Honig und Zwiebeln zählen seit dem Mittelalter zu den bewährten Hausmitteln und werden bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt.
Honig liefert durch seinen hohen Gehalt an Fruktose und Glukose schnell verfügbare Energie und wird daher als „Stärkungsmittel“ geschätzt, aber die Sache mit dem Zucker ist ja nicht ohne. Wertvoll im Honig sind auf jeden Fall die entzündungshemmenden Eigenschaften, welche auch die Wundheilung fördern. Ein weiterer Vorteil ist seine natürliche antibakterielle Wirkung, die auf das enthaltene Enzym Glucose-Oxidase zurückzuführen ist. Es setzt geringe Mengen Wasserstoffperoxid frei und unterstützt so die körpereigene Abwehr gegen Krankheitserreger.
Honig wird traditionell zur Linderung von leichten Verbrennungen, zur Unterstützung des Kreislaufs und zur Beruhigung gereizter Schleimhäute eingesetzt.
Frische Zwiebeln enthalten wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe wie Quercetin und Schwefelverbindungen. Diese können den Blutdruck regulieren, die Blutfettwerte positiv beeinflussen und antibakteriell wirken. Die enthaltenen Schwefelverbindungen fördern zudem die Durchblutung der Schleimhäute und regen die Sekretbildung an, wodurch festsitzender Schleim in den Bronchien besser gelöst und abgehustet werden kann.
Ihr Saft wird äußerlich zur Behandlung von Hautwunden, Furunkeln und Blutergüssen verwendet. Neben der Anwendung bei Erkältungen kann Zwiebel-Honig auch äußerlich genutzt werden. Traditionell werden warme Zwiebelsäckchen als Wickel bei Ohrenschmerzen eingesetzt, da die ätherischen Öle entzündungshemmend wirken.
Zubereitung von Zwiebel-Honig
Für die Herstellung werden eine mittelgroße Küchenzwiebel und zwei bis drei Esslöffel Honig benötigt – idealerweise in Bio-Qualität (sowohl Honig, als auch Zwiebel). Die Zwiebel wird geschält und in kleine Würfel geschnitten. Anschließend gibt man sie in ein verschließbares Glas und übergießt sie mit Honig.
Das Gemisch sollte bei Raumtemperatur mindestens zwölf Stunden ziehen, damit sich die wertvollen Inhaltsstoffe lösen. Je länger der Zwiebel-Honig zieht, desto intensiver lösen sich die sekundären Pflanzenstoffe. Danach wird der entstandene Sirup durch ein feines Sieb abgegossen.
Der gewonnene Zwiebel-Honig kann löffelweise eingenommen oder auf Brot gestrichen werden. In akuten Phasen empfiehlt es sich, stündlich ein bis zwei Esslöffel zu verzehren. Sobald eine Besserung eintritt, genügt die Einnahme zwei- bis dreimal täglich.
Die zurückbleibenden Zwiebelstücke lassen sich weiterhin in der Küche verwenden. Ihr süßlich-würziger Geschmack passt gut zu Saucen, Bratengerichten und herzhaften Gemüsebeilagen.
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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 8.2.2025 überarbeitet.
Beitragsbild: 123rf.com – PAPAN-SAENKUTRUEANG
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