Knoblauchlikör gegen Arteriosklerose

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Dieser KNOBLAUCH-LIKÖR stammt angeblich von Dr. Singer, ein Herzspezialist aus Bad Oeynhausen.

Angeblich sei durch dieses Rezept eine Herzoperation unnötig geworden.

Knoblauch zeigt vor allem auch bei Bluthochdruck eine gute Wirkung und nach meiner Erfahrung lassen sich auch Gefäßablagerungen wieder abbauen - vorausgesetzt es werden noch weitere Maßnahmen durchgeführt wie ich sie u.a hier beschreibe: http://www.naturheilt.com/Inhalt/Arteriosklerose.htm

Hier nun das Rezept:

Sind Adern im Gehirn oder in den Herzkranzgefäßen verengt oder verkalkt (Arterienverkalkung), trinke man täglich ein Likörglas vom Auszug aus 30 geschälten Knoblauchzehen und 5 kleingeschnittenen ungeschälten Naturzitronen (dürfen nicht gespritzt sein, evtl. Reformhaus). Kerne entfernen. Alles im Mixer zerkleinern und mit 1 Liter Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen, aber nur einmal aufwallen lassen.

Dann abseihen und in eine Flasche füllen. Kalt aufbewahren. Das tägliche Gläschen trinke man nach Belieben vor oder nach der Hauptmahlzeit.

Schon nach 3 Wochen täglichem Genuss ist eine jugendliche wohlige Regeneration des ganzen Körpers zu verspüren. Verkalkungen und deren Nebenerscheinungen, beispielsweise beim Hören und Sehen, werden zurückgehen und bald ganz verschwinden.

Nach den ersten 3 Wochen sollte man 8 Tage pausieren, um dann die zweite dreiwöchige Kur durchzuführen.

Jetzt stellt sich ein wirklich guter bis sehr guter Erfolg ein. Diese preiswerte, unschädliche und heilsame Kur kann man jedes Jahr wiederholen. Von einem unangenehmen Duft des Knoblauchs ist nichts wahrnehmbar, höchstens unmittelbar nach dem Trinken. Dem kann übrigens durch das Kauen von Petersilie abgeholfen werden. 

Ehemals "verkalkte Menschen" können wieder gut und ruhig schlafen. Es konnten bereits geplante Herzoperationen umgangen werden, da sich Blutfette und Ablagerungen reduziert hatten. Auch bei Gebissverfall (Paradontose) soll sich das Knoblauch-Zitrone-Likörchen bestens bewährt haben. Bei solchen Problemen würde ich aber dann doch eher zum Ölziehen raten.

Jetzt wird es aber wirklich interessant: Wissenschaftler konnten in einer Studie an 112 Teilnehmern mit erhöhten Blutfettwerten die Wirkung der Knoblauch-Zitrone-Kombination nachweisen. Die iranischen Forscher teilten die Probanden in vier Gruppen: Gruppe 1 bekam 20 g Knoblauch plus einem Esslöffel Zitronensaft, Gruppe 2 nur Knoblauch, Gruppe 3 nur Zitrone und Gruppe 4 (Kontrollgruppe) keine Supplementierung. Nach 8 Wochen bestimmten die Mediziner die Cholesterin- und Fibrinogen-Werte sowie den Blutdruck und den BMI. Fibrinogen ist ein Protein der Blutgerinnung und kann im Übermaß zu Gefäßablagerungen führen.

In der Gruppe 1 ermittelten die Wissenschaftler den deutlichsten positiven Effekt auf diese Richtgrößen für die Einschätzung des Arteriosklerose-Risikos. Knoblauch alleine erwies sich zwar ebenfalls als wirksam, konnte den Therapie-Erfolg der Knoblauch-Zitrone-Mischung aber nicht erreichen (NCBI).

Aus meiner Sicht sind die Cholesterin-Werte, besonders die für schädlich gehaltene LDL-Fraktion, eine Folge und nicht die Ursache der Arteriosklerose. Eine Absenkung der LDL-Fraktion kann aber als Indiz für eine Erhaltung elastischer Gefäße dienen. Zum Thema Cholesterin kann ich ihnen auch nur raten: Beschäftigen Sie sich damit BEVOR Ihnen Ihr Arzt Statine verordnen will! Eine gute Grundlage kann mein kleines Buch dazu sein: Das Märchen vom bösen Cholesterin.

Die Knoblauchkur

Ein "einfacheres" Rezept für eine Urtinktur geht so:

Etwa 10 Knoblauchzehen schälen und fein hacken. In ein Glas füllen und mit hochprozentigem Alkohol (70%) auffüllen, bis alles bedeckt ist. Dann mind. 2 Wochen stehen lassen, wenn möglich an der Sonne. Das Glas mit Folie abdecken oder den Deckel nicht fest verschliessen. Dann Absieben und in einer Flasche aufbewahren.

Tag

morgens

mittags

abends

1.

1 Tropfen

2 Tropfen

3 Tropfen

2.

4 Tropfen

5 Tropfen

6 Tropfen

3.

7 Tropfen

8 Tropfen

9 Tropfen

4.

10 Tropfen

11 Tropfen

12 Tropfen

5.

13 Tropfen

14 Tropfen

15 Tropfen

6.

15 Tropfen

14 Tropfen

13 Tropfen

7.

12 Tropfen

11 Tropfen

10 Tropfen

8.

9 Tropfen

8 Tropfen

7 Tropfen

9.

6 Tropfen

5 Tropfen

4 Tropfen

10.

3 Tropfen

2 Tropfen

1 Tropfen


Die Knoblauchtropfen werden jeweils vor dem Essen mit einer Tasse lauwarmem Wasser getrunken. Nach Tradition wird dazu Milch verwendet, jedoch nur, wenn biologische Frischmilch zu haben ist. Da ich persönlich keine Milch trinke, weil ich ja kein Säugling mehr bin, nehme ich einfach nur Wasser.

Fragen zur Knoblauchlikör-Kur

Als ich obiges Rezept in facebook und im Newsletter brachte, hatte ich sofort einige Rückfragen. Auf zwei davon möchte ich hier kurz eingehen.

Nummer 1: "Hallo lieber Rene, ich werde morgen die Knoblauch-Zitrone-Kur ansetzen... leider haben Bekannte an der Glaubwürdigkeit der Rezeptur und dem ganzen Drumherum gezweifelt und behaupten sogar, es gäbe diesen Dr. Singer überhaupt nicht. Ist da was Wahres dran?"

Also: Ich finde Skepsis erst einmal gut. Gerade im Internet werden derart viele Dinge verbreitet, wo auch ich mich frage, wo die Schreiber diese Weisheiten aufgenommen haben? Wenn man sich mal das Impressum anschaut, dann stecken da ganz oft irgendwelche Agenturen dahinter. Nun gut. Die Sache mit Dr. Singer kann ich nicht verifizieren. Das scheint eine Historie zu sein, die so überliefert ist. Das tut dem Knoblauchlikör aber keinen Abbruch.

Und das führt mich zum nächsten Punkt: Manche Menschen versuchen manche Dinge (oder alle) einfach nur schlecht zu reden. In der Medizin wird es besonders ulkig, wenn das Menschen sind, die entweder selbst verschreibungspflichtige Mittel einnehmen oder / und das Deutsche Sportabzeichen nicht mal im Ansatz bestehen würden. Ich will damit sagen: Was leben diese "Experten" vor? Ich will ja auch nicht allen Medizinern zu nahe treten, aber man muss sich schon mal fragen, was uns die Zahlen sagen soll, die ich im Beitrag: Ärzte – Alkoholiker, medikamentenabhängig und übergewichtig?, zusammengetragen habe.

Nächste Frage.

Nummer 2: "Lieber René, nach deinem Beitrag über die Knoblauch-Zitronenkur, bin ich gestern gleich losgestürmt, habe alle Zutaten besorgt und den Trunk zubereitet. Jetzt hab ich allerdings Zweifel,  ob wir das nehmen dürfen.  Ich hatte vor 5 Jahren einen Infarkt,  nehme Irbesartan, Bisoprolol und ASS 100. Mein Mann muss allerdings, ebenfalls nach einem Herzinfarkt (Stents) noch bis Januar Brillique einnehmen.
Besteht die Gefahr, dass das Blut zu dünn wird? Werden die Ablagerungen aufgeweicht und ausgeschwemmt, oder besteht die Gefahr, dass sie sich an anderer Stelle festsetzen? Vor dem Infarkt hatte ich ein gutes halbes Jahr Arginin genommen und wähnte mich auf der sicheren Seite. Leider ging der Schuß nach hinten los. Ach ja, und wie groß soll das Gläschen sein, ein kleines Schnapsglas oder mehr?"

Genau deswegen veröffentlich ja im Internet relativ viel, weil ich in der Praxis viel zu viele Fälle erlebe, in denen es bereits 5 nach 12 ist. Und dann soll es auf einmal die Naturheilkunde in ein bis drei Behandlungen richten. Jetzt aber konkret: Auch nach einem Herzinfarkt sehe ich bei der Knoblauch-Zitronen-Kur kaum Kontraindikationen. Ich will auch gar nicht auf die einzelnen Medikamente eingehen, sonst werde ich hier heute Abend mit dieser Antwort nicht mehr fertig. Aber was ich immer wieder komisch finde: Wieso MÜSSEN Sie das einnehmen? Sie müssen (fast) gar nichts. Ihr Mediziner hat das als Therapie vorgeschlagen und Sie haben eingewilligt. Das ist jetzt KEINE Aufforderung ihre Medikamente abzusetzen. Ich erlaube mir aber mal (wieder) die Frage zu stellen, warum viele Verfahren der Naturheilkunde immer nur infrage kommen, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.

Dann die Sache mit dem "aufweichen" und "ausschwemmen". In der klassischen Interventions- und Reparaturmedizin mag dies öfter passieren. Ich halte das bei der Knoblauch-Zitronen-Kur für wenig wahrscheinlich. Ich habe diese Kur mehrmals durchgeführt und meine Ablagerungen in der Aorta per Ultraschall kontrollieren lassen. Diese haben sich über die Jahre zurückgebildet. Ein für mich absolut überzeugendes Beispiel angewandter Naturheilkunde.

Zum Schluss noch die Sache mit dem Arginin. Diese Aminosäure ist in der Therapie hochinteressant. Aber zur Vorbeugung eines Herzinfarkts halte ich diese Mono-Substanz doch für überfordert. Sie leistet ihre Dienste, aber eine umfassende Prävention sieht schon ein wenig anders aus... 

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 26.11.2016 aktualisiert