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Zahnfleischschwund - Die Parodontose
| Grundsätzliches |
Die Zähne sind in einem kräftigen Knochen eingebettet. Je mehr sie zu kauen haben, je widerstandsfähiger sind sie.
Unsere verkochte, denaturierte Nahrung bietet dies aber nicht, so kommt es in jungen Jahren bereits zu Zahnlockerung und
Knochenabbau. Die Folge sind Zahnfleischentzündung und
Zahnbettschwund.
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| Sprache der Symptome |
Woran beißen Sie sich die Zähne aus?
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| Mögliche Ursachen |
Zwischen Zahn und Zahnfleisch bilden sich Taschen, die sich entzünden und vereitern. Bleibt die Entzündung
unbehandelt, greift sie die Wurzelhaut des Zahns und schlussendlich den Kieferknochen an. Es beginnt also mit schmerzendem
und leicht blutendem Zahnfleisch an.
Was die wenigsten wissen: Der Zahnfleischschwund hat insgesamt mit dem ph-Wert im Mund zu tun. Der
ph-Wert in der Mundhöhle hängt wiederum mit dem ph-Wert des Dünndarms zusammen.
Sie können sich eine Menge Zahnarztkosten sparen, wenn Sie diese
Ursache berücksichtigen. Mehr dazu lesen Sie unter Übersäuerung und Darmsanierung.
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| Mögliche Folgen |
Die eigentliche Parodontose läuft weitgehend schmerzlos ab, deshalb ist sie so gefährlich. Das Zahnfleisch weicht
langsam zurück und legt die Zahnhälse frei. Dann ist der Zahn sehr empfindlich auf Kälte, Wärme und Süßigkeiten. Der Abbau des Kieferknochens hat in diesem Stadium bereits
begonnen. Zahnstein ist ein Abfallprodukt von Bakterien und hat nichts mit Steinen zu tun. Wenn sich Zahnfleisch und
Kieferknochen abbauen, verliert der Zahn seinen Halt und fällt schließlich aus.
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Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei Zahnfleischschwund
(Parodontose) in Frage kommen.
| Aromatherapie |
Orale Einnahmen von Aroma-Essenzen sollten von erfahrenen Therapeuten begleitet werden. Fenchel, Salbei.
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| Ernährung |
Meiden Sie Zucker unter allen Umständen. Die Bakterien im so genannten Plaque
leben von Zucker! Alle Zuckerarten sind schädlich, am schädlichsten jedoch ist Saccharose (raffinierter Kristallzucker) und das
ganz besonders als Bonbon.
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Frischpflanzentropfen
(Urtinkturen) |
Lassen Sie sich aus folgenden Urtinkturen folgendes Mundwasser herstellen:
Je 20 ml Salbei, Kamille, Zinnkraut, Sonnenhut und Pappel. Zur Geschmacksverbesserung lassen Sie noch 10
Tropfen Pfefferminzöl dazugeben. Von dieser Mischung geben Sie 15-25 Tropfen in etwas Wasser und spülen den Mund 3 mal täglich
damit.
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| Gemmo-Therapie |
Bis zur Linderung stündlich 1-2 Stösse Johannisbeer-Knospenmazerat in den
Mund sprayen.
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| Orthomolekular-Medizin |
Empfohlene Tagesdosis:
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Vitamin C: 2000 mg
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Hilft, das Zahnfleisch zu reparieren. Regt das Immunsystem an. Auch lokale Anwendungen
durch Einmassieren von Kalziumascorbat.
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Folsäure: 1mg
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Eine wirksame Behandlung bei Parodontose. Erkranktes Zahnfleisch verfügt nur über wenig
Folsäure.
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Vitamin D: 10 µg und Kalzium: 600 mg
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Kann den Knochen stärken und bei dessen Wiederaufbau helfen.
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Coenzym Q 10: 60 mg
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Bei Parodontose sinken die Q 10-Werte im Zahnfleisch und in den weißen Blutkörperchen. Q
10 beschleunigt den Heilungsprozess und vermindert Zahnfleischbluten.
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| Säure-Basen-Haushalt |
Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr
Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus übersäuert.
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| Zahnstörfeld |
Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind gefährlich. Sie sollten sie durch
einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.
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| Schüssler Salze |
siehe: Zahnfleischblutung
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| Sonstiges |
Hermann Kaufmann selbst hat vor einigen Jahren sämtliche Zahnpasten,
Mundwässer weggeschmissen. Er schreibt: "Zum putzen nehme ich Meersalz auf die Bürste, beginne sacht zu bürsten, bis das Salz
sich aufgelöst hat. Zahnseide und eine Munddusche entfernen die Speisereste.
Nach dem Bürsten wird der Mund mit einer Natronlauge (1 TL auf 2 dl Wasser) gespült. Das sorgt für ein basisches Milieu im
Mund und verhindert Bakterienwachstum und Zahnsteinbildung. Seither gehe ich nur noch einmal jährlich zur DH (Dentalhygenist
= Zahnkosmetikerin), früher waren halbjährliche Besuche nötig. Eine zahnärztliche Intervention liegt gut 10 Jahre zurück.
Gespart auf allen Linien!"
Das Ölziehen ist ein Rezept, das seit einigen Jahren von
vielen Zahn- oder HNO-Ärzten empfohlen wird. Mit dieser Methode kann man den gesamten Mund- und Rachenraum von
Krankheitserregern befreien. Man kann die Immunkraft in den Mundschleimhäuten stärken. Die Ölzieh-Kur wirkt insbesondere
gegen Parodontose.
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