Herzinfarkt
Erfahren Sie hier:
- Was ist ein Herzinfarkt, was passiert dabei und welche Faktoren dabei wirklich ein Rolle
spielen.
- Warum Cholesterin keine Rolle
spielt und
- Verfahren der Naturheilkunde und Alternativmedizin, die
Ihnen helfen...
von: René Gräber, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge
Beim Herzinfarkt (akuter Myokardinfarkt) kommt es durch den Verschluss eines Herzkranzgefäßes
(Koronargefäß), zu einer Durchblutungsstörung (Ischämie) und damit zu einem Zelluntergang im
Herzmuskel.
Häufig besteht vor einem Herzinfarkt schon eine koronare Herzkrankheit (KHK) mit Angina pectoris-Beschwerden (Brustenge, die auch als allgemeine Brustspannung empfunden werden kann).
Ein Herzinfarkt kann stumm (ohne Symptome) verlaufen. Das kann vor allem bei Diabetikern oder
älteren Menschen der Fall sein.
In der Regel aber treten bei einem akuten Myokardinfarkt heftige Schmerzen und ein Druckgefühl in
der Brust auf. Diese Schmerzen können in Schulter und Arm (meist linksseitig), Unterkiefer oder Oberbauch
ausstrahlen.
Die Schmerzen bessern sich nicht mit der Einnahme von Nitrospray (verwendet bei Angina pectoris).
Der Betroffene ist kaltschweißig, hat (Todes-)Angst, Atemnot und Übelkeit mit Erbrechen. Ein Herzinfarkt kann auch mit
Bewusstlosigkeit einhergehen.
siehe auch: Herzbeschwerden -
Herzkrankheiten - Herzrhythmusstörungen - Herzschwäche - Angina Pectoris - Sauerstoffmangel - Herznenzyme
Sprache der Symptome
Die Ruhephase, die Sie Ihrem Körper
im allgemeinen und Ihrem Herzen im speziellen, nicht gönnen, holt sich der Körper von selbst. Dann müssen Sie
endlich liegen. Und glauben Sie mir, Ihr Körper und Ihre Seele sind stärker als Ihr Ego und werden gewinnen.
Schlussendlich überlebt die Seele!
Stress spielt beim Herzinfarkt eine bedeutende
Rolle! Mit der Rolle des Stresses beschäftigten sich u.a. Wissenschaftler des
University College in London. 34 Männer, die einen Herzinfarkt überlebt hatten, wurden untersucht. 14
Männer hatten vor dem Infarkt starke psychische Belastungen verspürt, die anderen nicht.
Die Wissenschaftler erzeugten bei den Probanden erneut Stress und stellten fest, dass
die Reaktionen in beiden Gruppen eine andere war. Diejenigen, die nämlich auf Stress schon vorher empfindlich
reagiert hatten, behielten für eine längere Zeit einen hohen Blutdruck. Darüberhinaus war auch die Anzahl der
Blutplättchen erhöht.
Mögliche Ursachen
Ursächlich für die KHK und den Herzinfarkt gilt in der Schulmedizin meist eine
Arteriosklerose (=Arterienverkalkung).
Risikofaktoren für diese Gefäßablagerungen sind Übergewicht,
Bluthochdruck, Rauchen und Diabetes. Außerdem scheinen das Geschlecht (bei Männern häufiger) und die Erbanlagen eine Rolle
zu spielen. Die Genvariante Lipoprotein A steigert das Risiko für einen Herzinfarkt.
Erhöhte Cholesterinspiegel werden immer wieder als Ursache mit
angeführt. Lesen Sie hierzu bitte unbedingt meinen Artikel zum Thema Cholesterin.
Wenn Sie dennoch meinen, Cholesterinsenker zu benötigen, lesen Sie auch
noch den Artikel zurCholesterin
Lüge!
Der schweizer Naturarzt Hermann Kaufmann sagt dazu: "Sie können natürlich so weitermachen wie
bisher und sich dann wieder einige Wochen zur Ruhe legen, damit Ihr Yin-Aspekt, die Ruhephase, auch wieder zu
ihrem Recht kommt. Ihr Arzt sagt zwar, es sei das Cholesterin und alle sind froh, dass sie
einen Sündenbock haben. Schuld ist aber nicht das Cholesterin, schuld sind ganz alleine Sie selbst. Ihre
Hetze, Ihre Lebensweise und Lebenseinstellung!"
Lassen Sie eine mögliche Zahnfleischentzündung unbedingt prüfen und behandeln!
Weitere Beiträge zu diesem Thema finden Sie im Naturheilkunde Blog - dort können Sie auch
einen Kommentar hinterlassen und das Thema diskutieren:
- Medikamente nach einem Herzinfarkt
Über 13.000 ehemalige Herzinfarktpatienten wurden sechs Jahre lang untersucht, mit dem Resultat, dass man
feststellte, dass die Kombination aus Clopidogrel und Protonenpumpenhemmern zu vielen neuen Herzinfarkten
führten.
- Würde Ihr Arzt selbst nehmen was er Ihnen verschreibt?
Wissenschaftler der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Münster konnten in einer Studie 2009
zeigen, dass die Neurolgen und Fachärzte bei der Behandlung ihrer eigenen Migräne mit akuten und vorbeugenden
Medikamenten viel zurückhaltender sind, als sie es ihren Patienten empfehlen.
- Wissenschaftlich erwiesen: Das gebrochene Herz
Die so genannte Tako-Tsubo-Kardiomyopathie - auf deutsch: “Stress-Kardiomyopathie”. Im englischen Sprachraum
bezeichnet man es als “Broken-Heart-Syndrom” - das “Gebrochene Herzen Syndrom”.
- Haare zeigen Stressbelastung vor einem Herzinfarkt an
Die kanadischen Wissenschaftler Dr. Gidon Koren und Dr. Stan Van Uum der Universität von Western Ontario haben
eine neue Methode der Bestimmung des Stressniveaus eines Menschen gefunden.
- Herzinfarkt durch Calciumpräparate?
Neuste, groß angelegte Studien mit 12 000
Probanden konnten belegen, dass Calcium in hohen Dosierungen Herzinfarkte und andere
Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit verursachen kann.
- Lipoprotein A: Genvariante steigert Risiko für Herzinfarkt
Lipoprotein A wird schon seit längerem zum Beispiel als Risikofaktor für Herzinfarkt oder Schlaganfälle.

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die vor
allem nach einer notfallmedizinischen Erstversorgung bei einem Herzinfakt in Frage kommen.
| Bachblüten |
Liegen körperlichen Problemen seelische Ursachen zugrunde können Bachblüten
helfen. Bachblüten lösen keine Probleme, aber sie helfen, anders damit umzugehen
und bringen sie einer Lösung näher. Lassen Sie sich von einem/r Therapeuten/In eine Mischung
zusammen stellen.
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| Beweglichkeitstraining |
Japanische Forscher entdeckten im Jahr 2009 einen Zusammenhang, der in Zukunft als
einfacher Schnelltest auf Arterienversteifung und damit auf das Risiko schwerer Folgekrankheiten
dienen kann. Stretching könnte also auch helfen die Gefäße elastisch zu halten.
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| Ernährung |
Reduzieren Sie Übergewicht.
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| Entspannungsverfahren |
Um Stress zu reduzieren - lernen Sie ein Entspannungsverfahren. Ich empfehle Männern
grundsätzlich eher Autogenes Training und Frauen eher Yoga, Tai Chi oder Chi Gong.
Ebenso ist eine Fußreflexzonenmassage sehr entspannend. Ich
kann Ihnen nur empfehlen, dass einmal auszuprobieren.
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| Homöopathie |
Soforthilfe bis Notarzt eintrifft: Aconitum D30: 5 Globuli in 1/4 l Wasser aufgelöst, schluckweise trinken
Zur Nachsorge: Arnica D4, Naja tripudians D10, Lachesis D12
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| Lebensstil-Programm nach Dean
Ornish |
Der Mediziner und gebürtige Texaner Dean Ornish begreift die hergebrachte Schulmedizin als letztes Mittel der
Wahl, wenn es darum geht, dem Herzinfarktrisiko wirksam den Kampf anzusagen.
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| Orthomolekular-Medizin |
B-Vitamine, Vitamin C und Magnesium gegen
Herzinfarkt.
Herzinfarkt durch Calciumpräparte?
Nattokinase scheint einen positiven Einfluss auf die Blutgerinnung zu haben,
ist es in der Lage, an verschiedenen Stellen der Gerinnungskette einzugreifen und
Thrombozytenaggregationsneigungen herabzusetzen. Von daher scheint es sich als Blutverdünner zu
eignen und damit die „tägliche ASS-Tablette“ zu ersetzen. Allerdings scheint der Mechanismus
umfassender zu sein als der von Acetylsalicylsäure, welches nur die Thrombozytenaggregation
hemmt.
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| Säure-Basen-Haushalt |
Der Säure Basen Haushalt ist bei Herzinfarkt Patienten extrem wichtig. In
der Naturheilkunde sagen wir deshalb auch: Das
herz stirbt den Säuretod.
Der Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen
akuten und
chronischen Beschwerden eine Rolle spielen.
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| sonstiges |
Aus der Bäderheilkunde: Es gibt eine Bademischung mit Granatapfelöl die
empfehlenswert ist: "Badegeheimnis Garten des Südens" von den Kneipp-Werken.
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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 11.09.2011 aktualisiert.

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