Durchblutungsstörung in den Venen

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Venöse Durchblutungsstörungen zeigen sich neben Thrombophlebitis, Thrombose und postthrombotischem Syndrom hauptsächlich im Rahmen einer chronisch-venösen Insuffizienz und lassen sich vornehmlich an den Beinen (eher selten an Armen oder im Gehirn) lokalisieren.

Blutgerinnsel (Thromben = Thrombose) können zu einer Entzündung von Gefäßen führen (Thrombophlebitis). Die hierdurch entstehende venöse Durchblutungsstörung führt zu Schmerzen in der betroffenen Körperregion, meist in den Unterschenkeln.

Nach durchlebter Thrombose kann es zum postthrombotischen Syndrom kommen, bei dem in den vorgeschädigten Arealen (meist tiefe Bein- und Beckenvenen) eine Abflussbehinderung bestehen bleibt. Charakteristisch dafür sind zu Beginn "schwere Beine", später auch starke Beinschmerzen, eine zum Abend hin zunehmende Schwellung, die sich im Liegen bessert, ein vermehrtes Spannungsgefühl der Haut, Entzündungen sowie schlecht verheilende Wunden (siehe Wundheilung), mit der Gefahr eines Geschwürs (Ulcus cruris = offenes Bein, Differentialdiagnose: arterielle Durchblutungsstörung).

Die chronisch-venöse Insuffizienz (CVI) entsteht meist durch eine Schwäche der Gefäßwand (Bindegewebsschwäche) oder eine Fehlfunktion der Venenklappen, wodurch es zu Stauungen in den Venen kommt. Das gesammelte Blut führt zu Schwellungen, Druckgefühl und Schmerzen in der betroffenen Region (meist Unterschenkel und Fuß). Zusätzlich zeigen sich Krampfadern (Varizen), die Haut verfärbt sich bläulich und Wasser lagert sich vermehrt ein (Wasser in den Beinen).

Auch das Gehirn kann von venösen Durchblutungsstörungen betroffen sein. Diese zeigen eine langsame Zunahme der Symptome, in deren Folge es wiederkehrend zu stichartigen Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen kommt. Bei fortschreitender Störung können auch epileptische Anfälle ausgelöst werden. Mehr dazu unter: Durchblutungsstörungen im Gehirn

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Sprache der Symptome

Beinprobleme signalisieren Zukunftsängste. Das Blut steht für das Leben. Wenn das Leben nicht mehr fliessen kann, fliesst auch das Blut nicht mehr richtig. Krampfadern zeigen eine fehlende (geistige) Elastizität an. Lösen Sie Ihr Problem, bevor es soweit kommt.

Verkrampfungen sollten gelöst und das Leben (Blut) wieder zum Fliessen gebracht werden. Überlegen Sie sich, wo sie erstarrt sind und welche Situation Sie entkrampfen sollten.

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Im Folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei venösen Durchblutungsstörungen in Frage kommen können.

AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel
Diese Therapieform ist geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt.
Ernährung

Es ist alles zu meiden, was die Durchblutung behindert - vor allem gesättigte Fettsäuren wie in Wurst und Fleisch, aber auch in Fritiertem. Generell empfehle ich ganz auf Schweinefleisch zu verzichten (Arachidonsäure!).

Greifen Sie jedoch mehr zu Obst und Gemüse und trinken sie neutrale Flüssigkeiten wie Wasser oder Kräutertees.

Greifen Sie auch zu Weizenkeimöl oder noch besser zu Leinöl.

Frischpflanzentropfen
(Urtinkturen)
Lassen Sie sich aus folgenden Urtinkturen eine Mischung herstellen:
40 ml Rosskastanie, je 20 ml Ginkgo, Mäusedorn und je 10 ml Schafgarbe und Arnika.
Heilpflanzen

Aronia, (Apfelbeere)

Padma 28 aus der tibetanischen Medizin ist sehr hilfreich bei venösen Durchblutungsstörungen.

Orthomolekulare Medizin

Omega 3 Fettsäuren, Coenzym Q10, Magnesium, Vitamin C, Vitamin E, Aminosäuren, sekundäre Pflanzenstoffe, Bioflavonoide, OPC, Traubenkernextrakt

Nattokinase scheint einen positiven Einfluss auf die Blutgerinnung zu haben, ist es in der Lage, an verschiedenen Stellen der Gerinnungskette einzugreifen und Thrombozyten-aggregationsneigungen herabzusetzen. Von daher scheint es sich als Blutverdünner zu eignen und damit die „tägliche ASS-Tablette“ zu ersetzen. Allerdings scheint der Mechanismus umfassender zu sein als der von Acetylsalicylsäure, welches nur die Thrombozytenaggregation hemmt.

Säure-Basen-Haushalt Der Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen akuten und
chronischen Beschwerden eine Rolle spielen.
Schüssler-Salze

Grundsätzlich : Calcium fluoratum Nr. 1, Kalium chloratum Nr. 4, Magnesium phos. Nr. 7, Natrium phos. Nr. 9, Silicea Nr. 11. 

Vorbeugend
: Kalium chloratum Nr. 4, Natrium phos. Nr. 9, Silicea Nr. 11.
Blutsalzkur zur Entschlackung.

Spagyrik Ginkgo, Weissdorn
Sonstiges

Wechselduschen der Unterschenkel morgens & abends. Beine hoch lagern, evtl. Blutegel ansetzen. Öfters auf den Zehen gehen (Venenpumpe), viel barfuss laufen.

Ein Kohlensäurebad wirkt antiseptisch, desinfizierend und schmerzlindernd zudem fördern es die Durchblutung und begünstigt die Fließeigenschaften des Blutes.

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 14.9.2013 aktualisiert.