Kinderwunsch
von: René Gräber, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge
Nicht immer ist es einem Paar vergönnt, auf natürlichem Weg ein Kind zu zeugen (z.B. durch Erkrankungen der
Mutter, des Vaters oder durch Unfruchtbarkeit). Oft ist es sogar ein langer Weg,
den die betroffenen Paare auf ihrem Weg zum Wunschkind hinter sich haben: Jahrelanges Probieren, viele verschiedene
Diagnosen von verschiedenen Ärzten und am Ende steht dann das Thema: künstliche Befruchtung.
Eine künstliche Befruchtung ist jedoch kein Garant für eine Schwangerschaft.
Durchschnittlich 30 Prozent der durch in-vitro-Fertilisation (der Mutter werden Eizellen entnommen, im Labor mit
dem Samen des Mannes zusammengebracht und nach ca. drei Tage in die Gebärmutter eingesetzt) oder
intracytoplasmatische Insemination (die reife Eizelle wird entnommen, mit einer Spermieninjektion versehen und
wieder eingesetzt) behandelten Frauen werden schwanger. Bei gleichzeitiger Hormontherapie erhöht sich die
Wahrscheinlichkeit. Bei Zeugungsunfähigkeit des Mannes kann auch eine Samenspende genutzt werden.
Durch eine ausgeprägte Diagnostik werden alle Risikofaktoren der Eltern abgeklärt, daneben spielen auch Alter,
Übergewicht und Lebensart (z.B. Alkohol- oder Rauchen) der Frau eine wesentliche Rolle.
Je nach Befund kann von einer künstlichen Befruchtung auch abgeraten werden. Hier bietet sich kinderlosen Paaren
als Alternative die Adoption.
Entschließt man sich zu einer Befruchtung, sollte das Paar zuerst ausführliche Gespräche und Beratungen suchen.
Hier kann vorab geklärt werden, welche Chancen bestehen, wie schnell eine Therapie anschlägt, was zu beachten ist
und wie ein eventueller Fehlschlag (kein Therapieerfolg, Fehlgeburt) auf die Psyche wirken
kann.
Wenn der Kinderwunsch überfordert...
Forscher untersuchten den emotionalen Stress, dem besonders die Frauen in der Situation der "künstlichen
Befruchtung" ausgesetzt sind.
Es zeigte sich: Nur die wenigsten Frauen waren wirklich darauf vorbereitet. In der Beratung durch den
behandelnden Arzt bestehen also große Defizite.
Was die Kosten, Erfolgschancen oder körperlichen Risiken betraf, waren die Frauen sehr gut informiert. Aber die
seelische Komponente unterschätzten viele. Neben einem erhöhten Konfliktpotential gegenüber dem Partner wurde auch
der Umgang mit Familie und Freunden tendenziell schwieriger.
Bei drei von vier Frauen war der Kinderwunsch derart übermächtig, dass er alles andere in den Hintergrund
drängte. Die Forscher fanden heraus, dass Frauen in dieser Lage unfähig seien, über ein Fortsetzen der Behandlung
zu entscheiden. Doch auch Ärzten fällt es schwer, die Versuche zu beenden. Schließlich wollen auch sie keinen
Misserfolg hinnehmen. Aber eine Garantie für eine Schwangerschaft gibt es nicht.
Für die Psyche wäre es wichtig mit einer möglichen Kinderlosigkeit umzugehen und diese auch anzunehmen. Die
gestiegenen medizinischen Möglichkeiten stehen dem jedoch weitgehend entgegen, da die Erwartungshaltung der
potentiellen Eltern sehr hoch seien.
In anderen Ländern wird deshalb in Gesprächen gleich zu Beginn einer Behandlung entschieden, wann die Behandlung
abgebrochen wird. Dieses Modell sollte auch in Deutschland Schule machen. Momentan mangelt es an der
psychologischen Ausbildung der Mediziner. Sie sind auf schwere seelische Krisen nur unzureichend vorbereitet. Dabei
entwickelte ein Drittel der Patienten ernsthafte emotionale Probleme. Am Ende gehe es darum, dass das Paar wieder
zueinander findet und mit sich im Reinen ist. Und die Prognosen sind gut: Die Ergebnisse zeigten, dass fünf Jahre
nach dem Therapieende alle Frauen ein glückliches Leben führten - ob nun mit oder ohne eigenem Kind.
Sprache der Symptome
Es kommt aber oft vor, dass gar kein organisches Hindernis besteht. Dann bekommen Sie zu
hören: „Es ist alles in Ordnung, Sie müssten eigentlich schwanger werden können.“ An diesem Punkt ist es an
der Zeit, sich einmal die seelischen Hintergründe anzuschauen. Allerdings brauchen Sie dafür die Hilfe eines
Therapeuten. Gute Erfahrung haben viele Frauen mit einer Regressions-Therapie gemacht.
Die Blockade kann durchaus in einem früheren Leben liegen. Ein sich selbst erfüllendes
Versprechen: „Ich will nie wieder Kinder haben“ kann durchaus bis heute wirken. Es ist aber auch schon der
Fall gewesen, dass die Frau ihren Mann eher als ihr Kind, denn als ihren Mann anschaut. Deshalb die Blockade:
"Ich kann von meinem Mann nicht schwanger werden, wenn ich ihn selbst als Kind betrachte." Hier ist die Hilfe
eines Therapeuten oder einer Therapeutin hilfreich.
siehe auch: Stoffwechselprobleme

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die
beim Kinderwunsch helfen.
Wenn keine absoluten Hinderungsgründe vorliegen können vor allem alternative Therapien bei einem unerfüllten
Kinderwunsch helfen.
Im Vordergrund stehen hier vor allem Maßnahmen der Entschlackung und
Entgiftung.
Obwohl diese Begriffe seitens der Schulmedizin oft aus Unverständnis heraus "nur" belächelt werden, konnte ich
in der Praxis beobachten, dass Frauen nach Entgiftungskuren (u.a. durch Heilfasten) endlich schwanger wurden.
Leider ist die Zahl der Erfahrungen zu gering, aber es einen Versuch allemal wert. Zudem ist eine gesunde und
sehr günstige Variante.
AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel |
Diese Therapieform ist geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie
basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt.
Sehr gute Erfahrungen macht man mit
dem Tonisieren des so genannten Kleinen Kreislaufs, um die Energie in der Körpermitte zum
fließen zu bringen.
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| Homöopathie |
In der Kinderwunsch-Behandlung ist die sog. Eugenische Kur hilfreich: diese "Kur" muss
vor einer geplanten Schwangerschaft durchgeführt werden. Diese besteht im Individualfall aus den
Nosoden aller zuvor durchgemachten Infektionskrankheiten. Wenn man nicht individualisieren will /
kann, gibt man die standardisierte Eugenische Kur:
1. Monat: Tuberculinum C200
2. Monat: Medorrhinum C200
3. Monat: Luesinum C200
4. Monat: Sulfur C200.
Jeden Monat gibt man nur das eine Mittel: einmalig drei bis fünf Globuli, einmal im Monat.
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| Säure-Basen-Haushalt |
Der Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen
akuten und
chronischen Beschwerden eine Rolle spielen.
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| Schüssler-Salze |
Calcium sulfuricum Nr. 12
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| Zahnstörfeld |
Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind
bedenklich. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.
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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 12.9.2011 aktualisiert.

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