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Heiserkeit

Grundsätzliches

Heiserkeit ist eine Störung der Stimme, die sich als rau, belegt und klanglos zeigt. Das kann bis zur Stimmlosigkeit gehen.

Heiserkeit zeigt eine Beeinträchtigung der Stimmbänder im Kehlkopf an.

 

Mögliche Ursachen

Die häufigste Ursache ist eine Viruserkrankung oder bakterielle Entzündung des Kehlkopfes (Erkältung/grippaler Infekt). Eine Überanstrengung durch langes Schreien oder Singen kommt ebenso in Frage.

Oft sind langjährige Raucher betroffen, weil bei ihnen häufig eine chronische Kehlkopfentzündung oder eine Schwellung der Stimmbänder (Reinke-Ödem) vorliegen. Allergien oder Erkrankungen der Speiseröhre spielen auch eine Rolle.

Lähmungen von Nerven, die die Stimmbänder versorgen, verursachen eine schlechtere Beweglichkeit der Stimmbänder und damit Heiserkeit.

Der wichtigste Nerv (Nervus laryngeus recurrens) kann bei einer Schilddrüsenoperation beschädigt werden.

Auch gut- und bösartige Tumoren der Stimmbänder können zu Heiserkeit führen. Stimmbandpolypen (durch chronische Entzündung oder Überbeanspruchung; Schrei- oder Sängerknötchen) können im Extremfall bis zur Atemnot führen.

Papillome sind Knötchen, die verdächtigt werden, sich in Karzinome (bösartiger Tumor) zu entwickeln.

Bei länger andauernder Heiserkeit muss immer Stimmbandkrebs oder ein Kehlkopfkarzinom ausgeschlossen werden.

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei Heiserkeit in Frage kommen.

AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel
Diese Therapieform ist bestens geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen.

Bachblüten Sehr oft liegen körperlichen Problemen seelische Ursachen zugrunde. Blütenessenzen lösen keine Probleme, aber sie helfen, anders damit umzugehen und bringen sie einer Lösung näher. Lassen Sie sich von einem/r Therapeuten/In eine Mischung zusammen stellen.

Ernährung Jedes Jahr kommt mindestens eine neue Diät auf den Markt. Warum? Weil keine hält, was sie verspricht. Es gibt aber eine Kostform (keine Diät!), die seit 30 Jahren besteht. Warum? Weil sie tatsächlich funktioniert. Es ist die Schaub-Kost, die der Verfasser selbst seit Jahren befolgt.

Leichte, vegetarische Kost: Obst, Gemüse, Salate. Meiden Sie Nikotin und reduzieren Sie den Salzkonsum. Zuviel Salz trocknet die Schleimhäute aus.

Frischpflanzentropfen
(Urtinkturen)
Lassen Sie sich aus folgenden Urtinkturen eine Mischung herstellen:
Je 20 ml Salbei, Weiden, Thymian, Sonnenhut, Huflattich.

Phytotherapie Tee: Spitzwegerich, Königskerze, Salbei, Schlüsselblume, Huflattich (nur 2-3 Wochen).
Pflanzenkapseln: Echinacea, Propolis, Ysop, Lindenblüten, Teebaumöl, Schwarzkümmelöl.
zum Inhalieren
: Thymian, Eukalyptus.
Grüntee-Lutschtabletten. Schwedenbitter-Tropfen morgens und abends ein TL in wenig Wasser oder Tee.
Säure-Basen-Haushalt Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus übersäuert.  In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf dieser Seite befolgen.

Schüssler-Salze grundsätzlich: Calcium phosphoricum Nr. 2, Magnesium phosphoricum Nr. 7, Kalium jodatum Nr. 15.
belegte Stimme (räuspern löst): Natrium phosphoricum Nr. 9.

Homöopathie

besser durch kaltes Trinken: Causticum Hahnemanni D 4

während der Regel: Magnesium carbonicum D 6

häufiges Räuspern: Argentum nitricum D 12

Sängermittel: Arum triphyllum

Kratzen im Hals mit Atemnot: Spongia D 3

 

Sonstiges Es ist wichtig, dass Sie viel trinken, um die Schleimhäute feucht zu halten. Achten Sie auf genug Luftfeuchtigkeit und warme Füße.

Sie können es auch mit einem Mittel aus der Volksmedizin versuchen: Schlagen Sie ein Eiweiß schaumig, mischen etwas Honig und Zitronensaft darunter und trinken es in kleinen Schlucken. Halten Sie die Masse möglichst lange im Halsbereich.

Einige Male am Tag trockene Haferflocken gründlich kauen. Keine gewöhnlichen Bonbons lutschen, die die Stimmbänder austrocknen.

Durchgepresster Knoblauch mit Honig mischen. Einen viertel TL 2-3 mal täglich.