Bevor ich zu den Hausmitteln usw. komme, erst einmal etwas zu den möglichen Ursachen für Magenschmerzen, bzw. Magenbeschwerden.
Diese Beschwerden kommen bei sehr viel Erkrankungen vor, die alle einen lateinischen Spitznamen haben. Bevor Sie sich völlig verrückt machen, denken Sie immer an ein Sprichwort, dass in der Medizin gilt: Häufiges ist häufig, Seltenes ist selten. Ich habe ja meine Praxis in der Nähe von Kiel und hier sagt man auch: Wenn dir in Kiel ein Vogel auf den Kopf scheißt ist es höchstwahrscheinlich eine Möwe und kein Lämmergeier.
Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Magenprobleme wegen Ihrer Ernährung, flaschem Essen, zu hastigem Essen und sonstigem Stress haben, ist also das wahrscheinlichste.
Nach diesen einleitenden Worte kommen wir also zu möglichen Ursachen…
Ursachen
Häufig werden linksseitige Oberbauchschmerzen als Magenschmerzen bezeichnet. Ursächlich für Schmerzen in dieser Region können verschiedene Erkrankungen sein. Häufig sind natürlich Magenprobleme. Wenn der Schmerz z.B. nach einem üppigen Essen auftritt, kann die Dehnung der Magenwand alleine bereits einen Schmerzreiz auslösen.
Krampfartige Magenschmerzen, die mit Sodbrennen einhergehen können, weisen auf eine Magenschleimhautentzündung (Gastritis) oder ein Magengeschwür,bzw. Zwölffingerdarmgeschwür (Ulcus ventriculi bzw. duodeni) hin.
Tritt der Schmerz im Zusammenhang mit Durchfall auf, kann es sich um einen Magen-Darm-Infekt (Gastroenteritis) handeln.
Eine Bauspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) kann Schmerzen im gesamten Oberbauch, die bis in den Rücken strahlen, auslösen. Der Schmerz tritt dort vor allem nach dem Essen auf.
Nicht selten strahlt der Schmerz bei einem Herzinfarkt neben dem linken Arm auch in die Magengegend aus. Daneben besteht ein typisches Druck- und Schmerzgefühl im Brustkorb (Brustspannung) mit Angst und Kaltschweißigkeit.
Seltenere Ursachen für linksseitige Oberbauchschmerzen sind vor allem nach Unfällen auftretende Milzrisse (Milzrupturen), die sich dann aber meistens so akut abspielen, dass Sie mit Sicherheit nicht auf dieser Webseite suchen werden.
Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter mit den „5 Wundermitteln“ an:
Kleine Anmerkung: Die Sache mit den „5 Wundermitteln“ ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen…
Sprache der Symptome
Wenn Sie Ärger mit dem Magen haben, ärgern Sie den Magen! Wer oft unter Magenproblemen leidet, sollte auch dringend sein Umfeld prüfen und gegebenenfalls auch hier aufräumen, nicht nur im Magen. Sie sollten sich auch fragen: Was kann ich denn nicht richtig verdauen, was liegt mir denn so schwer auf dem Magen?
Mögliche Ursachen
Oft sind wir uns der Fehler, die den Magen belasten, gar nicht bewusst: hastiges Essen, zu wenig kauen, schlechte Zähne, zu heißes oder zu kaltes Essen und trinken, zuviel Salz, scharfe alkoholische Getränke, Rauchen. Aber auch Ärger, Sorgen und Kummer, Hetze und Nervosität. In diesen Fällen sollten Sie zuerst an Stressabbau denken.
Abb.1: Das Sprichwort: „Du bist was Du ißt“, gilt auch für die allermeisten Magenbeschwerden. Bildquelle: Fotolia.com – Ksenia Bravo.
Woran man als Ursache auch noch denken kann: Es gibt es eine Menge Arzneimittel, die die Magenschleimhaut angreifen oder Magenprobleme als „Nebenwirkung“ haben. Und gerade in diesen Fällen macht es aus meiner Sicht nur sehr selten Sinn, die Magenprobleme mit einem weiteren Medikament zu behandeln.
Liegen seelische Ursachen zugrunde, können Bachblüten helfen. Diese können dazu beitragen, dass Sie anders mit dem Problem umgehen und bringen sie einer Lösung näher. Lassen Sie sich von einem Therapeuten eine Mischung zusammen stellen.
Die Ernährung ist generell das A und O einer wirklich naturheilkundlichen Therapie. Manchmal muss ich Patienten einfach sagen: „Jetzt ist Schluß mit der Fresserei“. Vollwertkost, drei geregelte Mahlzeiten am Tag, zum Frühstück vor allem Früchte (Apfel) und: jeden Bissen ab sofort 33mal kauen. Allgemein sollten Sie die Regeln befolgen, wie ich diese zur gesunden Ernährung definiert habe. Nach 20.00 Uhr wird nichts mehr gegessen.
Kefir kann helfen: Durch die spezielle Struktur des Getränks ist es dem Verdauungstrakt zudem möglich, diese Vitamine besser aufzunehmen als aus normaler Milch.
Meiden Sie: Kaffee, Schweinefleisch, Milch, Süßigkeiten. Ich empfehle meinen Patienten dringend keine Milch, keine Fruchtsäfte und keinen Kaffee mehr zu trinken. Versuchen sie stattdessen auf gute Heilwässer umzustellen und Heiltees. Diese Massnahmen alleine können bereits eine sehr gute Besserung bewirken.
Als großartiges Heilverfahren kommt Heilfasten in Frage.
Für die Kamillenblüten liegen positive Studiendaten (positive Monographie der Kommission E) vor. Die Kamille ist eine bewährt Heilpflanze. Oft empfohlen auch als Kamille-Rollkur: Trinken Sie 2 Tassen Kamillentee, legen sich anschließend für 3 Minuten auf den Rücken, je 3 Minuten auf Ihre linke und rechte Seite und anschließend 3 Minuten auf den Bauch. Auf diese Art kommt die gesamte Magenschleimhaut mit dem Kamillentee in Kontakt und kann sich beruhigen.
Gute Erfahrungen liegen auch mit folgenden Heilpflanzen vor: Alraunwurzel, schwarzer Pfeffer, Schöllkraut, Schafgarbe, Weidenröschenkraut.
Dr. Schüssler schreibt dazu:
„Akute Magenentzündung mit heftigem Schmerz der aufgetrieben Magengegend, Erbrechen und Fieber: Ferrum phosphoricum. Wenn bei einem zu spät in Behandlung gekommenen Falle Symptome des Kräfteverfalls, Trockenheit der Zunge etc. vorhanden ist, so wird Kalium phosphoricum gegeben. Akute und chronische Magenschmerzen, welche nach Speisegnuss und bei Druck auf die Magengegend sich verschlimmern, und besonders wenn Speiseerbrechen sich einstellt, verlangen Ferrum phosphoricum.
Krampfhafte Magenschmerzen bei reiner Zunge: Magnesium phosphoricum.
Gefühl des Krampfmagens, krampfhaften Zusammenschnüren des Magens: Magnesium phosphoricum.“
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