Paracetamol: Schmerzlindernd? Oder ein Zombiemittel?

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Ich weiß: Die Überschrift ist natürlich etwas reißerisch aufgemacht. Das liegt aber an einer Studie, auf die ich weiter unten im Beitrag eingehe. Zuerst aber einige "allgemeine" Dinge zum Paracetamol.

Das Anilin-Derivat Paracetamol gehört den nicht-opioiden Analgetika an. Anilin-Derivate stehen in Verdacht, besonders nierenschädigend zu sein, weshalb nur noch Paracetamol mit seiner relativ guten Verträglichkeit für den Organismus als einziger Wirkstoff Bestand hat.

Bevor jedoch Paracetamol in der Schulmedizin als schmerzlindernde Substanz zum Einsatz kam (das war erst nach dem 2. Weltkrieg), wurden zwei verwandte Substanzen für die Schmerztherapie verwendet: Acetanilid und Phenacetin.

Es zeigte sich, dass diese beiden Substanzen jedoch selbst keine schmerzlindernde Wirkung hatten. Diese trat erst ein, wenn Acetanilid oder Phenacetin vom Organismus verstoffwechselt wurden und als Metabolit Paracetamol entstand. Dieser Zusammenhang wurde erst 1948 durch Brodie und Axelrod erkannt und genutzt.

Josef von Mering hatte diesen Zusammenhang schon 1887 beschrieben, war aber mit seiner Entdeckung in Vergessenheit geraten. Phenacetin hat stark nierenschädigende Nebenwirkungen und ist seit 1986 in der "alten" Bundesrepublik Deutschland vom Markt genommen worden. Bei der Verstoffwechselung von Acetanilid werden geringe Mengen zu Anilin metabolisiert. Diese Mengen sind ausreichend für die Entstehung von Nebenwirkungen, die für das Anilin als starkem Blutgift typisch sind, wie z.B. die Oxidation des Hämoglobins zu Methämoglobin.

Vor diesem Hintergrund war der Einsatz von Paracetamol als eigentlich wirksame Substanz mit deutlich weniger Nebenwirkungen der nächste logische Schritt.

Anwendungsbereich

Paracetamol zeichnet sich durch seine antipyretische (fiebersenkend), eine abgeschwächte analgetische (schmerzlindernd), aber keine antiphlogistische (entzündungshemmend) Wirkung aus.

Daher wird es zur Behandlung von leichten bis mittel starken Schmerzen und Fieber verwandt. Es kommt häufig bei Schmerzzuständen, wie Kopfschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Zahnschmerzen, Gelenkschmerzen, Migräne etc., zum Einsatz.

Daneben gibt es noch eine Reihe von Kombinationspräparaten, wo Paracetamol mit z.B. Coffein kombiniert wird. Hier soll Coffein helfen, den Wirkeintritt des Paracetamols zu beschleunigen und dessen Wirkstoffkonzentration zu verringern.

Die Dreierkombination mit Acetylsalicylsäure und Coffein wird als Mittel der ersten Wahl bei Spannungskopfschmerzen betrachtet, da hier eine noch stärkere analgetische Wirkung vorliegen soll.

Verschiedene Darreichungsformen und Dosierungen

Medikamente auf Basis von Paracetamol werden in unterschiedlichen Darreichungsformen angeboten. Neben den üblichen Tabletten und Dragees sind dies vor allem Lösungen zur Injektion, Zäpfchen (Suppositorien), Salben, Tinkturen oder Gele. Die Dosierung variiert zwischen 500 und 1000 mg.

Die Plasmahalbwertszeit beträgt zwischen 1 und 4 Stunden und ist weitestgehend von der Leberfunktion abhängig. Die Resorption aus dem Gastrointestinaltrakt führt zu einer nahezu vollständigen Umwandlung (Biotransformation) des Wirkstoffs, wobei die entstehenden Substanzen verträglich ausgeschieden werden. Vom reinen Paracetamol verbleiben nur gut drei Prozent im Organismus, deren Ausscheidung über die Nieren erfolgt.

Bis zu einer Darreichungsform von zehn Gramm sind Medikamente mit Paracetamol frei verkäuflich. Darüber liegende Formen bedürfen, neben der strengen ärztlichen Überwachung, der Verschreibung. Insgesamt sollte der Wirkstoff nicht länger als an drei Tagen in Folge oder an zehn Tagen pro Monat eingenommen werden, um Nebenwirkungen zu vermeiden.

Die im Handel angebotenen Medikamente auf Basis von Diclofenac werden unter verschiedenen Namen angeboten (z.B. Diclofenac, ben-u-ron). Daneben findet sich der Wirkstoff auch häufig in geringer Dosierung in Heißgetränken gegen Erkältungen oder unterstützenden Präparaten, wie z.B. Grippostad Heißgetränk, Enelfa Saft, Contac Erkältungstrunk oder Vivimed gegen Kopfschmerzen.

Wirkmechanismus

Paracetamol galt lange Zeit als ein weiteres Mitglied der entzündungshemmenden Schmerzmittel, wie wir sie bei den nicht-steroidalen Entzündungshemmern kennen. Grund dafür war das entzündungshemmende Potential, was die Substanz im Labor hat zeigen können. Im Organismus jedoch zeigt die Substanz praktisch keine Wirkung auf die periphere Cyclooxygenase.

Dies ist der Hauptgrund, warum unter Paracetamol so gut wie keine Magenprobleme oder Darmprobleme, wie Ulzera, auftreten. Gleichzeitig hat die Substanz ebenfalls keinen Einfluss auf die Aggregation von Thrombozyten (das was allgemein unter "Blutverdünnung" verstanden wird), wie dies von der Acetylsalicylsäure bekannt ist.

Meines Wissens gibt es immer noch keine schlüssigen Erklärungen für die schmerzlindernde Wirksamkeit von Paracetamol. Eine Theorie lautet, dass die Substanz eine dämpfende Wirkung auf eine Variante der Cyclooxygenase-1 in der Großhirnrinde ausübt, die sogenannte COX-3. Des Weiteren zeigte sich eine stärkere Einwirkung auf COX-2. Dieses Enzym ist im Gegensatz zu COX-1 nicht dauerhaft im Organismus vorhanden, sondern wird nur bei Entzündungen, Verletzungen usw. synthetisiert.

Eine weitere Theorie besagt, dass ein Metabolit des Paracetamols Wechselwirkungen mit dem körpereigenen Cannabinoidsystem eingeht. Der Metabolit wird fast ausschließlich im Gehirn gebildet (N-Arachidonoylphenolamin) und hat ebenfalls eine analgetische und antipyretische Wirkung aufgrund seiner Interaktion mit den Cannaboid-Rezeptoren. Diese Rezeptoren sind teilweise auch an der Regulierung der Körpertemperatur beteiligt.

Andere Theorien beziehen sich auf das Serotonin-System und der Hemmung der Freisetzung von Stickstoffmonoxid. Aber hier gibt es nur Hypothesen ohne praktische Hinweise, dass hier eine Verbindung mit der Wirksubstanz bestünde.

Paracetamol wirkt bei LWS Schmerzen NICHT besser als Placebo

Ich hatte es ja eben bereits erwähnt: Der Wirkmechanismus scheint bei Paracetamol nicht wirklich geklärt zu sein. Und auch die Effektivität der Schmerzlinderung lässt zu wünschen übrig - Beispiel Rückenschmerzen.

Eine Studie aus dem Jahr 2014 (Quelle: Lancenet, 014; doi: 10.1016/S0140-6736(14)60805-9) zeigt in Bezug auf LWS-Schmerzen (Lendenwirbelsäule), dass Paracetamol in diesem Bereich nicht besser als ein Placebo wirkt. Das Medikament hilft demnach nicht, Schmerzen zu reduzieren, die Mobilität zu stärken, Schlafstörungen zu beseitigen oder die Lebensqualität insgesamt zu erhöhen.

Für die Studie nahmen die Forscher von PACE (Englisches Kürzel für ein Forschungsprojekt, dass die Wirksamkeit von Paracetamol im unteren Rückenbereich untersucht) die Therapien von insgesamt 1652 Personen genauer in Augenschein. Das Ergebnis dürfte zu einem großen Umdenken führen: In praktisch allen Kliniken wird bei Rückenschmerzen zuerst stets das Schmerzmittel verschrieben – völlig zu Unrecht, wie sich nun gezeigt hat.

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Nebenwirkungen

Jedes Medikament, das in Regelmechanismen des Organismus eingreift, kann neben den gewünschten auch unerwünschte Wirkungen verursachen. Hierzu zählen unter anderem Hautirritationen (z.B. in Form von Rötungen oder Ausschlägen), eine gesteigerte Schweißproduktion oder auch Übelkeit.

Insgesamt sind die Nebenwirkungen zwar eher gering. In sehr seltenen Fällen kann es zu Beeinträchtigungen der verschiedenen Blutbestandteile kommen (z.B. Abbau weißer Blutkörperchen, Blutarmut).

Die Einnahme des Wirkstoffs über einen längeren Zeitraum führt als mögliche "Nebenwirkung" zu Müdigkeit, Benommenheit, Nervosität, Muskelschmerz oder Kopfschmerzen.

Bei regelhafter Überdosierung (mehr als zehn Gramm täglich) kann eine Schädigung von Leberzellen oder Nierenzellen nicht ausgeschlossen werden. Und gerade diese Leberschäden sind die häufigsten ernsthaften Nebenwirkungen von Paracetamol. Dies beruht auf der Tatsache, dass bei der Verstoffwechslung der Substanz ein leberschädigendes Intermediärprodukt (N-Acetyl-p-benzochinonimin) auftritt, das normalerweise von Glutathion abgefangen und neutralisiert wird.

Bei zu hohen Konzentrationen an Paracetamol jedoch erschöpft sich der Bestand an Glutathion und das Intermediärprodukt reagiert mit den Gewebeproteinen der Leber, was zu deren Zerstörung führt. Von daher ist von einer langfristigen und zu hohen Dosierung abzuraten, um solche Schäden zu vermeiden.

In Kombination mit anderen Medikamenten ist eine deutliche Verstärkung der Wirkungen möglich. Diese Verstärkung kann unter Umständen auf einer Verlangsamung der Metabolisierung von Paracetamol beruhen. Dies ist z.B. der Fall bei Alkohol und Barbituraten, die ebenfalls über das Cytochrom-P450-Enzym abgebaut werden.

Da die stärkere Wirkung jedoch auf einer Verzögerung des Abbaus der Substanz beruht, kommt es in der Regel zu einer Verstärkung der lebertoxischen Eigenschaften von Paracetamol. Von daher ist eine Kombination dieser Substanzen nur schlecht steuerbar und damit nicht zu empfehlen.

Kontraindikationen

Die Einnahme Paracetamol-haltiger Präparate ist kontraindiziert bei Störungen der Leber- oder Nierenfunktion, bei bekanntem Alkoholabusus (siehe Wechselwirkungen) und Morbus Meulengracht (genetisch bedingte Anhäufung des roten Blutfarbstoffs, die zu nicht lebensbedrohlichen Symptomen wie z.B. Schweißausbrüche/Schwitzen und regelmäßige Kopfschmerzen führt).

Bei vorliegender Schwangerschaft sollte die Einnahme ärztlich abgeklärt werden. Wenn man in der Schwangerschaft überhaupt ein konventionelles Schmerzmittel geben will, scheint Paracetamol noch am ehesten in Frage zu kommen. Ich rate aber dringend dazu, den Rat eines Arztes einzuholen, der die Entscheidung für den Einsatz von Paracetamol bei einer Schwangeren prüfen sollte. Wie bei allen Medikamenten wäre eine pauschale und unkritische Empfehlung unverantwortlich. Meine Meinung dazu sollte eigentlich klar sein, vor allem wenn Sie den Rest dieses Beitrags gelesen haben. Und ich kann es nicht oft genug sagen: Es gibt sehr wirkungsvolle Alternativen!

Weitere Kontraindikationen sind bekannte Überempfindlichkeiten (Allergien) gegenüber Paracetamol.

Paracetamol und die Zombies

Nun kommen also (endlich) die Zombies ins Spiel... Also: Diese Sache mit den Zombies kommt zwar aus den USA, aber nicht aus Hollywood. Psychologen der Ohio State University behaupten, dass Paracetamol, die Benutzer zu emotionalen Zombies macht.

Das sind keine guten Nachrichten für die Substanz. Denn ein beliebtes Einsatzgebiet stellen eben die verschiedenen Formen von Rückenschmerzen dar (trotz der Studienlage, die ich oben ja schon erwähnt hatte). 

Naja, wenn man hier ein pharmakologisches Plazebo in der Hand hat, dann muss es doch für irgend etwas gut sein, oder?

Es ist! Wer seine Leber ordentlich ruinieren möchte, der hat mit Paracetamol ein ideales Medikament in der Hand: Leberschäden durch Medikamente.

Und da besorgte Eltern bei Fieber ihrer Kinder auch gerne sofort und nachhaltig zur Chemie greifen (da diese ja bekanntermaßen die einzig heilende Instanz auf dieser Welt ist!), ist es nicht selten, dass bei ausreichend hoher Dosierung die Kleinen zwar kein Fieber mehr haben, dafür aber Probleme mit der Leber davontragen:

„Aber auch die für Kinder geeigneten Schmerzmittel, wie Paracetamol, sollte man unbedingt von diesen fernhalten: Denn wie häufig kommt es vor, dass die Kleinen mit einer Überdosierung der gefährlichen Schmerzmittel in die Notaufnahme müssen? Die entstandenen Leberschäden können dann im schlimmsten Fall zum Tode führen.

In Großbritannien und den USA ist Paracetamol auch tatsächlich der häufigste Auslöser für ein akutes Leberversagen. In etwa der Hälfte der Fälle erfolgt die Überdosierung unabsichtlich (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16317692 ).

Das ist übrigens ein Auszug aus meinem eigenen Beitrag: Akute und chronische Schmerzen - Wirksame und mögliche Therapiealternativen - Wo Sie auch die Alternativen finden.

Zurück zur neuen Studie aus der Psychologie, die den Titel führt: Over-the-Counter Relief From Pains and Pleasures Alike.

Es gibt frühere Studien, die zeigen konnten, dass Paracetamol nicht nur körperlichen Schmerz bekämpft, sondern auch "psychologische Schmerzen". Die Sache mit dem "körperlichen Schmerz" müssen wir allerdings in Sachen Rückenschmerzen relativieren. Was es mit den "psychologischen Schmerzen" auf sich hat und inwieweit die sich objektiv messen lassen, das ist auch ein riesiges Fragezeichen. In der vorliegenden Arbeit wollten die Autoren auf möglichst objektive Art und Weise den Einfluss der Substanz auf die Psyche der Teilnehmer ermitteln.

Dazu involvierten sie 82 Studenten, die sie in eine Verumgruppe aufteilten, die 1000 Milligramm Paracetamol erhielt, und eine Placebogruppe, die ein Placebo erhielt, das sich im Aussehen nicht von dem Medikament unterschied. Danach warteten die Teilnehmer eine Stunde, um den Wirkeintritt des Medikaments zu ermöglichen.

Danach wurden den Teilnehmern 40 Fotografien gezeigt, die aus einer Datenbank ausgewählt worden waren (International Affective Picture System). Diese Datenbank wird regelmäßig benutzt, um Studien durchzuführen, die Emotionen und Wahrnehmungsfähigkeit von Studienteilnehmern untersuchen. Die Art der Fotografien zeigten verstörende Bilder von weinenden, unterernährten Kindern über neutrale Bilder (mit zum Beispiel Kühen auf einem Feld), bis hin zu sehr angenehmen Aufnahmen mit kleinen Kindern die mit Katzen spielten.

Nachdem jedes Foto gezeigt worden war, wurden die Teilnehmer befragt, wie positiv oder negativ, auf einer Skala von -5 für extrem negativ und +5 für extrem positiv, sie die Bilder einordnen. Danach sahen sie die Bilder nochmals und wurden befragt, wie stark die Bilder bei ihnen eine emotionale Reaktion auslösten. 0 stand für keine oder schwache Reaktion und 10 für eine extrem starke Reaktion.

In beiden Durchgängen zeigte sich, dass die Teilnehmer unter Paracetamol die Bilder und ihre eigenen Reaktionen darauf signifikant weniger extrem beurteilten als die Teilnehmer der Plazebogruppe. Oder mit anderen Worten: Die Teilnehmer der Verumgruppe waren nicht mehr in der Lage, die gleichen emotionalen Höhen und Tiefen zu empfinden wie die Teilnehmer der Placebogruppe. Positive Bilder wurden von ihnen nicht mehr als positiv empfunden und negative galten als weniger negativ. Bei den emotionalen Reaktionen stellte sich ebenfalls eine Art „Abstumpfung" ein.

Anmerkung: An dieser Stelle darf ich vielleicht einmal einwerfen, dass ich diese Beobachtungen auch in der Praxis erlebe - und das nicht nur bei Paracetamol! Ich erlebe bei sehr vielen Menschen eine gewisse "Gleichgültigkeit", vor allem wenn diese bestimmte Medikamente einnehmen.

Teilnehmer unter Placebo zum Beispiel empfanden starke Emotionen, wenn sie Bilder von unterernährten Kindern sahen – einen Durchschnittswert von 6,76. Teilnehmer aus der Verumgruppe zeigten hier nur einen Wert von 5,85. Bei neutralen Bildern (die mit den Kühen auf der Wiese) gab es in beiden Gruppen vergleichbar neutrale Bewertungen.

Die Autoren schlossen aus ihren Beobachtungen, dass Paracetamol die Fähigkeit der Leute verändert, das Ausmaß von Ereignissen richtig zu beurteilen. Durch das Abschalten der Emotionen (etwas vereinfacht formuliert), wird die Bedeutung und die daraus sich ableitenden Konsequenzen von Ereignissen falsch, d. h. als nicht relevant eingeordnet.

Für andere Schmerzmittel wäre eine solche „Nebenwirkung" durchaus denkbar. Aber hierzu gibt es noch keine Arbeiten, die dies belegen können. Die Autoren dieser Studie jedoch denken schon daran, auch Aspirin und Ibuprofen einem solchen Test zu unterziehen. Paracetamol ist jedoch kein NSAR - nichtsteroidalen Antirheumatikum. Daher ist es nicht in der Lage, Entzündungen einzudämmen. Vielleicht spielt diese Tatsache eine Rolle bei dem negativen Einfluss auf die Emotionen der Anwender, so die Vermutung von Dr. Durso, einem der Koautoren der Studie.

Fazit

Paracetamol scheint für die Kurzzeitbehandlung von Fieber und Schmerzen kaum Probleme zu bereiten. Voraussetzung dafür ist eine "normale" Dosierung, die den Glutathionreserven der Leber erlaubt, sich zu gegebener Zeit wieder zu erholen. Aber genau das ist bei vielen Schmerzpatienten ja ein Problem. Deren "Reserven" sind sowieso eher niedrig.

Und: Paracetamol wirkt. Leider scheint es nicht da zu wirken, wo die Schulmedizin glaubt, dass es wirken sollte. Einem alten Witz folgend möchte ich lästernderweise vermuten, dass unter Paracetamol die Rückenschmerzen zwar nicht gemildert werden, aber dem Betroffenen ist es dann egal, ob er welche hat oder nicht. Wenn das keine überzeugende Wirkung ist! Und evidenzbasiert dazu!

Es gibt aus meiner Sicht genügend Möglichkeiten einer Alternativen Behandlung bei Schmerzen.

 

 

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 18.5.2015 aktualisiert.

 

 

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