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Gürtelrose - Herpes Zoster

Grundsätzliches

Die Gürtelrose ist eine Folge einer Virusinfektion mit dem Windpockenvirus. Es kommt zu bläschenartigen Hautveränderungen im Bereich der Bauchgegend oder vom Rücken zur Mittellinie hin. Weil die Krankheit sich hauptsächlich in der Gürtelzone zeigt, nennt sie der Volksmund Gürtelrose. Das Symptom kann aber ebenso gut im Bereich anderer Nervengebiete auftreten: am Hals, am Kopf, im Gesicht, am Oberschenkel, am Arm oder am Gesäß.

Betroffen sind häufig Personen zwischen 50 und 70 Jahren.

siehe auch: Hautprobleme - Infektionen - Schmerzen
 

Mögliche Ursachen

Die Gürtelrose wird durch das Windpockenvirus ausgelöst, welches das Gebiet des Rückenmark- oder Hirnnervs befällt.

Meist macht sich die Gürtelrose in einem Vorstadium (das oft falsch interpretiert wird) durch starke, brennende Schmerzen im Brustbereich oder anderen Nervensegmenten, leichtes Fieber, plötzliche Müdigkeit, bemerkbar. Das Virus setzt sich im Bereich eines Dermatoms (=Hautbezirk eines Spinalnervs) fest. 

Mögliche Folgen

Manifestiert sich der Herpes Zoster im Augenbereicht (Herpes ophtalmicus) ist Vorsicht geboten, weil das Virus den Trigeminusnerv befallen kann.

Dieser innerviert Stirn und Augen und kann deshalb zur Erblindung führen. Vorsicht ist auch beim Herpes octicus geboten, bei dem das Virus den Hörnerv beschädigen und eine einseitige Schwerhörigkeit verursachen kann. 

 

Im folgenden finden Sie Hilfe und Hausmittel aus der Naturheilkunde und der Alternativmedizin, die bei einer Gürtelrose in Frage kommen. 

Ernährung

Am besten fasten Sie mindesten 5 Tage, um den Körper nicht noch mehr zu belasten. Meiden Sie anschließend vor allem denaturierte Nahrungsmittel (weißen Zucker, Weißmehl), Schweinefleisch in jeder Form.


Frischpflanzentropfen
(Urtinkturen)

Lassen Sie sich aus folgenden Urtinkturen eine Mischung herstellen: je 20 ml Silberweide, Goldruten, Brennnessel, Johanniskraut und Sonnenhut.


Gemmo-Therapie

Bis zur Besserung stündlich 1-2 Stösse Johannisbeer-Knospenmazerat in den Mund sprayen.

Homöopathie

zu Beginn: Mezereum D4 Tabl. täglich drei mal drei Tabletten.

wenn Mezereum nicht innerhalb von zwei Tagen eine deutlich Besserung zeigt: Arsenicum Album D6

bei starkem Juckreiz: Rhus toxicodendron D12 

Orthomolekular-Medizin

Multivitamin-Präparat zur Stärkung des Immunsystems, das vor allem die Vitamine A, B-Komplex, C und E enthält.  


Phytotherapie

Viel Holunderblütentee trinken, um die Schweißproduktion anzukurbeln. Täglich 2 dl Holunderbeersaft, mit etwas Wasser verdünnt, verteilt über den Tag trinken.

Täglich 3-4 Kapseln Schwarzkümmelöl.
 
Die Gürtelrose mit Frischpflanzenextrakt ( Tinktur) von Melissa officinalis (Zitronenmelisse) oder Calendula (Ringelblume) betupfen.

Sanum Therapie Leitmittel sind: Grifokehl und Sanukehl Serra.

Schüssler-Salze

am Anfang häufige Gaben von: Magnesium phosphoricum - danach Kalium phosphoricum


Wirbelsäulensegmente

Eine Gürtelrose kann durch eine Fehlstellung des vierten Brustwirbels (Th 4) unterhalten werden. Hier verlassen die Nerven der Gallenblase das Rückenmark. Lassen Sie Ihre Wirbelsäule auf die korrekte Stellung der Wirbelkörper untersuchen. Das Virus setzt sich am Ort der grössten "Wirbelsäulen-Verbiegung" bzw. der größten Schwachstelle fest.


Zahnstörfeld

Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind gefährlich. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.

Sonstiges

Enzymtherapie: Täglich 3 x 2-3 Enzymtabletten der Firma Wobe Mucos (Apotheke) nach dem Essen.

Die befallenen Stellen mit Quark oder mit einem Kohlwickel behandeln. Der Weißkohl enthält entzündungshemmende Wirkstoffe, kühlt und beruhigt die betroffenen Hautstellen. Ein Umschlag aus zerquetschten Weißkohlblättern reduziert die Schmerzen und wirkt sich günstig auf das Entzündungsgeschehen aus. Nach dem Kohlwickel mit verdünntem Essigwasser oder Johannisöl leicht einreiben.

Wer keine Klassische Akupunktur möchte, sollte eine Low-Level-Lasertherapie in Betracht ziehen.

 

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