Regulationstherapie
Was bedeutet Regulationstherapie?
Die Regulationstherapie ist ein Zusammenschluß verschiedener
Therapieformen, die dort eingreifen wo im Körper entweder ein
Regelkreislauf nicht mehr oder nur noch teilweise
funktioniert.
Während eines solchen Zustandes ist man sich nur selten
bewußt, daß es nicht immer eine Krankheit ist, die einen plagt,
sondern unter Umständen eine mit dem richtigen Basiswissen
relativ schnell lösbare Blockade.
Manche dieser Blockaden besitzen allerdings eine manifeste
Struktur, das bedeutet, daß ihnen eine langfristige immer
wiederkehrende Regelkreislaufstörung zugrunde liegt, die ihren
Ursprung tatsächlich schon in der Kindheit haben kann.
Diese Tatsache wurde im letzten Jahrhundert aus den
persönlichen Erfahrungen Castillo Morales in
Zusammenarbeit mit K. und B. Bobath sowie
Vojta im Rahmen einer neurologischen
Entwicklungsstudie bei Kindern entwickelt. Daraus entstand ein
Behandlungskonzept, das als neuromotorische
Entwicklungstherapie beziehungsweise bei Störungen im Mund und
Kieferbereich als orofasziale Regulationstherapie seinen
erfolgreichen Weg begann.

Das Prinzip ist einfach. Es basiert auf einer Akzeptanz des
in Harmonie stattfindenden Wechselspiels aller Organe des
Körpers. So ist der Gaumen zum Beispiel verantwortlich für die
Funktion der Zunge. Die Zunge wiederum ist an der Entwicklung
des Gaumens beteiligt.
Tritt nun in diesem Bereich eine Fehlbildung auf, bewirkt
diese eine Disharmonie im Bereich der gesamten Muskulatur -
nicht nur die Gesichtsmuskulatur betreffend, wie man hier
vermuten möchte, sondern übergreifend auf die
Schultermuskulatur über die Rückenmuskulatur bis hin zum Becken
und letztlich den Füßen.
Ist man sich dieser Zusammenhänge erst einmal im Klaren,
versteht man warum Pädiater - Kinderärzte immer wieder darauf
aufmerksam machen, wie wichtig zum Beispiel eine gute
Mundhygiene und eine gesunde Ernährungsweise schon bei Babies
ist.
Denn bereits in diesem frühkindlichen Stadium entstehen
Schäden, die wir später als Alterserscheinungen bezeichnen.
Um nun selbst solche unterbrochenen oder gestörten
Regelkreise bei sich diagnostizieren zu können, ist man als
Laie sicherlich überfordert. Sinnvoll ist es hier die Hilfe von
Ärzten und Heilpraktikern in Anspruch zu nehmen, die sich mit
ganzheitlicher Medizin beschäftigen.
Ganzheitlich bedeutet nicht nur die Krankheitssymptome zu
bekämpfen, zum Beispiel bei Kopfschmerzen als Lösungsvorschlag
eine Kopfschmerztablette zu verabreichen, sondern kausal tätig
zu werden. Kausal bedeutet ursächlich.
Der Therapeut ist also gefordert sich mit dem Lebenslauf des
Menschen, den er behandelt zu befassen und wird anhand dessen
Aussagen die passende Regulationstherapie auswählen.
Es ist also von zwingender Notwendigkeit, daß der Patient
die Bereitschaft zur Mitarbeit mit bringt.
Ein physiologisches Regulationsverfahren ist u.a. die Fähigkeit
zu schwitzen.
Zu den therapeutischen Regulationsverfahren gehören
u.a. zum Beispiel die
und viele andere.
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