Phytotherapie -
Pflanzenheilkunde
Was ist Phytotherapie?
Phytotherapie ist die Lehre von den Heilpflanzen.
Seit Menschengedenken sind Pflanzen zur Heilung von
Krankheiten und Beschwerden eingesetzt worden.
Als Hippokrates seinen Lehrsatz formulierte: „Eure
Nahrung soll eure Medizin und eure Medizin soll eure Nahrung
sein“, hat er ganz klar auch die Phytotherapie gemeint.
Es gibt kaum eine Pflanze auf dieser Erde, die nicht als
Heilpflanze eingesetzt werden könnte und auch wird. Vor allem
in der Homöopathie werden zum Teil sehr giftige Pflanzen
eingesetzt, allerdings in hohen Potenzen, aber dennoch nicht
harmlos. Hier gilt die Aussage des Paracelsu’s: „Alles ist
Gift, nichts ist Gift, allein die Menge macht’s“.

In der Pharmakologie unterteilt man die Pflanzen nach ihrer
Wirksamkeit in drei Arten:
1. Milde, mit dem Zusatz Mite bezeichnete
Pflanzen.
2. Starke, mit Forte bezeichnete Pflanzen.
3. Sonstige, dazwischenliegende Pflanzen ohne
besondere Kennzeichnung.
Als in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts die
pharmazeutische Industrie schnell wirkende und gezielt
einsetzbare chemische Mittel entwickelte, wurde die
Phytotherapie in den Hintergrund gedrängt. Inzwischen geht der
Trend aber wieder hin zur Pflanzenheilkunde, da viele Menschen
kein Vertrauen mehr in die chemischen, mit zahlreichen Neben-
und Folgewirkungen behafteten Medikamente haben.
Die Empfehlungen auf diesen Seiten stammen von der Firma
SANAT GmbH, wo sie auch bezogen werden können. Die getrockneten
und gemahlenen Pflanzen oder deren Teile sind in Kapseln
verpackt. Auch Öle wie Schwarzkümmelöl, Nachtkerzenöl oder
Borretschöl sind in praktischen Kapseln vorhanden.
Sie sind daher einfach einzunehmen, selbst auf Reisen. In
der Regel sind es Packungen zu 200 Stück. Wenn mehrere Pflanzen
zu einer Indikation angegeben sind, wechseln Sie deshalb nach
einer Packung die Pflanze, um eine Gewöhnung des Körpers zu
verhindern. Bestellen können Sie diese Artikel hier.
Wenn es sich um Tee-Empfehlungen handelt, kaufen Sie auf gar
keinen Fall so genannte „Beutel-Tees“. Auch grosse Firmen
verwenden dafür nur das, was am Boden liegen bleibt. Oder
würden Sie erstklassige Ware so fein mahlen, um sie dann in
Papierbeutel einzuschweißen? (Bei chemischen Analysen soll man
darin sogar Haare und Mäusekot gefunden haben).
Mehr zu einzelnen Heilpflanzen finden Sie im Heilpflanzen-Lexikon.
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