Gehörschwäche

von: René Gräber, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge

Funktionsstörungen des Innenohrs können das Gehör beeinträchtigen, zu einem Tinnitus oder Schwindel führen. Diese Probleme sind weit verbreitet. Ein Drittel bis die Hälfte der über 65-jährigen hat Hörschäden.

Sprache der Symptome

Alte Menschen haben das Privileg, nicht mehr alles hören zu wollen (können).

Mögliche Ursachen

Lärmbelastung während eines ganzen Lebens beschädigt mit der Zeit die Sinneszellen im Ohr. An Arbeitsplätzen mit hoher Lärmbelastung muss unbedingt ein Gehörschutz getragen werden.

Laute Musik, insbesondere mit Kopfhörern, schädigen das Ohr.

Energiefluss-Störung im Ohrbereich (Gehörnerv). Trauma durch Lärm (Konzerte etc.). Stress, Bluthochdruck, Durchblutungsprobleme. Nebenwirkungen von chemischen Medikamenten (Antibiotika, Salicylsäure (Aspirin), Chinin, Schlafmittel und Psychopharmaka).

Eine Erkältung oder Grippe kann auch zu Gehörschäden führen, dann ist es meist eine Entzündung des äusseren Gehörganges oder eine Verstopfung der eustachischen Röhre (Verbindung zwischen Innenohr und Rachenraum).

Eine Verstopfung des äusseren Gehörgangs mit Schmalz. Achtung: Keinesfalls mit einem spitzen Gegenstand in das Ohr gehen! Wenn der Pfropfen zu hart ist, lassen Sie das Ohr vom Arzt durchspülen. 

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Im folgenden finden Sie Hilfe und Hausmittel aus der Naturheilkunde und der Alternativmedizin, die bei einer Gehörschwäche in Frage kommen.

AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel
Diese Therapieform ist bestens geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt.

Bachblüten Sehr oft liegen körperlichen Problemen seelische Ursachen zugrunde. Bachblüten lösen keine Probleme, aber sie helfen, anders damit umzugehen und bringen sie einer Lösung näher. Lassen Sie sich von einem/r Therapeuten/In eine Mischung zusammen stellen.

Ernährung Eine stark zuckerhaltige Ernährung regt die Ausschüttung von Adrenalin an, was die Blutgefässe im Innenohr verengen kann. Hohe Zuckerspiegel können im Blut mit Proteinen reagieren und zu einer Schädigung der Blutgefässe führen. 
Frischpflanzentropfen
(Urtinkturen)
Lassen Sie sich aus folgenden Urtinkturen eine Mischung herstellen:
30 ml Sonnenhut, je 20 ml Silberweide, Kamille, Pappel und 10 ml Hirtentäschchen.

Orthomolekular-Medizin
Empfohlene Tagesdosis:

Vitamin A: 20'000 IE

Hohe Vitamin-A-Dosierungen sollten Sie nur in Begleitung eines erfahrenen Therapeuten oder Arztes einnehmen. Eine Therapie dauert etwa 4-6 Monate. 

 

Vitamin E: 400 mg

In Verbindung mit Vitamin A ist das eine wirksame Behandlung bei Hörverlust.

 

Vitamin C: 1000 mg mit 100-150 mg Rutin

Eine Therapie mit Rutin-Bioflavonoide, kann in Verbindung mit Vitamin C bei Hörverlust, Tinnitus und Schwindel sehr hilfreich sein. 

 

Vitamin D: 10-20 µg mit Kalzium

Vitamin-D-Mangel senkt den Kalziumspiegel im Innenohr. 

 

Zink: 60 mg

Zinkmangel führt zu Tinnitus und Hörverlust.

 

Mangan: 10-30 mg

Manganmangel führt zu Tinnitus und Hörverlust.

 

Säure-Basen-Haushalt
Der Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen akuten und
chronischen Beschwerden eine Rolle spielen.
Zahnstörfeld Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind gefährlich. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 14.07.2011 aktualisiert.

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