Die Harnwege sind Zwischenspeicher und Ableiter für den Urin. Zu ihnen gehören das Nierenbecken und die Harnleiter, die wie die Niere selbst paarig vorkommen, die Harnblase als größter Urinzwischenspeicher und die Harnröhre zum Ableiten des Urins aus dem Körper. Die Harnwege können vielfältige Erkrankungen haben.

Häufig und vor allem bei Frauen auftretend sind die Harnwegsentzündungen. Hier vor allem die Blasenentzündung (=Zystitis) und die Nierenbeckenentzündung (=Pyelonephritis). Entzündungen gehen generell mit Schmerzen und einem allgemeinen Krankheitsgefühl einher.

In den ableitenden Harnwegen können sich auch Steine bilden: z.B. Nierensteine oder Blasensteine. Sie können in einigen Fällen starke Schmerzen auslösen (=Nierenkolik) oder wie kleine Blasensteine lange unbemerkt bleiben.

Bei der Harninkontinenz kommt es zum unwillkürlichen Urinabgang. Sie hat unterschiedliche Ursachen, die häufigste Form (vor allem bei Frauen) beruht auf einer Beckenbodenschwäche.
Das gesamte ableitende Harnsystem kann auch entwicklungsbedingt fehlgebildet sein. Es gibt z.B. doppelt oder inkomplett angelegte Harnleiter.

Auch durch Unfälle können die ableitenden Harnwege in Mitleidenschaft gezogen werden. Ebenso treten auch in diesem Bereich Krebserkrankungen auf.

Mögliche Ursachen

Kälte, zuviel Kaffee oder Schwarztee, Gebärmuttersenkung. Kohlensäurehaltiges Mineralwasser kühlt die Blase und belastet die Harnwege. Trinken Sie deshalb keine solchen Wässer. Nasskalte Füße, langes Sitzen auf kaltem Untergrund, synthetische Unterwäsche, stark gewürzte und gesalzene Speisen und gestauter Harn können ebenfalls ursächlich sein.

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Im Folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei einer Harnwegserkrankung in Frage kommen.

Diese Therapieform ist geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt.

Liegen körperlichen Problemen seelische Ursachen zugrunde, können Bachblüten helfen. Lassen Sie sich von einem/r Therapeuten/In eine Mischung zusammen stellen.

Generell: Achten Sie auf eine ausreichende Trinkmenge mit neutraler Flüssigkeit: Wasser und Kräutertee (siehe weiter unten unter dem Stichwort Heilpflanzen). Im allgemeinen wenigstens 30-40ml pro Kilogramm Körpergewicht. Trinkmenge langsam steigern.
Zusätzlich eine "reizarme Kost" - ohne Kaffee, Alkohol (vor allem kein Rotwein) und ohne scharfe Gewürze.

Vermeiden Sie wie bei allen Entzündungen vor allem Zucker, Weißmehlprodukte, Süßigkeiten, Milch und Schweinefleisch.

Für folgende Pflanzen liegen positive Studiendaten (positive Monographie der Kommission E) vor: Bärentraubenblätter, Meerrettichwurzel

Gute Erfahrungen liegen auch mit folgenden Heilpflanzen vor: Angelikafrüchte, Bruchkraut, Diptamwurzel, Dostenkraut, Leinsamen, Sauerdornwurzelrinde

siehe auch: Blasenentzündung

Cu - Kupfer, I - Jod, K - Kalium, Li - Lithium, Mn - Mangan, P - Phosphor, Co - Kobalt

Gerade bei Harnwegserkrankungen spielt der Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" eine wichtige Rolle.

Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind gefährlich. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.

Beitragsbild: 123rf.com – kerdkanno

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 06.04.2012 aktualisiert.

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