Gürtelrose - Herpes Zoster
von: René Gräber, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge
Die Gürtelrose ist eine Folge einer Virusinfektion mit
dem Windpockenvirus. Es kommt zu bläschenartigen Hautveränderungen im Bereich der Bauchgegend oder vom Rücken
zur Mittellinie hin. Weil die Krankheit sich hauptsächlich in der Gürtelzone zeigt, nennt sie der Volksmund
Gürtelrose.
Das Symptom kann aber ebenso gut im Bereich anderer Nervengebiete auftreten: am Hals, am Kopf,
im Gesicht, am Oberschenkel, am Arm oder am Gesäß.
Betroffen sind häufig Personen zwischen 50 und 70 Jahren.
siehe auch: geschwollene Lymphknoten - Hautprobleme - Infektionen - Schmerzen
Mögliche Ursachen
Die Gürtelrose wird durch das Windpockenvirus ausgelöst, welches das Gebiet des Rückenmark- oder
Hirnnervs befällt.
Meist macht sich die Gürtelrose in einem Vorstadium (das oft falsch interpretiert wird) durch
starke, brennende Schmerzen im Brustbereich oder anderen Nervensegmenten, leichtes Fieber, plötzliche
Müdigkeit, bemerkbar. Das Virus setzt sich im Bereich eines Dermatoms (=Hautbezirk eines Spinalnervs)
fest.
Mögliche Folgen
Manifestiert sich der Herpes Zoster im Augenbereicht (Herpes ophtalmicus) ist Vorsicht
geboten, weil das Virus den Trigeminusnerv befallen kann.
Dieser innerviert Stirn und Augen und kann deshalb zur Erblindung führen. Vorsicht ist auch beim
Herpes octicus geboten, bei dem das Virus den Hörnerv beschädigen und eine einseitige
Schwerhörigkeit verursachen kann.

Im folgenden finden Sie Hilfe und Hausmittel aus der
Naturheilkunde und der Alternativmedizin, die bei einer Gürtelrose in Frage kommen.
|
Ernährung
|
Am besten fasten Sie mindesten 5 Tage, um den Körper
nicht noch mehr zu belasten. Meiden Sie anschließend vor allem denaturierte Nahrungsmittel (weißen
Zucker, Weißmehl), Schweinefleisch in jeder Form.
|
|
Frischpflanzentropfen
(Urtinkturen)
|
Lassen Sie sich aus folgenden Urtinkturen eine Mischung herstellen: je 20 ml Silberweide,
Goldruten, Brennnessel, Johanniskraut und Sonnenhut.
|
|
Gemmo-Therapie
|
Bis zur Besserung stündlich 1-2 Stösse Johannisbeer-Knospenmazerat in den Mund
sprayen.
|
| Homöopathie |
zu Beginn: Mezereum D4 Tabl. täglich drei mal drei Tabletten.
wenn Mezereum nicht innerhalb von zwei Tagen eine deutlich Besserung zeigt: Arsenicum Album
D6
bei starkem Juckreiz: Rhus toxicodendron D12
|
|
Orthomolekular-Medizin
|
Multivitamin-Präparat zur Stärkung des Immunsystems, das vor allem die Vitamine A, B-Komplex, C
und E enthält.
|
| Sanum Therapie |
Leitmittel sind: Grifokehl und Sanukehl Serra.
|
|
Schüssler-Salze
|
am Anfang häufige Gaben von: Magnesium phosphoricum - danach Kalium phosphoricum
|
|
Wirbelsäulensegmente
|
Eine Gürtelrose kann durch eine Fehlstellung des vierten Brustwirbels (Th 4) unterhalten werden.
Hier verlassen die Nerven der Gallenblase das Rückenmark. Lassen Sie Ihre Wirbelsäule auf die
korrekte Stellung der Wirbelkörper untersuchen. Das Virus setzt sich am Ort der grössten
"Wirbelsäulen-Verbiegung" bzw. der größten Schwachstelle fest.
|
|
Zahnstörfeld
|
Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind
gefährlich. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren
lassen.
|
|
Sonstiges
|
Enzymtherapie: Täglich 3 x 2-3 Enzymtabletten der Firma
Wobe Mucos (Apotheke) nach dem Essen.
Die befallenen Stellen mit Quark oder mit einem Kohlwickel behandeln. Der Weißkohl enthält
entzündungshemmende Wirkstoffe, kühlt und beruhigt die betroffenen Hautstellen. Ein Umschlag aus
zerquetschten Weißkohlblättern reduziert die Schmerzen und wirkt sich günstig auf das
Entzündungsgeschehen aus. Nach dem Kohlwickel mit verdünntem Essigwasser oder
Johannisöl leicht einreiben.
Wer keine klassische Akupunktur möchte, sollte eine
Low-Level-Lasertherapie in Betracht ziehen.
|
Dieser Beitrag wurde letztmalig am 14.07.2011 aktualisiert.

|