Masern ist eine durch das Masernvirus ausgelöste akute
Infektionskrankheit, die sich nicht nur bei Kindern sondern
auch im Erwachsenenalter zeigen kann.
Besonders bei Erwachsenen zeigen sich Masern durch
verstärkte Symptome, die zu lebensbedrohlichen Situationen
führen können (Pneumonie, Meningitis). Diese lebensbedrohenden
Situationen werden von der Schulmedizin immer wie ein
Schreckensgespenst an die Wand gemalt. Masern werden von einem
gesunden Kind mit einem funktionierenden Immunsystem
auch gut überstanden. Denken Sie daran, dass eine
Kinderkrankheit auch immer auch ein gewisser
Entwicklungsprozess des Kindes ist. Je länger ich das in der
Praxis beobachte desto wahrscheinlicher ist für mich diese
Tatsache.
Eine Impfung im Kindesalter kann
lebensrettend sein - so die Annahme der Schulmedizin. Aber
Impfgegner sehen das zum Teil völlig anders.
Masern sind hoch ansteckend, zeigen sich daher regional
gehäuft und gelten seit 2001 als meldepflichtig.
Auslöser ist das RNA-Masernvirus, welches durch
Tröpfcheninfektion (z.B. Husten, Niesen) übertragen wird. Das
Virus befällt bevorzugt Zellen des Immun- und
Nervensystems.
Der Verlauf einer
Masern-Erkrankung
Nach einer Inkubationszeit von fünf bis
acht Tagen kommt es zu typischen Symptomen, die in zwei Stadien
eingeteilt werden können.
Stadium 1 (Prodromalstadium) ist gekennzeichnet durch einen
grippeähnlichen Verlauf mit Fieber,
Husten, Abgeschlagenheit, Halsschmerzen und Bindehautentzündung (tränende
Augen).
Ab dem zweiten Tag zeigen sich an der Mundschleimhaut
weißliche Beläge mit rotem Hof (Koplik-Flecken), der übrige
Rachenraum ist gerötet, das Fieber steigt.
Das Exanthemstadium (Ausschlag) schließt sich mit einem
weiteren Fieberschub an. Hier zeigt sich neben den verstärkten
Symptomen des ersten Stadiums der typische Hautausschlag.
Dieser ist dunkelrot, großfleckig, unregelmäßig begrenz,
beginnt hinter den Ohren und breitet sich danach über Gesicht
und Hals aus.
Im Verlauf befällt der Ausschlag den gesamten Körper mit
Ausnahme der Handinnenflächen und der Fußsohlen.
Danach fällt das Fieber, alle Symptome bilden sich zurück,
die Rötungen beginnen sich zu schuppen.
Nach ca. zwei Wochen der Erholung ist die Erkrankung
überstanden und verleiht eine lebenslange Immunität.
Wenn der Ausschlag nicht voll ausbricht, muss er dazu
forciert werden, um spätere Folgen zu vermeiden (Verlagerung
nach innen).
Dazu wird das Kind gebadet, oder, wenn das nicht reicht, ein
Salzhemd angezogen. Dazu tauchen Sie ein Hemd in eine
gesättigte Salzlösung, lassen es trocknen und ziehen es dem
Kind für etwa 3 Stunden an.
Im folgenden finden Sie
naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die
Masern in Frage kommen.
Zwingen Sie das Kind nicht zum
essen, so nach dem Motto: "Du musst doch
etwas essen." Der Körper ist mit der Abwehr
beschäftigt und soll nicht auch noch die
Nahrung verdauen. Es ist völlig normal, dass
das Kind in dieser Zeit keinen Appetit
hat.
Ganz allgemein: kohlenhydrat- und
säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so
genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr
Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr
Organismus übersäuert.
In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf
dieser
Seite befolgen.