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Entzündungen des Darms werden nach ihrer Lokalisation eingeteilt in die Enteritis (Dünndarmentzündung) und die
Kolitis (Dickdarmentzündung).
Es gibt natürlich auch Mischformen wie die Gastroenteritis (Magen-Dünndarmentzündung) oder die Enterokolitis
(Dünndarmentzündung und Dickdarmentzündung).
Akute Entzündungen werden meist durch Infektionen mit Viren (z.B. Noroviren)
oder Bakterien (z.B. Salmonellen), allergisch wirkende Substanzen (z.B. Nüsse), Gifte (z.B. Pilze) oder Medikamente (z.B.
Antibiotika) hervorgerufen.
Die chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind vermutlich autoimmun bedingt. Beim Morbus Crohn überwiegen segmentale
Entzündungen im Dünndarm während bei der Colitis ulcerosa hauptsächlich der Dickdarm befallen wird.
Nach einer Strahlentherapie im Bereich des Darms kommt es im Anschluss meist zu einer chronischen und
therapieresistenten Strahlenenteritis bzw. Strahlenkolitis.
Die Divertikulitis ist eine im Dickdarm lokalisierte Entzündung von schon vorher bestehenden kleinen
Darmwandausstülpungen (=Darmdivertikel).
Entzündungen im Darm machen sich meist durch Durchfälle mit Krämpfen, bei
Beteiligung des Magens auch mit Erbrechen und Magenschmerzen
bemerkbar. Auch kann es zu Fieber, Blähungen, Muskelschmerzen und Blutbeimengungen im Stuhl kommen.
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