Wechseljahresbeschwerden: Das Klimakterium als Problem
Grundsätzliches
In unserer "Kultur" wird den Frauen durch die Werbung (und leider oft auch
durch die Ärzte) suggeriert, dass die Wechseljahre eine Krankheit seien und einer dringenden
Behandlung bedürfen -meist durch synthetische Hormone, die mehr Schaden anrichten, als sie
nützen.
Übrigens, auch Männer durchlaufen ein solches Stadium, sie können es bloß
nicht zugeben. Das Allerwichtigste ist es nun, diesen neuen Lebensabschnitt akzeptieren zu
können, trotz Werbung.
Dennoch im folgenden ein paar allgemeinere Fakten zum Thema Klimakterium /
Wechseljahresbeschwerden:
Als Wechseljahre (=Klimakterium) der Frau bezeichnet man die Übergangsphase
zwischen dem Beginn unregelmäßiger Blutungen bis zur Erschöpfung der Eierstockfunktion. Das
Klimakterium umfasst in etwa den Lebensabschnitt vom 45. bis zum 55. Lebensjahr.
In dieser Zeit kommt es zur letzten von den Eierstöcken gesteuerten
Menstruationsblutung (=Menopause).
Der Zeitraum (4-5 Jahre) vor der Menopause wird Prämenopause genannt, der
Zeitraum (1 Jahr) nach der Menopause heißt Postmenopause.
Während der Prämenopause sinkt die Östrogenproduktion der Eierstöcke ab.
Östrogene sind weibliche Sexualhormone, die u.a. die Reproduktion steuern. Es kommt zum Ausbleiben
des Eisprungs oder verspätetem Eisprung. Es können Zwischenblutungen oder Dauerblutungen
auftreten.
Außerdem kann es in dieser Zeit zu einigen neurovegetativen Beschwerden wie
Hitzewallungen, Schweißausbrüchen, einer Verminderung des Sexualtriebes, Scheidentrockenheit oder
-entzündungen kommen.
Bei einigen Frauen tritt auch ein Menopausensyndrom auf, das neben den genannten
Beschwerden auch häufig mit Schwindel, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Leistungsabfall,
Schlafstörungen, Fettleibigkeit, Arteriosklerose (=Arterienverkalkung) und Osteoporose
(=Knochenschwund) einhergeht.
Auch Männer erleben Wechseljahre (=Klimakterium virile), die mit
Stimmungsschwankungen, depressiven Verstimmungen, Leistungsminderung und einer Libido- und
Potenzminderung verbunden sind. Die Ursache wird hier im Rückgang der Testosteronproduktion
gesehen.
Sprache der Symptome
Das Klimakterium ist der Zeitpunkt, an dem der Körper nicht mehr bereit
ist, neues Leben zu bilden. Frauen, die Kinder geboren haben, dürfen sich nun zurück lehnen,
sie haben ihre Aufgabe gilt biologisch gesehen als "erfüllt".
Ursachen
Die Produktion der Eierstockhormone (Östrogene) geht langsam zurück. Während
dieser Umstellung des Hormonhaushaltes kann es zu den unerwünschten Wechseljahresbeschwerden
kommen.
Mögliche Symptome bei Beschwerden in den
Wechseljahren
Diese Therapieform ist bestens geeignet, Energien wieder zum fließen zu
bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt.
Die APM nach Penzel ist in der Lage, Auswirkungen der hormonellen
Veränderungen zu minimieren. Mit einer APM-Behandlung lassen sich Energiestauungen
auflösen.
Sehr oft liegen körperlichen Problemen seelische Ursachen zugrunde. Blütenessenzen
lösen keine Probleme, aber sie helfen, anders damit umzugehen und bringen sie einer Lösung näher.
Lassen Sie sich von einem/r Therapeuten/In eine Mischung zusammen stellen.
Jedes Jahr kommt mindestens eine neue Diät auf den Markt. Warum? Weil keine hält,
was sie verspricht. Es gibt aber eine Kostform (keine Diät!), die seit 30 Jahren besteht. Warum?
Weil sie tatsächlich funktioniert. Es ist die Schaub-Kost, die der Verfasser selbst seit
Jahren befolgt.
Lassen Sie sich aus folgenden Urtinkturen eine Mischung herstellen: je 20 ml Hopfen (= pflanzliches Östrogen), Schafgarbe
(regulierend), Herzgespann (herzstärkend), Salbei (schweisshemmend), je 10 ml Baldrian (beruhigend), Johanniskraut (nervenstärkend,
aufhellend)
Es ist empfehlenswert, ab jetzt ganz
besonders auf eine genügende Versorgung mit Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffe zu
sorgen. Ein Multivitamin- und Multimineralpräparat kann nur empfohlen
werden.
Mit diesen Pflanzen können Sie die
Auswirkungen der Hormonumstellung auffangen:Borretschöl, Nachtkerzenöl,
Schwarzkümmelöl, Engelwurz, Johannisbeere, Hopfen, Beifuss, Ysop, Salbei, Gundelrebe.
Drei mal täglich eine Kapsel Gelee-Royal.
Mit der mexikanischen Yamswurzel kann eine künstliche Hormonbehandlung
umgangen werden. Ideal hat sich folgende Anwendung gezeigt: Während den ersten 22 Tagen im
Zyklus 3 mal täglich 2 Kapseln und in den folgenden Tagen bis zur Periode 3 mal täglich 1
Kapsel. Ideale Ergänzung zur Kur sind Borretsch- oder Nachtkerzenöl, ein Vitaminkomplex
(siehe oben) und eine Hopfenkur, die Östrogene zuführt.
Iso-Fem-Flavon aus
Rotklee und Dong Quai ist ein pflanzliches Östrogen (Phytoöstrogen).
Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so
genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus
übersäuert.
mit Müdigkeit, Erschöpfung und
Schlafstörugen: Kalium phosphoricum
mit Hitzeschwallungen, Einschlafproblemen und Herzrasen: Magnesium phosphoricum
mit Schwießausbrüchen: Silicea
Himbeere bei vorzeitiger Menopause,
Preiselbeere bei Wallungen und Vogelbeerbaum für die Zirkulation.
Sonstiges
Zwei mal wöchentlich ein Kräuterbad nehmen: 15 ml Melissen-, 20 ml Heublumenextrakt
und 15 ml Lavendelöl mit 200 ml Weizenkeimöl mischen. 20 – 30 ml dieser Mischung mit etwas
Kaffeesahne vermischen und dem Badewasser zugeben. Das Bad 15 – 20 Minuten lang
genießen.
Übrigens: Milch
trinken zur Verhinderung der Osteoporose ist ein Werbegag der Milchwirtschaft. Milch ist für
Säuglinge und Kälber, nicht für erwachsene Menschen.