Das Bändersystem und Bänderschwäche - Häufiges Umknicken ohne
Grund?
von: René Gräber, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge
Bänder (Ligamente) unterstützen im gesamten Körper Verbindungen von Knochen und Gelenken und verhindern durch
ihre begrenzte Dehnbarkeit eine Überstreckung oder Fehlbewegung.
Sie bestehen aus strangförmigen oder planen Bindegewebsstrukturen (Kollagen und Elastin), die die Knochen in
ihrer physiologischen Stellung halten, und liegen entweder intrakapsulär (z.B. Kreuzbänder im Knie) oder
extrakapsulär (z.B. am Schulterblatt).
Durch Unfälle, Gewalteinwirkungen, durch Alterungsprozesse oder Erkrankungen
können Bänder überdehnt werden, anreißen (einzelne Fasern sind gelöst) oder vollständig reißen.
Mit zunehmendem Alter bauen sich Fibroblasten (spezielle Bindegewebszellen) ab, es geht Grundsubstanz verloren,
die Mobilität des Gelenkes sowie die Belastungsfähigkeit des Bandes nehmen ab. Dies erklärt, warum sich ältere
Menschen (v.a. Menschen, die kaum Sport treiben) schlechter bewegen können. Erkrankungen (z.B. Pseudogicht) führen
zu Einlagerungen von Substanzen, z.B. Kristallen, die das Band z.T. porös oder starr werden lassen, so dass die
eigentliche Funktionalität verloren geht. Durch Osteoporose oder chronische
Reizung kommt es zu degenerativen Veränderungen der betroffenen Bänder.
Eine Vielzahl von Problemen im Bereich der Bänder entsteht durch Überbeanspruchung. Besonders
Hochleistungssportler (u.a. Hochspringer, Fußballer, Skifahrer) klagen immer wieder über Gelenk- und Bänderschäden,
verursacht durch dauerhafte Belastung, die die betroffenen Bänder schwächt (sie wirken z.T. „ausgeleiert“).
Rupturen (Risse) können meist konservativ oder (heute eher selten und nur bei sehr frischen Verletzungen) operativ
versorgt werden. Ein Bandersatz wird immer dann notwendig, wenn degenerative Veränderungen das Band unbrauchbar
machen oder das Band so gerissen ist, dass es nicht wieder zusammengenäht werden kann.
Dauerhafte Ruhigstellung nach einer Verletzung (z.B. im Gips) führt, neben einer Atrophie der Muskulatur, auch
zu einer Schwächung der betroffenen Ligamente. Daher ist hier eine frühzeitige (aber schonende und langsam
aufbauende) Physiotherapie extrem sinnvoll.
Eine häufige Beobachtung in meiner Praxis ist, dass diese ist in vielen Fällen angeboren ist. Gekennzeichnet ist
dieses Leid durch häufiges Umknicken des Fußes nach außen oder innen sowie durch Schwierigkeiten beim Gang auf
unebenem Terrain.
Auch Menschen, die eine Achsenfehlstellungen der unteren Extremitäten haben, die auch angeboren
ist, leiden oftmals unter einer Bandinsuffizienz, weil zum Beispiel Knickfüße und X-Beine zu einer Überdehnung der Bänder an der Innenseite des Gelenks führen, die dann
chronisch wird. Kippfüße und O-Beine führen zu einer Überdehnung der Bänder an der Außenseite des Gelenks, das
wiederum zu häufigem Umknicken führt.
Weitere Ursache für eine Bänderschwäche können das Ehlers-Danlos-Syndrom oder das
Marfan-Syndrom sein, die beide mit einer Bindegewebsschwäche einher gehen: die Kapselbandapparate im Sprunggelenk sind
dann locker und führen zum häufigen Umknicken des Fußes und zur Instabilität.

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei
einer Bänderschwäche in Frage kommen.
AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel |
Diese Therapieform ist geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie
basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln
durchgeführt.
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| Ernährung |
Jedes Jahr kommt mindestens eine neue Diät auf den Markt. Warum? Weil keine hält,
was sie verspricht. Es gibt aber eine Kostform (keine Diät!), die seit 30 Jahren besteht. Warum?
Weil sie tatsächlich funktioniert. Es ist die Schaub-Kost, die der Verfasser selbst seit
Jahren befolgt.
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| Orthomolekular-Medizin |
Eine Haarmineralanalyse ist hier angezeigt, um einen eventuellen Mineralstoffmangel feststellen zu können.
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| Phytotherapie |
Bambou tabashir, Haifischknorpel,
Dolomit, Lithotam,
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| Säure-Basen-Haushalt |
Der Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen
akuten und chronischen Beschwerden eine Rolle spielen.
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| Schüssler-Salze |
Erschlaffung: Calcium fluoratum Nr. 1, Silicea Nr. 11.
Schmerzend: Calcium fluoratum Nr. 1, Natrium phosphoricum Nr. 9, Silicea Nr.
11.
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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 12.7.2011 aktualisiert.

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