sich großer Beliebtheit, besonders in einer Zeit, in der der Zugang zu moderner Medizin begrenzt war. Dennoch muss ich hier (öffentlich) sagen: Es existieren keine wissenschaftlichen Studien, die die Wirksamkeit von SAKI-Wasser belegen. Vielmehr basiert seine Anwendung auf traditionellem Erfahrungswissen.
Aufgrund des Alkoholgehalts eignet sich SAKI-Wasser nicht für Kinder, Schwangere oder Personen mit Alkoholproblemen. Auch Menschen mit Leber- oder Nierenerkrankungen sollten von der innerlichen Anwendung absehen.
Fazit
Als ich das erste Mal davon gelesen habe fand ich es merkwürdig… SAKI-Wasser nach Josef Schmid ist ein faszinierendes – wie soll man es nennen? – Relikt der Volksmedizin trifft es wohl am besten. Es zeugt von der Kreativität und Pragmatik, mit der frühere Generationen alltägliche Gesundheitsprobleme angingen.
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