Sauerstoffarmut und Sauerstoffmangel in Blut und
Gewebe
von: René Gräber, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge
Ein Sauerstoffmangel des Körpers zeigt sich durch eine bläuliche Verfärbung der Haut und Schleimhaut und wird
als Zyanose bezeichnet. Die Blaufärbung entsteht durch den Blutfarbstoff Hämoglobin, der normalerweise rot gefärbt
ist.
Zyanosen können unterschiedliche Ursachen haben. Herz- und Lungenerkrankungen sind die häufigsten Auslöser einer
Sauerstoffunterversorgung des Blutes, daneben können aber auch ein Aufenthalt in extremen Höhen oder starker Kälte
zu Sauerstoffarmut und einer Blaufärbung führen.
Pathophysiologie: Was passiert da eigentlich?
Hämoglobin ist der eisenhaltige, rote Blutfarbstoff der Erythrozyten. Er fungiert als
Sauerstoff-Transportsystem.
Die Farbe des Hämoglobins ist abhängig vom Sauerstoffgehalt. Sauerstoffreich (oxygeniert) weist es eine hellrote
Farbe auf, bei Mangel an Sauerstoff (desoxygeniert) wechselt die Farbe nach violett-blau.
Symptome von Sauerstoffmangel
Bedingt durch unterschiedliche Faktoren unterscheidet man periphere und zentrale Zyanosen, die sich an typischen
Stellen durch besondere Merkmale zeigen.
Die periphere Zyanose zeigt sich durch eine Blaufärbung der vom Rumpf entfernten Bereiche (z.B.
Extremitäten). Hierbei kommt es zu einem verlangsamten Blutfluss durch eine Verengung, Verlegung oder Verstopfung
von Gefäßen (z.B. Thrombose, Schaufensterkrankheit).
Die zentrale Zyanose (bedingt durch Lungenerkrankungen = pulmonale Zyanose, Herzerkrankungen =
kardiale Zyanose) macht sich besonders im Bereich der Mundschleimhäute, der Zunge und der Lippen bemerkbar.
Die zentrale Zyanose der Herzerkrankungen zeigt sich vor allem bei angeborenen Herzfehlern (z.B. Fallotsche
Tetralogie), Klappenfehlern (Stenosen, Insuffizienz), Koronarer Herzkrankheit (KHK, siehe auch Herzkrankheiten), Herzinsuffizienz (Herzschwäche), Herzrhythmusstörungen (Bradykardie,
Tachykardie), Entzündungen (z.B. Endokarditis) und Tumoren.
Bei den Lungenerkrankungen (Atemwegsbeschwerden) führen vor allem die chronische
Bronchitis, Bronchialasthma, Lungenemphysem,
Pneumonie, Fibrose und chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) zu einem Sauerstoffmangel.

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die
bei einer Sauerstoffarmut oder einem Sauerstoffmangel in Frage kommen.
| Ernährung |
Jedes Jahr kommt mindestens eine neue Diät auf den Markt. Warum? Weil keine hält,
was sie verspricht. Es gibt aber eine Kostform (keine Diät!), die seit 30 Jahren besteht. Warum?
Weil sie tatsächlich funktioniert. Es ist die Schaub-Kost, die der Verfasser selbst seit
Jahren befolgt.
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| Medizinische Massagen |
Massagen fördern die Blutzirkulation und
den Stoffwechsel. In diesem Sinne wirken sie unterstützend.
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| Orthomolekular-Medizin |
Empfohlene Tagesdosis:
Fe - Eisen als Transportmittel des Sauerstoffs im
Blut.
Bevor Sie ein Eisen-Präparat nehmen,
sollten Sie vorgängig eine 3-monatige Zink- und Vitamin-C-Therapie durchführen. Ohne diese
Vorbereitung ist Ihr Körper nicht in der Lage, das zugeführte Eisen vollständig
aufzunehmen.
Bier- oder Primärhefe.
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| Säure-Basen-Haushalt |
Jede Zelle unseres Körpers braucht Sauerstoff, um arbeiten und leben zu können.
Durch die Übersäuerung wird der Sauerstofftransport behindert,
was zu einem Energieabfall führt. Bevor Sie also ein teures Gerät zur Sauerstoff-Therapie kaufen,
achten Sie auf Ihren Säure-Basen-Haushalt!
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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 21.07.2011 aktualisiert.

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